Synagoge



Alles zum Schlagwort "Synagoge"


  • Gronau

    Fr., 01.02.2019

    Ja zum Nutzungskonzept der Synagoge

    Die alte Synagoge illuminiert.

    Der Rat hat das Nutzungskonzept für die Alte Synagoge Epe am Mittwochabend einhellig begrüßt. Die Verwaltung wurde beauftragt, auf der Grundlage des Konzepts gemeinsam mit dem Förderkreis Alte Synagoge einen Vorschlag zur Umsetzung zu erarbeiten. Zuvor hatten Heinz Krabbe und Rudolf Nacke vom Förderkreis das Konzept erläutert, das – wie berichtet – vier Ziele verfolgt: als Haus der Erinnerung, als Haus des Lernens, als Haus de Begegnung und als Haus der Kultur. Politiker aller Parteien äußerten Lob, Anerkennung und Respekt für die Arbeit des Förderkreises. „Danke für das Herzblut“, so Marita Wagner (Linke). Gerade vor dem Hintergrund des erstarkten rechten Rands sei das ein starkes Signal gegen Rechts. Linsey Meyer-Kernebeck (SPD) zeigte sich ebenso beeindruckt wie Jörg von Borczayskowski (UWG) Birgit Tegetmeyer (CDU): „Es ist wichtig, die Vergangenheit nicht zu vergessen.“ Erich Schwartze (FDP) betonte: Es ist ein Haus der Gespräche, das ist wichtig. Es muss thematisiert werden, wie ein kultiviertes Volk zu solcher Barbarei fähig war.“

  • Ausschuss begrüßt Nutzungskonzept

    Mi., 16.01.2019

    Neues Leben in der Alten Synagoge

    Die freigelegte Mikwe in der Alten Synagoge Epe (auf dem Bild mit dem LWL-Mitarbeiter Dr. Michael Huyer).     

    Lob und Anerkennung für den „Förderkreis Alte Synagoge Epe“: Der für Denkmalschutz zuständige Ausschuss hat das von dem Verein erarbeitete Nutzungskonzept am Dienstagabend einhellig begrüßt. Auf der Grundlage des Konzepts soll nun die Stadtverwaltung einen Vorschlag zur Umsetzung erarbeiten. Dabei werden neben den Inhalten auch organisatorische und finanzielle Fragen geregelt werden müssen.

  • Förderkreis stellt im Fachausschuss Konzept für Synagoge vor

    Sa., 12.01.2019

    Ein Haus der Erinnerung, des Lernens, der Kultur und der Begegnung

    Der Thorazeiger

    „Das Ganze hat etwas Magisches“, sagt Micaela Petermann-Pagener im Gespräch mit den WN. Die Kölnerin ist Nachfahrin der aus Epe stammenden Familie Pagener. Sie engagiert sich aktiv im Förderkreis Alte Synagoge Epe, der sich für Erhalt und Nutzung des Gebäudes an der Wilhelmstraße einsetzt. In dem Zusammenhang forscht sie auch im Familienkreis nach Spuren, die vom jüdischen Leben in Epe erzählen könnten. „Es macht Freude, diese Spuren zu verfolgen. Das macht die Vergangenheit so real“, sagt sie angesichts der sakralen Gegenstände, die sie in Chicago aufgespürt hat.

  • Gronau

    Mi., 19.12.2018

    Kulinarischer Markt in der Synagoge

    Blick auf die Decke der Synagoge.

    Nach dem überwältigenden Erfolg 2017 findet in der Synagoge Enschede erneut ein kulinarischer Markt mit Spezialitäten aus der jüdischen Küche statt. Es gibt eine Reihe von Gründen, warum jüdische Küche so vielfältig und besonders ist. Die Speisevorschriften sind eine wichtige Grundlage in dieser Küche. Die jüdische Religion hat viele Feiertage (und Trauertage), und fast alle diese Tage haben ihre eigenen Gerichte und Rezepte. Menschen, die an koscherem Essen interessiert sind, sollten die Synagoge in der Prinsestraat in Enschede am (26. 28., 29. oder 30. Dezember besuchen. An diesen Tagen dreht sich dort von 11 bis 17 Uhr alles um traditionelle Gerichte. Neben dem eigenen Rezeptbuch der Synagoge in deutscher Sprache gibt es eine deutschsprachige Audiotour mit einer sehr guten Erklärung der Synagogen-Symbolik.  

  • Förderkreis Alte Synagoge Epe tagte

    Mo., 26.11.2018

    Die Arbeit auf eine breite Basis stellen

    Zu Beginn der „Woche der Erinnerung“ wurde an der ehemaligen Eper Synagoge ein besonderes Zeichen gesetzt: Eine Lichtinstallation verwandelte das Haus und erinnerte an unterschiedliche Zeiten seiner wechselvollen Geschichte.

    Heinz Krabbe, Vorsitzender des Förderkreises Alte Synagoge Epe e.V., und sein Stellvertreter Rudolf Nacke konnten anlässlich der Mitgliederversammlung gut ein Jahr nach der Vereinsgründung auf eine beeindruckende Liste von Aktivitäten zurückblicken.

  • Gedenken an den 9. November 1938

    Fr., 09.11.2018

    Angst vor neuem Antisemitismus

    Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit lud am Freitag zu einer Gedenkfeier in die Synagoge ein. Anlass war der 80. Jahrestag der Reichspogromnacht vom 9. November 1938.

    Auch in der münsterischen Synagoge wurde am Freitag an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 erinnert. Im Mittelpunkt der Reden stand der seit einiger Zeit wieder neu aufkeimende Antisemitismus in Deutschland.

  • Gedenkveranstaltungen zu den November-Pogromen von 1938

    Fr., 09.11.2018

    Den Opfern einen Namen geben

    Schüler der Fridtjof-Nansen-Realschule tragen einen Kranz zum ehemaligen Standort der Synagoge in Gronau.

    An der Synagoge in Epe und am ehemaligen Standort der Synagoge in Gronau fanden am Freitag Gedenkveranstaltungen zu den November-Pogromen von 1938 statt. Dabei ging es auch darum, den jüdischen Opfern von einst wieder einen Namen zu geben.  

  • Vor 80 Jahren: Reichspogromnacht in Münster

    Fr., 09.11.2018

    Die Nacht, als die Hölle losbrach

    Münster am Morgen nach dem Pogrom: Blick auf die zerstörte Synagoge von der Promenade.

    Am 9. November 1938, also vor genau 80 Jahren, brannten in ganz Deutschland die Synagogen – auch in Münster. Das Gotteshaus an der Klosterstraße brannte in der Reichspogromnacht bis auf die Grundmauern nieder.

  • Pogromnacht: Täter wurden erst 1947 verurteilt

    Do., 08.11.2018

    Synagoge geschändet, Thora verbrannt

    Die alte Synagoge in der Hermannstraße wurde 1982 abgerissen. Auch die Familie Strauss (kl. Foto) wurde in der Pogromnacht von Lüdinghauser Nazis drangsaliert.

    „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ sind kein „Fliegenschiss“ der Geschichte. Im Landesarchiv in Münster zeigt eine 350 Seiten dicke Akte, was in Lüdinghausen in der Pogromnacht am 9. November 1938 geschehen ist.

  • Die Reichspogromnacht 1938 in Lengerich

    Do., 08.11.2018

    Schlägertrupps in der Synagoge

    Der Lengericher Rathausplatz in den 1920er Jahren. Am 10. November 1938 wurde dort ein Haus in Brand gesteckt.

    Wer in Lengerich aufmerksam die Münsterstraße entlang geht, kann in Höhe der Hausnummer 23 einen Stolperstein im Bürgersteig entdecken. Die schlichte, kleine Gedenktafel hat die Inschrift „Hier stand die Jüdische Synagoge Erbaut 1820/21 Zerstört 10.11.1938“ und erinnert an ein trauriges Kapitel der Lengericher Stadtgeschichte: die Reichspogromnacht im November 1938.