Eritrea



Alles zum Ort "Eritrea"


  • Hilfe für Frau aus Eritrea

    Di., 13.10.2020

    Engagement von Münsteranern rettet 26-Jähriger das Leben

    Bethlehem Mekonnen-Tekeste (M.) mit ihrem Vater Mekonnen Tekeste-Kiflu, der seine Tochter nach Deutschland begleitete und Ulrich Coppel, der unter anderem die wohl lebensrettende Verbindung zum Klinikum Osnabrück über einen Arzt aus Münster herstellte.

    Schon als Bethlehem Mekonnen-Tekeste, die alle Betty nennen, nach Deutschland kommt, geht es für sie um ihr blankes Überleben. Dann wird alles noch schlimmer. Dennoch findet die Geschichte ein glückliches Ende – weil sich viele für sie engagieren.

  • Nach der Flucht beginnt Osman Hissen eine Lehre

    Fr., 25.09.2020

    Autos sind sein großer Traum

    Franz Bäumer (links) zeigt sich „sehr zufrieden“ mit der Arbeit von Osman Hissen. Seit 2018 absolviert Osman, der 2015 aus Eritrea kam, seine Ausbildung im Autohaus in Ibbenbüren.

    Geflohen ist Osman Hissen aus seiner Heimat Eritrea, weil er nicht kämpfen wollte. Vor fünf Jahren ist er nach Deutschland gekommen. Der 23-Jährige lebt in Brochterbeck und ist glücklich, weil er eine Lehre in seinem Traumberuf macht.

  • «Am Anfang ihrer Karriere»

    So., 20.09.2020

    Warum Migranten oft weniger verdienen

    Ausländische Staatsangehörige bekamen im Jahr 2019 insgesamt 2614 Euro brutto - rund ein Viertel weniger als Personen mit einer deutschen Staatsangehörigkeit.

    Menschen aus dem Ausland bekommen in Deutschland im Schnitt deutlich weniger Gehalt als die Einheimischen. Die Bundesregierung und Arbeitsmarktexperten sehen mehrere Gründe für die ungleichen Löhne.

  • Wohnungssuche für Geflüchtete besonders schwierig

    Fr., 04.09.2020

    „Drei Zimmer wären schön“

    Freiweini Tesfamariyam sucht für sich und ihre beiden Kinder eine Wohnung. Ilse Nötzold unterstützt die Familie dabei.

    Wer eine passende und Wohnung sucht, der muss mitunter lange suchen. Für Freiweini Tesfamariyam ist dies ein besonderes Problem. Die junge Frau aus Eritrea ist vor fünf Jahren in die Wersestadt gekommen – und sucht nun eine Bleibe für sich und die beiden Kinder.

  • Dienstbegrenzung könnte für Flüchtlinge problematisch werden

    Fr., 18.10.2019

    Am Ende nur die Duldung?

    Volker Maria Hügel, Vorstand des Vereins „Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender“ (GGUA)

    Als Eritrea und Äthiopien nach Jahrzehnten der Kriege und Feindseligkeiten im Juni 2018 Frieden schlossen, war der Jubel in Eritrea, dem kleinen Land am Roten Meer, grenzenlos. „Der Friedensprozess ist irreversibel“, erklärte die Koordinatorin der UN-Residenz in der eri-treischen Hauptstadt Asmara, Susan Ngongi-Namondo, im August 2018 gegenüber dieser Zeitung.

  • Interview mit Eritreas Außenminister Osman Saleh

    Fr., 18.10.2019

    Nationaldienst zeitlich begrenzen

    Seit dem Jahr 2007 ist Osman Saleh Außenminister Eritreas. Aktuell ist er darum bemüht, Vertrauen aufzubauen.

    60 Jahre Krieg, Dauermobilisierung und weitgehende Isolation durch einige westliche Länder lähmten das Land Eritrea. Doch seit dem Friedensschluss mit Äthiopien vom Sommer 2018 gibt es große Hoffnungen. Am Rande eines privaten Besuches in Münster sprach unser Mitarbeiter Ulrich Coppel mit dem eritreischen Außenminister Osman Saleh.

  • Kommentar

    Sa., 12.10.2019

    Friedensnobelpreis an Abiy Ahmed: Zu früh?

    Kommentar: Friedensnobelpreis an Abiy Ahmed: Zu früh?

    So bekannt wie die Klima-Aktivistin Greta Thunberg ist Äthiopiens Premier Abiy Ahmed mit Sicherheit nicht. Doch er ist in Afrika ein charismatischer politischer „Shootingstar“, der früh Verantwortung in einer schwierigen Unruheregion übernommen hat. Er verkörpert die Botschaft des Friedensnobelpreises auf überzeugende Weise.

  • «Ein Preis für Afrika»

    Fr., 11.10.2019

    Abiy Ahmed erhält Friedensnobelpreis

    Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed ist es gelungen, nach Jahren des Konflikts Frieden mit Nachbar Eritrea zu schließen.

    Viele hatten mit Klimaaktivistin Greta Thunberg als Preisträgerin gerechnet. Doch der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr ans Horn von Afrika. Dort ist der Jubel groß - auch wenn der Preisträger noch lange nicht am Ziel ist.

  • Hintergrund

    Fr., 11.10.2019

    Der Frieden zwischen Äthiopien und Eritrea

    Auf dem Meskel-Platz in Addis Ababa versammeln sich im Juni 2018 Unterstützer von Ministerpräsident Abiy Ahmed. - Die Vergabe des diesjährigen Friedensnobelpreises an den äthiopischen Regierungschef ist in seiner Heimat mit Jubel aufgenommen worden.

    Addies Abeba/Asmara (dpa) - Was Äthiopiens Regierungschef Abiy Ahmed im vergangenen Jahr schaffte, galt davor als fast unvorstellbar: Nach rund 20 Jahren Feindschaft, die die ganze Region beeinträchtigte, begrub er das Kriegsbeil mit Erzrivalen Eritrea.

  • Porträt

    Fr., 11.10.2019

    Äthiopiens Abiy Ahmed: Der Reformer vom Horn von Afrika

    Der äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed, aufgenommen am Sitz des Europäischen Rates in Brüssel. Abiy ist es gelungen, nach Jahren des Konflikts Frieden mit Äthiopiens bitterem Rivalen Eritrea zu schließen, dafür erhielt er den Friedensnobelpreis 2019.

    Abiy ist in Afrika der Mann für den Frieden. Dafür erhält er die wichtigste politische Auszeichnung der Welt: Den Friedensnobelpreis. Am Ende ist der Äthiopier mit seiner Arbeit aber noch lange nicht.