Brecht



Alles zum Ort "Brecht"


  • Beckett & Bernhard

    Mi., 19.08.2020

    Suhrkamp-Kultur: Siegfried Unselds «Reiseberichte»

    Verleger Siegfried Unseld im Jahr 2001 in seinem Haus.

    Wenn der Suhrkamp Verlag in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen feiert, dann dürfen auch mal die Verleger selbst zu Wort kommen: Verlagsgründer Peter Suhrkamp und Nachfolger Siegfried Unseld.

  • Theater-Premiere

    So., 10.11.2019

    Brechts „Der gute Mensch von Sezuan“ im Kleinen Haus gefeiert

    Hochzeit unter Extrembedingungen im Karton-Haus. Shen Te (Sandra Bezler, l.) und ihre Gäste warten auf den Vetter, der nicht kommt: Szene mit Marina M. Blanke, Paul Maximilian Schulze, Frank-Peter Dettmann, Joachim Foerster, Carola von Seckendorff und Ulrike Knobloch

    Kann der Mensch unter widrigen Bedingungen gut sein? Das verhandelt das Brecht-Stück „Der gute Mensch von Sezuan“ im Kleinen Haus des Theaters Münster. Und das Bühnenbild besteht aus lauter Kartons. Spannend!

  • Thomas und Arthur Thieme stellten „Brecht.Laotse.Flucht“ vor

    Di., 20.08.2019

    Abgesang auf die Vernunft und Mahnung zugleich

    Thomas und Arthur Thieme stellten beim Gloster-Mikrokulturfestival „Brecht.Laotse.Flucht“ vor.

    Seine Stimme scheint auf dem Sprung zu noch Bedeutsamerem, taucht ab in den Untergrund der Sprache, als wollte sie deren Tragfähigkeit für tiefsten Tiefsinn demonstrieren. Thomas Thieme ist eine markante Erscheinung in Theater, Film und Fernsehen, ein Zeus-Charakter fürs Überdimensionale im Alltäglichen. Im „Rieselwärterhäuschen“-Mikrokulturfestival „Alles im L(a)ot(se), Herr Brecht?“ modulierte sein Bass mühelos den drohenden Tonfall des erzürnten Propheten über die sündige Menschheit.

  • Glosters Mikrokulturfestival am Rieselwärterhäuschen 19

    So., 18.08.2019

    Elisabeth Hauptmann und ihr Leitstern Brecht

    Julia von Sell las bei Wind und Wetter in den Rieselfeldern aus Texten der Schriftstellerin Elisabeth Hauptmann.

    Große Künstler verfallen gern der Pose des unwiderstehlichen Don Juan – „viel Weib, viel Ehr!“. Speziell Dichter sind anfällig, ihr Selbstbewusstsein fürs geschliffene Wort setzt sie eher selten ins Bild über die Reichweite ihrer Ausstrahlung. Hier kann Bertolt Brecht als Frauenheld-Sonderfall gelten, der sich im amourösen Nahgefecht der dichterischen Dienste seiner Geliebten versicherte, furchtlos noch da, wo ihm die Polygamie-Jonglage krachend misslang. Zu Brechts Frauen, die ihm intellektuell und künstlerisch Paroli boten, zählte Elisabeth Hauptmann (1897-1973), an zahlreichen Großprojekten Brechts wie „Dreigroschenoper“ oder „Happy End“ als Co-Autorin beteiligt. Die Lesung Julia von Sells aus dem Elisabeth-Hauptmann-Lesebuch (Nyland) bei Glosters Mikrokulturfestival „Im Rieselfelderhäuschen 19“: „Die Selbst-Autorin“ zeigte eine eigenwillige, dabei souveräne Persönlichkeit.

  • Städtisches Gymnasium

    Fr., 05.07.2019

    Harte Probenarbeiten für Brechts Dreigroschenoper

    Angelina Nickel, Nele Rautenberg und Erik Leifeld bei den Proben zur „Dreigroschenoper“. Premiere ist am Montag, 8. Juli, um 19 Uhr.

    Die Generalprobe ist gelaufen, das Lampenfieber steigt: Am Montag und Mittwoch zeigt der Literaturkurs Q1 die Dreigroschenoper.

  • Roman seines Lebens

    Di., 19.03.2019

    Heinrich Breloer: Buch zum Brecht-Dokudrama

    Heinrich Breloer hat sich jahrzehntelang mit Brecht beschäftigt.

    Heinrich Breloer hat schon mit «Die Manns» und einem Film über Albert Speer Aufsehen erregt. Jetzt hat er sich mit Bertolt Brecht den Antipoden von Thomas Mann vorgenommen. Zu seinem Dokudrama für das Fernsehen veröffentlicht er auch ein noch detaillierteres Buch.

  • Künstlerfamilie

    Fr., 18.01.2019

    Schauspielerin Katharina Thalbach wird 65

    Katharina Thalbach feiert ihren 65. Geburtstag.

    Spätestens an der Stimme erkennt man sie: Schauspielerin Katharina Thalbach, ein Berliner Urgestein, wird 65. Gerade spielt sie einen Außerirdischen mit Hasenzähnen - in Hollywood dagegen sieht sie eigentlich nur eine mögliche Rolle für sich.

  • Neue Brecht-Biografie

    Di., 07.08.2018

    Ein «doktrinärer Träumer» ringt mit der DDR

    Zum 120. Geburtstag Bertolt Brechts ist eine neue Biografie erschienen, die laut Verlag den Anspruch erhebt, «zum ersten Mal das gesamte verfügbare Wissen über den Autor und dessen Werk» anzubieten.

    Eine neue Biografie erhebt laut Verlag den Anspruch, zum ersten Mal das gesamte verfügbare Wissen über den Autor und dessen Werk anzubieten. Diese angeblich «endgültige Darstellung» stammt von dem englischen Germanisten Stephen Parker.

  • Ruhrepos „Die verlorene Oper“ bei den Ruhrfestspielen uraufgeführt

    Do., 14.06.2018

    Am Ende bleiben Kohlebällchen

    Alles flirrt und dreht sich, und auf den Vorhang wird ein Bergmann projiziert, der in den Vorruhestand ging, weil die Zechen schließen. Die Koproduktion der Ruhrfestspiele mit dem Staatsschauspiel Hannover geriet etwas unübersichtlich.

    Könnte so eine Ruhroper anfangen? Geigenklang schimmert aus den Lautsprechern, über den Vorhang flimmern Luftbilder von Bergwerken und Stahlfabriken, und zu diffusen Filmaufnahmen von Kumpels, Kohle und glühenden Schlacken steigert sich die Musik pompös bis zum legendären Beckenschlag: Es ist das „Lohengrin“-Vorspiel.

  • Jubiläum

    Do., 16.11.2017

    Von Brecht bis Reese - Theater am Schiffbauerdamm wird 125

    Blick über ein Regiepult in den Zuschauerraum des Berliner Ensembles.

    Von Operette bis Drama. Von Max Reinhardt und Bertolt Brecht bis zu Claus Peymann und Oliver Reese. Das Theater am Schiffbauerdamm feiert seinen 125. Geburtstag - und blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück.