Strafvollzug



Alles zum Schlagwort "Strafvollzug"


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    Fr., 26.02.2021

    «Horrorhaus»: Nachträgliche Sicherungsverwahrung in Prüfung

    Das damalige Wohnhaus des beschuldigten Ehepaares in Höxter-Bosseborn.

    Münster/Höxter (dpa) - Mehr als zwei Jahre nach den Urteilen im Prozess um das sogenannte «Horrorhaus» von Höxter in Westfalen prüft die Staatsanwaltschaft Paderborn, ob gegen einen damals verurteilten heute 50-Jährigen nachträglich Sicherungsverwahrung angeordnet werden muss. Der Mann war im Oktober 2018 zu elf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden, seine Ex-Frau zu 13 Jahren Haft. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass das Paar über Jahre Frauen in dem Haus bei Höxter misshandelt und gequält hat, zwei der Opfer starben.

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    Di., 23.02.2021

    Von 500 bis 15 000 Stück: NRW-Gefängnisse bestellen Masken

    Ein Mund-Nasen-Schutz der Modefirma van Laack.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Auch die Gerichte, Staatsanwaltschaften und Gefängnisse in NRW haben insgesamt rund 100 000 Masken beim Modehersteller van Laack bestellt. Die Mengen sind sehr unterschiedlich, wie aus einem Bericht des Justizministeriums an den Rechtsausschuss des Landtags hervor geht. So bestellte die JVA Aachen 15 000 Masken für rund 21 000 Euro, das Gefängnis in Castrop-Rauxel 500 für 650 Euro.

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    Di., 19.01.2021

    Tests falsch: Doch kein Corona-Ausbruch bei JVA-Mitarbeitern

    Wachtürme und Sicherheitskameras sind auf der Mauer der Justizvollzugsanstalt Ossendorf zu sehen.

    Köln (dpa/lnw) - Anders als durch eine Vielzahl positiver Schnelltests vermutet, gibt es in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Köln nun doch keinen größeren Corona-Ausbruch unter Mitarbeitern. Das teilte JVA-Leiterin Angela Wotzlaw am Dienstag mit. Die 21 zunächst positiv ausgefallenen Schnelltest-Ergebnisse hätten sich bei anschließenden PCR-Labortests nicht bestätigt. Sie seien allesamt negativ. Zuvor hatten der «Kölner Stadt-Anzeiger» und die «Kölnische Rundschau» berichtet.

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    Fr., 15.01.2021

    Corona-Ausbruch unter Gefängnis-Bediensteten

    Wachtürme und Sicherheitskameras sind auf der Mauer der Justizvollzugsanstalt Ossendorf zu sehen.

    Köln (dpa/lnw) - Im Gefängnis in Köln-Ossendorf gibt es wahrscheinlich einen größeren Corona-Ausbruch unter den Bediensteten. Eine Beamtin sei nachweislich infiziert, bei 21 Mitarbeitern seien Schnelltests positiv ausgefallen, sagte die Leiterin der Justizvollzugsanstalt (JVA), Angela Wotzlaw, am Freitag. Dabei handele es sich um direkte Kontaktpersonen der infizierten Frau. Sie seien nach Hause geschickt worden und warteten nun auf das Ergebnis eines PCR-Labortests. Sollte auch dieser positiv ausfallen, müssen die Mitarbeiter für zwei Wochen in Quarantäne.

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    Mi., 13.01.2021

    NRW: Bessere Behandlung für psychisch kranke Straftäter

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Behandlung psychisch kranker oder süchtiger Straftäter soll in Nordrhein-Westfalen verbessert werden. Dazu werde das über 20 Jahre alte Gesetz zum Maßregelvollzug grundlegend überarbeitet, teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Mittwoch in Düsseldorf mit. Eine unverhältnismäßig lange Unterbringung in psychiatrischen Krankenhäusern und Entziehungsanstalten solle künftig vermieden werden.

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    Mo., 02.11.2020

    Weniger Gefangene in NRW

    Blick auf die Handschellen eines Justizbeamten im Landgericht.

    Düsseldorf (dpa/lsw) - Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass deutlich weniger Gefangene in Nordrhein-Westfalens Justizvollzugsanstalten (JVA) einsitzen mussten. Ende März seien es 14 262 gewesen und damit neun Prozent weniger als ein Jahr zuvor, teilte das Landesstatistikamt IT.NRW am Montag in Düsseldorf mit. Das lag daran, dass häufig Strafunterbrechungen und Strafaufschübe gewährt wurden, um das Corona-Infektionsrisiko zu reduzieren. Damals stieg die Zahl der Infektionen deutlich, die Politik erließ daraufhin strenge Kontaktbeschränkungen. Die Reduktion der Insassen in den JVA war Teil des Handelns. Die Gefängnisse waren überwiegend von Männern belegt, der Frauenanteil lag nur bei 6,7 Prozent.

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    So., 01.11.2020

    Große Koalition will psychisch kranken Gefangenen helfen

    Peter Biesenbach (CDU), Justizminister von Nordrhein-Westfalen, spricht.

    Vor einem Jahr hatte eine Expertenkommission Alarm geschlagen: In den Gefängnissen des Landes war sie auf psychisch Kranke ohne Versorgung gestoßen. Weggesperrt in tristen Zellen. Nun scheint Abhilfe nah.

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    Do., 16.07.2020

    Strafaufschub für Thyssenkrupp-Manager

    Das Logo von Thyssenkrupp ist vor dem HKM-Stahlwerk auf einem Schild angebracht.

    2007 starben bei einem Feuer in einem Stahlwerk von Thyssenkrupp in Italien sieben Menschen. Zwei deutsche Manager wurden zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Einer von ihnen ist seit Anfang Juli im offenen Vollzug. Dem anderen ist jetzt ein Aufschub gewährt worden.

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    Mi., 27.05.2020

    Corona-Maßnahmen in NRW-Gefängnissen werden gelockert

    Das vergitterte Fenster einer Einzelhaftzelle.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Gefangene in den NRW-Gefängnissen können bald wieder Besuch empfangen. Ab kommenden Dienstag dürfen die Gefängnisse den wegen der Corona-Pandemie gestoppten Besucherverkehr wieder aufnehmen, teilte das NRW-Justizministerium am Mittwoch mit. Spätestens in der 26. Kalenderwoche, also ab 22. Juni, müssen alle Gefängnisse wieder Besucher hineinlassen.

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    Do., 13.02.2020

    Gefängnisse: Auslastung gestiegen, «Aber immer Zimmer frei»

    Blick auf den Innenhof der JVA Düsseldorf.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Gefängnisse in Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr durchschnittlich zu mehr als 90 Prozent ausgelastet gewesen. Von den rund 17 340 belegbaren Haftplätzen in NRW seien im vergangenen Jahr durchschnittlich 15 740 belegt gewesen, teilte das NRW-Justizministerium am Donnerstag mit. Eigentlich gibt es 18 900 Haftplätze. Wegen Sanierungs- und Bauarbeiten stehen aber mehr als 1560 derzeit nicht zur Verfügung. Die «Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung» (NRZ) hatte zuerst berichtet.