Spitzensteuersatz



Alles zum Schlagwort "Spitzensteuersatz"


  • Parteien

    Di., 09.01.2018

    Kreise: CSU lehnt SPD-Forderung nach höherem Spitzensteuersatz ab

    Berlin (dpa) - In den Sondierungen zwischen Union und SPD gibt es nach dpa-Informationen einen erheblichen Konflikt in der Steuerpolitik. Die CSU lehnt nach Informationen aus Verhandlungskreisen die Forderung der SPD nach einer schrittweisen Anhebung des Spitzensteuersatzes von 42 auf 45 Prozent ab. Die Erhöhung um 3 Punkte soll demnach nach SPD-Vorstellungen als Ausgleich für die Pläne dienen, die Einkommen, ab denen der Spitzensteuersatz von bisher 42 Prozent gilt, von knapp 55 000 Euro auf 60 000 Euro Jahreseinkommen anzuheben.

  • Parteien

    Di., 27.06.2017

    Merkel: Raum für «begrenzte Steuersenkung»

    Berlin (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel sieht Spielraum für «begrenzte Steuerentlastungen» nach der Wahl - lehnt höhere Abgaben für Top-Einkommen aber ab. Auf einer Veranstaltung des Wirtschaftsrates der CDU sprach sich die CDU-Chefin in Berlin dafür aus, dass der sogenannte Spitzensteuersatz von 42 Prozent später greifen sollte. Der Spitzensteuersatzes werde heute viel zu schnell erreicht. Es gebe daher gute Gründe, diesen Satz «etwas» in Richtung höhere Einkommen zu verschieben. Bisher greift der Satz von 42 Prozent ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von rund 54 000 Euro. 

  • Soli nur für Gutverdiener

    Mo., 19.06.2017

    Schulz will Spitzensteuersatz erst ab 60 000 Euro

    SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz bei der Präsentation des neuen Steuerkonzepts.

    Steuersenkungen und weniger Sozialabgaben nicht mit der Gießkanne, sondern gezielt für untere und mittlere Einkommen. Das verspricht die SPD - und fordert die Union auf, jetzt ebenfalls zu liefern.

  • Steuern

    Mi., 10.05.2017

    2,7 Millionen Steuerpflichtige fallen unter Spitzensatz

    Berlin (dpa) - Für immer mehr Arbeitnehmer wird der Spitzensteuersatz fällig. Nach aktuellen Schätzungen des Finanzministeriums versteuern in diesem Jahr etwa 2,69 Millionen Steuerpflichtige ihr Einkommen zu 42 Prozent. Unter Berücksichtigung der Zusammenveranlagung von Eheleuten betrifft dies damit 3,73 Millionen Personen. 2004 fielen noch gut 1,2 Millionen Steuerpflichtige in diese Kategorie. Derzeit greift der Spitzensteuersatz für Ledige ab einem Jahreseinkommen von 54 058 Euro.

  • 42 Prozent

    Mi., 10.05.2017

    Spitzensteuersatz trifft zunehmend auch Normalverdiener

    Immer mehr Steuerpflichtige müssen den Spitzensatz von 42 Prozent zahlen.

    2004 waren es etwa 1,2 Millionen Steuerzahler, die unter den Spitzensteuersatz von 42 Prozent fallen. 2017 dürften es mehr als doppelt so viele sein. Weil die Einkommen deutlich gestiegen sind, die Steuertarife aber kaum angepasst wurden, trifft es zunehmend auch Normalverdiener.

  • Jeder elfte Erwerbstätige

    Di., 18.04.2017

    Studie: 4,2 Millionen Arbeitnehmer zahlen Spitzensteuersatz

    Euro-Schein-Bündel in der Deutschen Bundesbank in Frankfurt. Ein alleinstehender Durchschnittsverdiener mit 3250 Euro monatlich muss in Deutschland 51 Prozent seines Einkommens abführen.

    Berlin (dpa) - Jeder elfte Erwerbstätige in Deutschland zahlt nach einem Bericht des «Handelsblatts» den Spitzensteuersatz von 42 Prozent. Das seien 4,2 Millionen Arbeitnehmer, wie aus einer bislang unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln hervorgehe.

  • Steuern

    Di., 18.04.2017

    Studie: 4,2 Millionen Arbeitnehmer zahlen Spitzensteuersatz

    Berlin (dpa) - Jeder elfte Erwerbstätige in Deutschland zahlt nach einem Bericht des «Handelsblatts» den Spitzensteuersatz von 42 Prozent. Das seien 4,2 Millionen Arbeitnehmer, wie aus einer bislang unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln hervorgehe. Die 10 Prozent mit den höchsten Einkommen in Deutschland seien fast für die Hälfte des gesamten Aufkommens an Einkommensteuer verantwortlich, die 30 Prozent Top-Verdiener für 79 Prozent. 2,7 Millionen Erwerbstätige zahlten der Studie zufolge aufgrund ihres geringen Verdienstes überhaupt keine Steuern, schreibt die Zeitung.

  • Steuern

    Sa., 11.02.2017

    Ministerpräsident Weil für höheren Spitzensteuersatz

    Hannover (dpa) - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hält eine Anhebung des Spitzensteuersatzes von derzeit 42 Prozent «in Richtung 50 Prozent» für richtig, wenn er für höhere Einkommen als heute gilt. Der Spitzensteuersatz müsse für Spitzeneinkommen gelten. Heute greife dieser Tarif deutlich zu früh, sagte der Regierungschef in Hannover dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. «Wenn wir das ändern, kann der Spitzensteuersatz in Richtung 50 Prozent gehen», so der SPD-Politiker weiter.

  • Parteien

    Sa., 03.12.2016

    CDU schließt Erhöhung des Spitzensteuersatzes nicht aus

    Berlin (dpa) - Die CDU schließt eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes für die nächste Wahlperiode nicht aus. Das sei alles Bestandteil der Programmdebatte, die man noch führen wolle, sagte Generalsekretär Peter Tauber der «Welt». Wenn man über die Einkommenssteuer diskutiere, sei nicht die Frage entscheidend, wie hoch der Spitzensteuersatz ist, sondern ob er später greifen könne. Er persönlich finde, der Spitzensteuersatz von derzeit 42 Prozent greife viel zu früh.

  • Gewerkschaften

    Mi., 14.05.2014

    Gabriel lehnt Steuererhöhungen erneut ab

    Berlin (dpa) - SPD-Chef und Vize-Kanzler Sigmar Gabriel setzt zur Aufbesserung der Staatsfinanzen mehr und mehr auf das Stopfen von Steuerschlupflöchern. Eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes, wie dies die Parteilinke und große Teile der Gewerkschaften weiterhin fordern, lehnt er inzwischen ab, weil dies zu wenig einbringe. Zudem kündigte Gabriel auf einem DGB-Bundeskongress in Berlin einen nationalen Beirat an. Er soll den Verhandlungen der EU mit den USA über ein Freihandelsabkommen mehr Transparenz verleihen.