Synagoge



Alles zum Schlagwort "Synagoge"


  • Jüdische Glaubenswelt anschaulich gemacht

    Fr., 29.11.2019

    Judaica-Koffer im Praxistest

    Heinz Krabbe vom Freundeskreis Alte Synagoge Epe stellte gemeinsam mit Schulleiter Thomas Herden, Schüler Nick Gröniger aus der Klasse 7b und Lehrerin Brigitte Müller-Wenderdel einen Koffer mit Anschauungsmaterial zum Judentum vor.

    Eine Überraschung hatten Rudolf Nacke und Heinz Krabbe vom Förderkreis Alte Synagoge Epe für die Schüler einer siebten Klasse des Werner-von-Siemens-Gymnasiums. Sie brachten einen „Judaica-Koffers“, den der Verein angeschafft hat, mit in den Unterricht. Kippa, Thorazeiger, Shofarhorn und viele andere Gegenstände vermitteln einen fassbaren Eindruck von der jüdischen Glaubenswelt.

  • Freundeskreis Alte Synagoge Epe

    Do., 28.11.2019

    Positive Signale

    Das Grundstück links neben der alten Synagoge in Epe ist von der Stadt gekauft worden.

    Der Förderkreis Alte Synagoge Epe zählt (noch) keine 100 Mitglieder – was er aber in den zwei Jahren seines Bestehens schon auf die Beine gestellt hat, kann sich sehen lassen. Und das Engagement wird nicht nur lokal, sondern landesweit beachtet und unterstützt. Das wurde am Dienstagabend während der Mitgliederversammlung des Vereins deutlich.

  • Bewegende Gedenkfeier am Platz der zerstörten Synagoge

    Sa., 23.11.2019

    Frieden kommt nicht von selbst

    Schüler, Eltern, Lehrer und Bürger waren gestern Vormittag zu der Gedenkfeier am Platz der zerstörten Synagoge in die Kautenstege gekommen, um die „Friedensbotschaft II“ in den Bäumen zu sehen und für den Frieden einzustehen. Peter Kücking, Dr. Peter Krevert und Udo Röllenblech (Bild u.r., v.l.) bedankten sich bei Elisabeth Epping, die die Schreckensnacht 1938 als Kind miterleben musste.

    Dass Elisabeth Epping gekommen war, hat der Gedenk- und Friedensfeier in der Kauten­stege am Freitag noch einmal einen besonders bewegenden Moment gegeben. Als Kind hatte sie 1938 fassungslos vom Balkon ihres Elternhauses mitansehen müssen, wie Burgsteinfurter Nationalsozialisten die jüdische Synagoge in Schutt und Asche legten.

  • Konzert in der jüdischen Synagoge

    Mo., 11.11.2019

    Die Stimme von Anne Frank

    Das Voirin Quartett instrumentiert die Textpassagen aus dem Tagebuch der Anne Frank.

    Das Tagebuch der Anne Frank ist weltberühmt. Doch ihre Beschreibungen aus den letzten Kriegsjahren im Versteck in Amsterdam mit Musik und Gesang unterlegen? Eine amerikanische Komponistin hat es gewagt, und ein deutsch-niederländisches Musikprojekt präsentiert am Dienstag (12. November) das Ergebnis in der münsterischen Synagoge.

  • Gedenkfeiern zur Pogromnacht an den ehemaligen Synagogen

    So., 10.11.2019

    Geschichte nicht wiederholen

    An der Kautenstege in Burgsteinfurt erinnerte Historiker Dr. Willi Feld an das Schicksal der jüdischen Familien, die spätestens seit dem 9. November 1938 unter dem Nazi-Regime zu leiden hatten.

    Mahnende Erinnerungen sind wichtig, damit Gräueltaten der Vergangenheit sich nicht wiederholen. So gedachten Samstagabend zahlreiche Bürger an den Standorten der ehemaligen Synagogen in Borghorst an der Lechtestraße und in Burgsteinfurt an der Kautenstege der „Reichspogromnacht“ vom 9. auf den 10. November 1938.

  • Kranzniederlegung an Eper Synagoge

    Sa., 09.11.2019

    Rassisten lasten eigene Probleme anderen an

    Schüler der Euregio-Gesamtschule nahmen unter anderem an der Kranzniederlegung an der alten Synagoge teil.

    Auch die Synagoge in Epe wurde in der Pogromnacht 1938 – heute von 81 Jahren – geschändet, und damit eine Gebetsstätte, „ein Gotteshaus“. Damit hätten die Nazis auch testen wollen, wie weit sie bei ihren antijüdischen Verbrechen gehen können, ohne auf Widerstand zu stoßen. Daran erinnerte am Freitagvormittag Anne Grothe, Pastoralreferentin der Pfarrgemeinde St. Agatha Epe, bei der Gedenkfeier an der Alten Synagoge. Zur Kranzniederlegung begrüßte sie im Namen des Arbeitskreises „Woche der Erinnerung“ zahlreiche Teilnehmer.

  • Gedenkstunde zur Reichspogromnacht

    Fr., 08.11.2019

    Jüdische Gemeinde: Erinnern nach dem Anschlag in Halle

    Der frühere Aachener Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff entzündete bei der Gedenkstunde in der voll besetzten Synagoge eines der Lichter, neben ihm der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Münster, Sharon Fehr.

    Vor 81 Jahren wurde die Synagoge in Münster verwüstet und niedergebrannt. Das Gedenken der Jüdischen Gemeinde in Münster an dieses Ereignis traf am Freitag (8. November) auf das Entsetzen nach dem Anschlag von Halle.

  • International

    Do., 07.11.2019

    US-Außenminister besucht Synagoge in Halle

    Halle (dpa) - Knapp einen Monat nach dem Terroranschlag von Halle haben US-Außenminister Mike Pompeo und Außenminister Heiko Maas die Synagoge der jüdischen Gemeinde besucht. Gemeinsam mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff und Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand wollten die beiden Außenminister mit den Vertretern der Gemeinde sprechen. Ein Attentäter hatte schwer bewaffnet versucht, in die Synagoge einzudringen. Als sein Plan misslang, erschoss der Deutsche eine Passantin. Dann tötete er einen Mann in einem Döner-Imbiss.

  • Erstes Heft der Schriftenreihe „Zeitwort“ erschienen

    Mo., 28.10.2019

    Wegweiser zu Stolpersteinen

    Bürgermeister Rainer Doetkotte (2.v.l.). erhielt am Montag die neue Broschüre aus den Händen von (v.l.) Norbert Diekmann, Franz-Josef Terlinde, Gerhard Lippert und Rudolf Nacke.

    Mit einem Wegweiser zu den Stolpersteinen in Gronau und Epe stellt der Förderkreis Alte Synagoge Epe das erste Heft der Schriftenreihe „Zeitwort“ vor, die sich mit der Synagoge in Epe, aber auch mit weiteren Aspekten der örtlichen und regionalen jüdischen Geschichte befassen möchte.

  • Ausstellung in der ehemalige Synagoge

    Mo., 21.10.2019

    Weiße Tonerde gibt Werken Charakter

    Zwei Jahre hat sich Felicitas Lensing-Hebben auf die Ausstellung in der ehemaligen Synagoge vorbereitet. Foto: Reinhard Baldauf

    „Begegnungen“ lautet der Titel der Ausstellung, die in der ehemaligen Synagoge eröffnet worden ist. Zu sehen sind Werke der Künstlerin Felicitas Lensing-Hebben. Mehr als zwei Jahre hat die Rheinländerin sich darauf vorbereitet.