Straßenkunde



Alles zum Schlagwort "Straßenkunde"


  • Flur- und Straßenkunde

    Do., 04.01.2018

    Ein Bär in Halen?

    Die Bärenbreede, die dieser Straße ihren Namen gab, ist eigentlich eine Fläche auf dem Halener Esch. Auf der Urkarte von 1828 heißt sie noch Baarenbreede.

    Straßennamen künden oft aus der Geschichte und so einen historischen Namen trägt auch die Barenbreede in Halens Wohngebiet unterhalb der Eschfläche: sie ist 1828 in einer alten Flurkarte verzeichnet.

  • Flur- und Straßenkunde

    Fr., 13.10.2017

    Kein Cappeln ohne Kapelle

    Blick von Norden (1920): Rund um die Kirche siedelten sich die Häuser an, der Ortskern von Westerkappeln entstand. Der Weg ist das Steinpättken. Das Luftbild vom Westerkappelner Ortskern entstand im Jahr 1935.

    Auf dem Gebiet der Gemeinde Westerkappeln lebten schon vor tausenden Jahren Menschen. Zu der Zeit hat an den Namen Westerkappeln allerdings noch niemand gedacht. Früher hieß es einfach Cappeln.

  • Straßenkunde: Das Müörlenkau in Westerkappeln gibt Rätsel auf

    Fr., 29.09.2017

    Entenfang oder Bach

    Kreuzung Rabenstraße/Lauhügel: Die umliegenden Wiesen waren früher nicht selten tagelang überschwemmt.

    Die Wiesen rund um die Kreuzung Meese tragen einen eigentümlichen Namen: Müörlenkau heißt das Gebiet im Volksmund.

  • Straßenkunde: Hollesch ist ein alter Flurname

    Fr., 15.09.2017

    Holunder, Kuppe oder Hohlweg?

    Der Hollesch wie er sich dem Durchgangsverkehr präsentiert

    Mitten in Velpe zweigt jenseits der Tecklenburger Straße kurz vor den Bahnschranken der Hollesch zur Laggenbecker Straße ab. Das kleine verkehrsberuhigte Siedlungssträßchen führt dabei merklich hangabwärts; es schlängelt sich aber auch zwischen den Häusern parallel zur Tecklenburger Straße den Berg hinauf.

  • Straßenkunde: Bollering ist eine Flurbezeichnung

    Fr., 25.08.2017

    Ein Ring in Lottes Outback?

    Die rundliche Geländeform dürfte beim Bollering Pate gestanden haben.

    In Lottes Osten zweigt in Richtung Atter vom Saerbecker Damm die Straße „Im Bollering“ ab. Ein markanter Straßenname, der zunächst keine Assoziationen auslöst. Selbst alteingesessene Anwohner haben keine Idee zur Herkunft des Straßennamens.

  • Straßenkunde: Ortfeld war ehemals sehr dünn besiedelt

    Fr., 18.08.2017

    Spitzwinkeliges Landstück

    Die Luftaufnahme von 1972 zeigt eine dünne Besiedlung und den Bauabschnitt Ortfeld I hinter der Turnhalle.         Die Zuwegung zur Schule vor Ausbau und Verschwenkung Ende der 1960er Jahre.

    Unterhalb des Hollenbergs Hügels liegt das Siedlungsgebiet Ortfeld. Woher hat die Siedlung ihren Namen ? War hier schon immer ein Ort, nach dem ein Feld benannt wurde, oder meinte man mit Feld etwa den Bereich des entstandenen Siedlungsortes ?

  • Flur- und Straßenkunde

    Do., 03.08.2017

    Auf direktem Weg über die Landesgrenze

    Die Überwindung der Düsterdieker Niederung zu jeder Jahreszeit ist heute selbstverständlich.

    Die Bramscher Straße ist eine wichtige Verbindungsachse in Westerkappelns Norden.

  • Straßenkunde: der Saerbecker Damm

    Sa., 15.07.2017

    Ein Bach, der keiner (mehr) ist

    Der Saerbecker Damm  kündet von Wasser.

    Wer in Alt-Lotte durch die Siedlung in Richtung Kronenpohl fährt, der dürfte sich über den Straßennamen wundern: Saerbecker Damm heißt es hier. Dabei liegt das münsterländische Saerbeck rund dreißig Kilometer entfernt.

  • Serie Flur- und Straßenkunde

    Do., 29.06.2017

    Ein altes Dorf am Flussufer

    Die Kirche ist das älteste, noch erhaltene Gebäude in Lotte-Wersen.

    Wersen ist alt – 1000 Jahre mindestens. Die früheste urkundliche Erwähnung stammt aus dem 11. Jahrhundert: „Werisun“ heißt es da im Einkünfteregister des Klosters Corvey.

  • Straßenkunde: Riedeweg - Fließendes Wasser in einer Senke

    Fr., 23.06.2017

    Wo Fuchs und Hase sich „Gute Nacht“ sagen

    Malerisch schlängelt sich ein kleines Bächlein durch Wald und Wiesen talabwärts.Der Weg führt durch eine feuchte Senke.

    In Westerkappelns Süden gibt es sie noch: Kleine, verwunschene Täler, in deren Schutz viele Wildtiere leben. So auch jenseits des Riedewegs südlich der ehemaligen B 65: In den feuchten Wiesen fühlen sich unter anderem Hasen, Rehwild und Füchse wohl.