Myanmar



Alles zum Ort "Myanmar"


  • Sorge um Fabrikarbeiter

    So., 12.04.2020

    Modeketten streichen Aufträge in Asien

    Hunderttausende Fabrikarbeiter in Asien sind nach Angaben von Human Rights Watch existenziell bedroht.

    Weltweit zwingt die Corona-Krise Einzelhändler zur Ladenschließung. Um den Umsatzschaden zu begrenzen, haben Modeketten ihre Aufträge bei den Textilzulieferern gestrichen. Für hunderttausende ohnehin prekär beschäftigte Näherinnen in Südasien ist das eine Katastrophe.

  • Vorentscheidung in Den Haag

    Do., 23.01.2020

    UN-Gericht: Myanmar muss Rohingya vor Völkermord schützen

    Aus Myanmar geflohene Rohingya gehen im Herbst 2017 auf einer Insel in Bangladesch an Land.

    Die Gewalt gegen die Rohingya in Myanmar hat die Welt schockiert. UN-Ermittler dokumentierten Morde, Vergewaltigungen, zerstörte Dörfer. Über 700 000 flohen. Nun sprechen die Richter.

  • Justiz

    Do., 23.01.2020

    UN-Gericht: Myanmar muss Rohingya vor Völkermord schützen

    Den Haag (dpa) - Im Völkermord-Verfahren gegen Myanmar hat der Internationale Gerichtshof Myanmar zu Sofortmaßnahmen zum Schutz der Rohingya verpflichtet. Myanmar müsse alles tun, um einen Völkermord an der muslimischen Minderheit zu verhindern. Auch müsse das Land dafür sorgen, dass das Militär die Rohingya nicht verfolge. Gambia hatte geklagt und sich dabei auf die Völkermord-Konvention und einen Bericht der UN berufen. Soldaten Myanmars hatten demnach seit 2016 Tausende Menschen ermordet, Dörfer zerstört, Frauen und Kinder vergewaltigt und mehr als 700 000 Menschen in die Flucht getrieben.

  • Justiz

    Do., 23.01.2020

    UN-Gericht: Myanmar muss Rohingya vor Völkermord schützen

    Den Haag (dpa) - Im Völkermord-Verfahren gegen Myanmar hat der Internationale Gerichtshof das asiatische Land zu Sofortmaßnahmen zum Schutz der Rohingya verpflichtet. Damit gab das höchste UN-Gericht am Donnerstag in Den Haag einer Klage Gambias statt. Myanmar müsse alles tun, um einen Völkermord an der muslimischen Minderheit zu verhindern.

  • Justiz

    Do., 23.01.2020

    Völkermordklage gegen Myanmar: UN-Gericht trifft Vorentscheidung

    Den Haag (dpa) - Im Völkermord-Prozess gegen Myanmar fällt der Internationale Gerichtshof in Den Haag heute eine wichtige Vorentscheidung. Gambia hatte Myanmar wegen der Gewalttaten der Militärs gegen die muslimische Rohingya-Minderheit vor dem höchsten UN-Gericht verklagt und sich dabei auf die Völkermord-Konvention berufen. Das Gericht solle Myanmar Sofortmaßnahmen auferlegen, um die noch im Land lebenden rund 600 000 Rohingya zu schützen. Soldaten Myanmars hatten seit 2016 Tausende Menschen ermordet, Dörfer zerstört und mehr als 700 000 in die Flucht getrieben.

  • Justiz

    Mi., 11.12.2019

    Völkermord-Klage: Aung San Suu Kyi verteidigt Militärs

    Den Haag (dpa) - Die Friedensnobelpreisträgerin und Regierungschefin Myanmars, Aung San Suu Kyi, hat in Den Haag ihr Land gegen Völkermord-Vorwürfe verteidigt. Von Völkermord könne keine Rede sein. Die Beschuldigungen seien «irreführend». Die Klage wurde von Gambia eingereicht, einem Staat in Westafrika mit muslimischer Mehrheit. Gambia wirft Myanmar wegen der Gewalttaten der Militärs gegen die Rohingya-Minderheit Völkermord vor. Die Regierungschefin rechtfertigte jedoch das Vorgehen. Die Armee verteidige nur das Land gegen Angriffe bewaffneter Rebellen.

  • Gewalt gegen Rohingya

    Mi., 11.12.2019

    Völkermord-Klage: Suu Kyi verteidigt Militärs von Myanmar

    Aus Myanmar geflohene Rohingya gehen im Herbst 2017 auf einer Insel in Bangladesch an Land.

    Die brutale Gewalt gegen die Rohingya in Myanmar schockte die Welt. Nun muss sich das Land vor dem höchsten UN-Gericht verantworten. Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi weist die Vorwürfe zurück.

  • Justiz

    Mi., 11.12.2019

    Aung San Suu Kyi weist Völkermord-Klage zurück

    Den Haag (dpa) - Im Völkermord-Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof hat Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi Vorwürfe gegen ihr Land entschieden zurückgewiesen. Die Beschuldigungen seien «irreführend und unvollständig», betonte die Friedensnobelpreisträgerinvor dem höchsten UN-Gericht in Den Haag. Gambia hatte Klage eingereicht und Myanmar wegen der Gewalttaten der Militärs gegen die muslimische Rohingya-Minderheit Völkermord vorgeworfen. Aung San Suu Kyi rechtfertigte aber das Vorgehen. Die Armee verteidige nur das Land gegen Angriffe bewaffneter Rebellen.

  • UN-Gericht in Den Haag

    Di., 10.12.2019

    Aung San Suu Kyi verfolgt Völkermord-Klage gegen Myanmar

    Aung San Suu Kyi im Gerichtssaal des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag.

    Die Gewalt gegen die Rohingya in Myanmar hat die Welt schockiert. UN-Ermittler dokumentierten Morde, Vergewaltigungen, zerstörte Dörfer. Nun muss sich das Land vor dem höchsten UN-Gericht verantworten.

  • Unfälle

    Mi., 27.11.2019

    Landmine tötet Tourist in Myanmar

    Rangun (dpa) – Bei der Explosion einer Landmine ist in Myanmar ein Tourist ums Leben gekommen. Seine Begleiterin wurde bei dem Unfall im östlichen Bundesstaat Shan verletzt, wie örtliche Medien unter Berufung auf Behörden berichteten. Bei dem Mann soll es sich laut einer lokalen Hilfsorganisation um einen Deutschen handeln, bei der Frau um eine Argentinierin. Touristen dürfen im Bundesstaat Shan die Stadt Hsipaw mit ihren königlichen und religiösen Sehenswürdigkeiten besuchen, sollen aber aus Sicherheitsgründen nicht auf eigene Faust die Umgebung erkunden.