Völkermord



Alles zum Schlagwort "Völkermord"


  • Völkermord an Millionen Juden

    Sa., 25.01.2020

    Jeder Fünfte findet: Zu viel Raum für Holocaust-Gedenken

    Holocaust-Mahnmal vor dem Reichstag in Berlin.

    75 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wird in vielen Veranstaltungen an die deutschen Gräueltaten und die Millionen Ermordeten erinnert. Eine Umfrage zeigt nun, wie die Deutschen den Umgang mit dem Thema beurteilen. Das löst Besorgnis aus.

  • Vorentscheidung in Den Haag

    Do., 23.01.2020

    UN-Gericht: Myanmar muss Rohingya vor Völkermord schützen

    Aus Myanmar geflohene Rohingya gehen im Herbst 2017 auf einer Insel in Bangladesch an Land.

    Die Gewalt gegen die Rohingya in Myanmar hat die Welt schockiert. UN-Ermittler dokumentierten Morde, Vergewaltigungen, zerstörte Dörfer. Über 700 000 flohen. Nun sprechen die Richter.

  • Justiz

    Do., 23.01.2020

    UN-Gericht: Myanmar muss Rohingya vor Völkermord schützen

    Den Haag (dpa) - Im Völkermord-Verfahren gegen Myanmar hat der Internationale Gerichtshof Myanmar zu Sofortmaßnahmen zum Schutz der Rohingya verpflichtet. Myanmar müsse alles tun, um einen Völkermord an der muslimischen Minderheit zu verhindern. Auch müsse das Land dafür sorgen, dass das Militär die Rohingya nicht verfolge. Gambia hatte geklagt und sich dabei auf die Völkermord-Konvention und einen Bericht der UN berufen. Soldaten Myanmars hatten demnach seit 2016 Tausende Menschen ermordet, Dörfer zerstört, Frauen und Kinder vergewaltigt und mehr als 700 000 Menschen in die Flucht getrieben.

  • Justiz

    Do., 23.01.2020

    UN-Gericht: Myanmar muss Rohingya vor Völkermord schützen

    Den Haag (dpa) - Im Völkermord-Verfahren gegen Myanmar hat der Internationale Gerichtshof das asiatische Land zu Sofortmaßnahmen zum Schutz der Rohingya verpflichtet. Damit gab das höchste UN-Gericht am Donnerstag in Den Haag einer Klage Gambias statt. Myanmar müsse alles tun, um einen Völkermord an der muslimischen Minderheit zu verhindern.

  • Geschichte

    Fr., 20.12.2019

    Belgien: Gericht spricht Ruander wegen Völkermords schuldig

    Brüssel (dpa) - Ein belgisches Gericht hat einen Mann aus Ruanda wegen seiner Beteiligung am Völkermord in dem ostafrikanischen Land 1994 schuldig gesprochen. Ein Strafmaß steht noch aus. Der 71-Jährige sei verantwortlich für Völkermord und Kriegsverbrechen, entschied das Geschworenengericht in Brüssel. Er habe sich an der Ermordung mehrerer Menschen beteiligt. 1994 hatten in Ruanda Vertreter der Hutu-Mehrheit etwa 800 000 Angehörige der Tutsi-Minderheit sowie gemäßigte Hutu getötet.

  • Gewalt gegen Rohingya

    Mi., 11.12.2019

    Völkermord-Klage: Suu Kyi verteidigt Militärs von Myanmar

    Aus Myanmar geflohene Rohingya gehen im Herbst 2017 auf einer Insel in Bangladesch an Land.

    Die brutale Gewalt gegen die Rohingya in Myanmar schockte die Welt. Nun muss sich das Land vor dem höchsten UN-Gericht verantworten. Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi weist die Vorwürfe zurück.

  • Massaker an Armeniern

    Mi., 30.10.2019

    Neuer Krach zwischen Türkei und USA nach Völkermord-Votum

    Die Sonne geht hinter dem Kapitol in Washington auf. Das Repräsentantenhaus tagt wie der Senat im Kapitol.

    Völkermord an den Armeniern - ein Tabubegriff für die Türkei. Das US-Repräsentantenhaus nennt die Massaker im Osmanischen Reich dennoch Genozid. Ankara protestiert heftig. Ist das ein neuer Tiefpunkt in den Beziehungen zu Washington?

  • Parlament

    Mi., 30.10.2019

    US-Repräsentantenhaus: Massaker an Armeniern war Völkermord

    Washington (dpa) - Das US-Repräsentantenhaus hat die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkrieges mit überwältigender Mehrheit als Völkermord anerkannt. Die entsprechende Resolution wurde mit 405 zu 11 Stimmen angenommen. In ihr heißt es, die USA würden den Völkermord an den Armeniern anerkennen und die Tötung von 1,5 Millionen Armeniern durch das Osmanische Reich verurteilen. Die Türkei als Nachfolgerin des Osmanischen Reiches erklärte, die Regierung und das Volk hielten die Resolution für «völlig null und nichtig».

  • «Anhaltender Völkermord»

    Mo., 16.09.2019

    UN: Rohingya in Myanmar droht weiter der Genozid

    Rückführungszentrum für Rohingya-Flüchtlinge, die aus Bangladesh kommen, in Maungdaw (Myanmar).

    Genf (dpa) - Den 600.000 in Myanmar verbliebenen Rohingya droht nach UN-Angaben weiterhin systematische Verfolgung und sogar Genozid.

  • Geschichte

    So., 07.04.2019

    Ruanda gedenkt des Völkermordes: «Niemals wieder»

    Kigali (dpa) - 25 Jahre nach dem Völkermord hat Ruanda der mehr als 800 000 Opfer und der Überlebenden gedacht. «Die Geschichte wird sich nicht wiederholen», versprach Präsident Paul Kagame bei der Gedenkveranstaltung in Kigali vor Gästen aus aller Welt. Angezettelt von der Hutu-Regierung und einer ihr nahe stehenden Miliz töteten Hutu damals rund 800 000 Tutsi sowie gemäßigte Hutu - Freunde, Nachbarn, selbst Ehepartner und Kinder. Die Weltgemeinschaft schaute weitgehend weg. Der Völkermord dauerte rund 100 Tage.