Westerbork



Alles zum Ort "Westerbork"


  • Simon und Bertha Pagener (Meyer)

    Fr., 17.07.2020

    Die Überlebenden

    Das alte Foto zeigt einen Blick in die Ostepoort (Oststraße) in Epe in Richtung Ortsmitte. Links das Haus der Familie Pagener, die ein Manufakturwarengeschäft hatte und auch Viehhandel betrieb. Rechts das noch bestehende Haus Nöttebrock (Ecke Antoniusstraße).

    Simon und Bertha Pagener (Meyer) aus Epe galten als tot. Ermordet im Konzentrationslager – wie ihre Töchter und Enkel. Doch bei seinen Recherchen zu den Schicksalen der Eper Juden stieß Rudolf Nacke vom Förderverein Alte Synagoge Epe auf eine Überraschung. Die beiden Eperaner hatten überlebt. Allerdings waren sie nicht nach Epe zurückgekehrt, sondern verbrachten ihre letzten Lebensjahre in Amsterdam. Rudolf Nacke hat die erstaunliche Geschichte aufgeschrieben.

  • Eperaner bei Vorleseaktion in Westerbork

    Di., 21.01.2020

    102 000 Namen – 102 000 einzelne Schicksale

    Rudolf Nacke mit der Liste der Namen von 102 000 aus dem Lager Westerbork Deportierten. Darunter waren auch Menschen, die aus Gronau, Epe, Nienborg und anderen Orten des Münsterlands stammten.

    Aus Anlass des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar werden die Namen all dieser 102 000 Menschen, Juden sowie Sinti und Roma, vorgelesen.

  • Durchgangslager Westerbork

    Di., 17.09.2019

    Geräuschlose Deportation in den Tod

    Durchgangslager Westerbork : Geräuschlose Deportation in den Tod

    In Güterwagen gepfercht ging für die Menschen hier die Fahrt nach Auschwitz, Bergen-Belsen, Sobibor und Theresienstadt los: Zweimal in der Woche fuhren von Westerbork aus Deportationszüge. Eine Gruppe aus Gronau und Epe hat jetzt das ehemalige Sammellager in den Niederlanden besucht.

  • 90. Geburtstag der berühmten Tagebuchschreiberin

    Di., 11.06.2019

    Gronauer widmet Anne Frank ein Kinderzimmer voller Sammlerstücke

    Alois Diekmann mit der Chagall-Litografie von Anne Frank. Im Bücherregal verschiedene Exemplare des Tagebuchs und viel Sekundärliteratur.

    Der Raum im ersten Stock war mal ein Kinderzimmer. Und in gewisser Weise ist er das immer noch. Denn hier dreht sich fast alles um ein Mädchen, das nie alt werden durfte: Anne Frank. Wäre sie 1945 nicht im Konzentrationslager Bergen-Belsen umgebracht worden, könnte sie am Mittwoch ihren 90. Geburtstag feiern.

  • Gedenken an die erste Deportation jüdischer Münsteraner

    So., 08.12.2013

    Erinnerung ist eine Ermahnung

    Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson und Ruth Frankenthal, Vertreterin der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster, erinnerten an der Gedenkstele an der Ecke Warendorfer Straße an die erste Deportation jüdischer Münsteraner am 13. Dezember 1941.

  • Ehrenamtlicher Synagogen-Führer

    Do., 06.12.2012

    Von der Schönheit des Glaubens

    Ehrenamtlicher Synagogen-Führer : Von der Schönheit des Glaubens

    Nach einem erfüllten Berufsleben die Hände in den Schoß legen, das war nichts für Heinz Krabbe. Der ehemalige Leiter der Overbergschule hat nach seiner Pensionierung 2011 ein ganz besonderes ehrenamtliches Betätigungsfeld gefunden: Er gibt Führungen in der Enscheder Synagoge an der Prinsestraat. Das macht er in erster Linie zwar auf Deutsch, wenn es sein muss aber auch auf Niederländisch.

  • Vortrag über das Leben und Leiden von Amelie Weinberg-Cohen

    Mo., 15.10.2012

    „Ich wollte diese Frau verstehen“

    „Ich wollte diese Frau verstehen“, hat Dr. Willi Feld in einem Vortrag, zu dem der Heimatverein und die VHS am Donnerstagabend in die Niedermühle eingeladen hatten, begründet, warum er sich auf die Spurensuche der am 8. September 1908 geborenen Amelie Weinberg-Cohen gemacht hat. Akribisch recherchiert zeichnete der Historiker ohne Pathos, aber gleichwohl mitreißend, den Lebens- und Leidensweg der aus Burgsteinfurt stammenden Jüdin nach, die zeitweise in der Villa, in der sich heute das Amt für Wirtschaftsförderung des Kreises befindet, gelebt hat.