Trauermarsch



Alles zum Schlagwort "Trauermarsch"


  • Sinfoniekonzert mit zwei sehr unterschiedlichen Werken

    Mi., 10.07.2019

    Mehr als ein schönes Adagietto

    Münsters Generalmusikdirektor Golo Berg

    Ein Trauermarsch, wuchtig und dunkel, der sich zu einem großen Klageruf steigert – so beginnt Gustav Mahlers fünfte Sinfonie und lässt direkt danach, als eigentlichen Eröffnungssatz, einen vehementen dramatischen Sturm aufziehen. Wie daraus am Ende ein Choral hervorbricht, der aber wieder in die dunkle Grundstimmung zurückgeführt wird und so nur als Vorschein einer kommenden Erlösung wirkt: Das ist einer der stärksten Momente in der Geschichte der Sinfonie – und ein Beleg für Mahlers dramaturgisches Gespür.

  • Kriminalität

    Sa., 09.03.2019

    Trauermarsch nach tödlicher Attacke in Worms

    Worms (dpa) - Der Fall der mutmaßlich von ihrem Freund erstochenen 21-Jährigen in Worms bewegt die Region. Vier Tage nach dem Tod der jungen Frau nahmen am Abend nach Polizeiangaben rund 500 Menschen an einem Trauermarsch teil. Vor dem Elternhaus des Opfers, in dem die Frau erstochen wurde, entzündeten die Teilnehmer Kerzen und legten Blumen nieder. Die Stimmung bei der von Angehörigen und Freuenden organisierten Kundgebung war friedlich. Ein tatverdächtiger 22-jährige Tunesier sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Sein Motiv ist unklar.

  • Bürgermeister bedroht

    Sa., 09.03.2019

    Trauermarsch nach tödlicher Attacke in Worms

    Trauernde vor dem Wohnhaus der 21-Jährigen in Worms.

    Noch immer steht Worms nach der tödlichen Messerattacke auf eine junge Frau unter Schock. Freunde und Angehörige organisieren einen Trauermarsch. Warum der mutmaßliche Täter, der Freund des Opfers, zustach, ist nach wie vor unklar.

  • Trauermarsch bleibt friedlich

    Do., 20.09.2018

    Leiche von rechtsextremem Hogesa-Mitgründer gefunden

    Polizeibeamte und Mitarbeiter der Spurensicherung ermitteln in Mönchengladbach.

    In der Mönchengladbacher Innenstadt wird ein Mitgründer der Hogesa-Bewegung tot gefunden. Rechtsradikale und Hooligans machen im Netz mobil. Dann stellt sich heraus: Der Mann ist nicht durch Fremdverschulden gestorben. Ein «Trauermarsch» bleibt friedlich.

  • Extremismus

    Di., 11.09.2018

    Dutzende Ermittlungsverfahren nach Demos in Köthen und Halle

    Chemnitz (dpa) - Nach dem sogenannten Trauermarsch in Köthen hat die Polizei zwölf Strafverfahren eingeleitet. Der polizeiliche Staatsschutz ermittle unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung, teilte die Polizeidirektion in Dessau-Roßlau mit. Nach der von der AfD angemeldeten Demonstration am Montagabend seien zudem vier Strafanzeigen gestellt worden. Auch eine Demonstration in Halle, an der am Montagabend rund 450 Menschen teilgenommen hatten, hat ein Nachspiel: «Bisher wurden Ermittlungen wegen insgesamt 14 Strafanzeigen eingeleitet», teilte eine Polizeisprecherin mit.

  • Kriminalität

    So., 09.09.2018

    Rechter Aufruf: 500 Menschen bei Trauermarsch in Köthen

    Köthen (dpa) - Nach dem tödlichen Streit in Köthen haben sich rund 500 Menschen an einem sogenannten Trauermarsch beteiligt. Rechte Gruppierungen hatten in sozialen Netzwerken dazu aufgerufen. Vorher hatten rund 50 Menschen gegen rechte Hetze demonstriert. Nach einem Streit war in Köthen ein 22 Jahre alter Deutscher gestorben. Die Polizei nahm zwei 18- und 20-Jährige Afghanen fest und ermittelt gegen sie wegen Körperverletzung mit Todesfolge beziehungsweise Körperverletzung. Der Mann starb laut Obduktion an Herzversagen.

  • Ausschreitungen in Chemnitz

    Do., 06.09.2018

    Rechte Verbindungen

    Die AfD legt Wert darauf, keine Rechtsextremnisten in ihren Reihen zu dulden. Doch gerade beim „Trauermarsch“ von Chemnitz zeigten sich neben Thüringens AfD-Landeschef auch viele verurteilte Straftäter und ausgewiesene Neonazis und Hooligans. Eine Auswahl: Lutz Bachmann:  Der Pegida-Gründer ging ganz vorn mit. Der ehemalige Bratwurst-Verkäufer ist wegen diverser Straftaten (darunter Einbruchsdiebstahl, Drogenhandel, Körperverletzung) wiederholt verurteilt worden, seit 2016 auch wegen Volksverhetzung. Er trat zwar offiziell als Pegida-Chef ab, zieht hinter den Kulissen aber weiter die Fäden. Flüchtlinge bezeichnete er „als Gelumpe“. Christian Fischer: Der Aktivist der rechten Szene stammt aus Vechta und war im Führungskader der „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ), die bereits im Jahr 2009 verboten wurde. Diese Organisation hatte die Hitlerjugend als Vorbild. Yves Rahmel: Er betrieb lange Jahre das rechts­extreme Plattenlabel PC Records. Dort wurde ein Lied veröffentlicht, das die Opfer der NSU-Mordserie verhöhnte. Der NSU hatte lange Jahre sein Rückzugsgebiet in Thüringen. Maik Arnold: Er soll Kontakt zur Terrorgruppe NSU gehabt haben, strafbares Verhalten kann dem früheren Anführer der verfassungsfeindlichen Kameradschaft „Nationale Sozialisten Chemnitz“ nicht nachgewiesen werden. Die Organisation wurde 2014 verboten. Hooligans des Fußballvereins Chemnitzer FC: Die Gruppe der „Kaotic Chemnitz“ fällt seit Jahren durch rechte Sprüche auf, der Verein hat ein Stadionverbot ausgesprochen. Einige Vertreter dieser Gruppe steckten hinter den Ausschreitungen – auch sie waren sichtbar im von der AfD veranstalteten Trauermarsch zu sehen. fpl

  • Die Westfälische Schule für Musik präsentiert sich bei den „AaSeerenaden“

    So., 15.07.2018

    Von Trauermarsch bis Bossa Nova

    Erstmals unterstützte eine Streicher-Gruppe die Big Band der Musikschule bei den AaSeerenaden (gr. Bild). Brassissimo und Galaxy Brass freuten sich über den herzlichen Applaus.

    Sommer, Sonne – Regenschirm? Was sonst gegen Feuchtigkeit von oben schützt, dient nun als Schattenspender. Denn die kühleren Plätze sind rar gesät, als mit Brassissimo am Samstagnachmittag die erste Combo der Westfälischen Schule für Musik den zweiten Tag der AaSeerenaden eröffnet. Mit der „Kleinen Nachtmusik“ von Mozart, die hier zur „Kleinen Nachmittagsmusik“ wird. Als solche stellt sie jedenfalls Friedrun Vollmer vor.

  • Kriminalität

    Fr., 15.06.2018

    Mehrere Hundert Menschen bei Trauermarsch für erstochenes Mädchen

    Viersen (dpa) - Erschütterung, Betroffenheit und Trauer: Mehrere Hundert Menschen haben in einem Trauerzug der 15-Jährigen gedacht, die am Montag in einem Park im niederrheinischen Viersen mutmaßlich von ihrem Ex-Freund erstochen wurde. Schweigend gingen sie durch die Stadt, einige mit Kerzen in der Hand und Tränen in den Augen. Noch immer sichtbar unter dem Eindruck des Verbrechens stehend zogen sie von einem zentralen Platz in der Innenstadt zum Park an die Stelle, wo die 15-jährige Iulia tödlich getroffen zusammenbrach. Dort hatten in den letzten Tagen schon viele Menschen Kerzen und Blumen abgelegt.

  • Boxen

    Fr., 10.06.2016

    Box-Legende Muhammad Ali wird in Louisville beerdigt

    Louisville (dpa) - Eine Woche nach seinem Tod wird Box-Legende Muhammad Ali in seiner Heimatstadt Louisville beerdigt. Der Trauermarsch führt vorbei an Orten, die in der Kindheit und Karriere des dreifachen Schwergewichts-Weltmeisters bedeutsam waren. Nach der Beisetzung im privaten Kreis leitet der kalifornische Imam und Gelehrte Zaid Shakir ab eine Gedenkzeremonie, die live auf Phoenix und im Internet übertragen wird. Dazu werden rund 22 000 Gäste erwartet. Trauerreden halten unter anderem Alis Witwe Lonnie und der ehemalige US-Präsident Bill Clinton.