Amnesty International



Alles zur Organisation "Amnesty International"


  • Amnesty übt scharfe Kritik

    Di., 23.04.2019

    Todesstrafe gegen 37 Saudis vollstreckt

    Saudi-arabischer Polizist in Riad. In diesem Jahr sind Menschenrechtlern zufolge bereits mindestens 104 Menschen in Saudi-Arabien hingerichtet worden.

    Saudi-Arabien verurteilt 37 Menschen zum Tode und richtet sie hin. Die Behörden werfen den Verurteilten Terrorismus vor. Menschenrechtler haben Zweifel und sehen hinter den Urteilen andere Gründe.

  • Menschenrechte

    Di., 23.04.2019

    Todesstrafe gegen 37 Saudis

    Riad (dpa) - In Saudi-Arabien sind nach Angaben des Innenministeriums 37 Menschen nach Terrorismus-Vorwürfen hingerichtet worden. Die saudischen Staatsbürger sollen unter anderem Terrorgruppen aufgebaut, Sicherheitskräfte angegriffen und terroristische Ideologie angenommen haben, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur. Amnesty International dagegen kritisierte die «Massenhinrichtung» und sprach von einer alarmierenden Eskalation von Todesurteilen in dem arabischen Königreich.

  • Verfassungsänderungen

    Di., 16.04.2019

    Ägyptens Präsident Al-Sisi bekommt mehr Macht

    Eine Zwei-Drittel-Mehrheit des Parlaments stimmte für Verfassungsänderungen, die dem Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi mehr Macht verleihen.

    Vor acht Jahren stürzten die Ägypter den verhassten Langzeitherrscher Husni Mubarak. Doch dessen Nach-Nachfolger Abdel Fattah Al-Sisi regiert das Land noch autoritärer. Menschenrechtler zeigen sich bestürzt.

  • Zehnjahrestief

    Mi., 10.04.2019

    Amnesty sieht Trend zur Abschaffung der Todesstrafe

    Im Jahr 2010 wurde dieser Stuhl im US-Bundesstaat Utah noch für Erschießungen genutzt.

    Die Mehrzahl der Staaten in der Welt hat die Todesstrafe abgeschafft oder vollstreckt sie nicht mehr. Der Trend sei nicht mehr umzukehren, meint Amnesty. Einige wenige Staaten sorgen für den Großteil der Fälle - allen voran China, wo es eine hohe Dunkelziffer gibt.

  • Menschenrechte

    Mi., 10.04.2019

    Zahl der dokumentierten Hinrichtungen auf Zehnjahrestief

    Berlin (dpa) - Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben von Amnesty International weltweit so wenige Hinrichtungen dokumentiert wie zuletzt vor zehn Jahren. Die Menschenrechtsorganisation zählte 2018 mindestens 690 Hinrichtungen in 20 Staaten. Im Vorjahr waren es noch gut 300 Exekutionen mehr. Vier Länder waren demnach für 78 Prozent der dokumentierten Exekutionen im vergangenen Jahr verantwortlich: Iran, Vietnam, Saudi-Arabien und der Irak. Allerdings gebe es eine hohe Dunkelziffer vor allem in China, wo auch 2018 mutmaßlich mehrere Tausend Menschen hingerichtet worden seien, so Amnesty.

  • Schwulen droht Todesstrafe

    Di., 02.04.2019

    Clooney legt bei Boykott-Aufruf gegen Sultan von Brunei nach

    George Clooney macht weiterhin gegen die Todesstrafe in Brunei mobil.

    In Brunei droht Schwulen und Lesben von diesem Mittwoch an die Todesstrafe. An die Spitze des internationalen Protests hat sich George Clooney gesetzt. Der Sultan bleibt stur. Dass es tatsächlich zu Steinigungen kommt, ist aber nicht wahrscheinlich.

  • Europäische Projekte möglich

    Fr., 29.03.2019

    Rüstungsexportstopp für Saudi-Arabien bleibt bestehen

    Patrouillenboote für Saudi-Arabien liegen auf dem Werftgelände der zur Lürssen-Werftengruppe gehörenden Peene-Werft in Wolgast.

    Die Bundesregierung gibt sich gegenüber Riad hart. Doch ob die Differenzen in der schwarz-roten Koalition und mit den wichtigsten europäischen Partnern tatsächlich ausgeräumt sind, ist offen.

  • Konflikte

    Mi., 20.03.2019

    Amnesty: 14 Zivilisten durch US-Angriffe in Somalia getötet

    Mogadischu (dpa) - Menschenrechtler werfen dem US-Militär vor, bei Luftangriffen gegen die Terrorgruppe Al-Shabaab in Somalia mindestens 14 Zivilisten getötet zu haben. «Unsere Erkenntnisse widersprechen direkt dem Mantra des US-Militärs, in Somalia keinen einzigen Zivilisten zu verletzen oder zu töten», kritisierte Brian Castner von Amnesty International. Die Organisation bezieht sich in dem Bericht auf fünf Luftangriffe zwischen April 2017 und Dezember 2018. Dabei seien 14 Zivilisten getötet und acht verletzt worden, hieß es.

  • Migration

    Mi., 13.03.2019

    Amnesty beklagt Übergriffe Kroatiens gegenüber Flüchtlingen

    London (dpa) - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat Übergriffe der Polizei des EU-Mitgliedslandes Kroatien gegenüber Flüchtlingen und Asylsuchenden angeprangert. Fast 100 Menschen, die befragt wurden, seien auf illegale Weise und ohne Zugang zu einem Asylverfahren ins benachbarte Bosnien-Herzegowina zurückgeschoben worden, heißt es in dem Bericht. Ein Drittel der Befragten gab an, dabei von kroatischen Polizisten misshandelt worden zu sein. «Viele beschrieben, wie sie geschlagen und eingeschüchert wurden», heißt es.

  • Menschenrechte

    Do., 21.02.2019

    Amnesty: Russland erhöht Druck auf Menschenrechtler

    Berlin (dpa) - Die russischen Behörden erschweren Nichtregierungsorganisationen nach Darstellung von Amnesty International zunehmend die Arbeit. «Die Arbeit der unabhängigen Zivilgesellschaft gegen gesellschaftliche Missstände oder staatliche Willkür soll schon im Keim erstickt werden», kritisierte der Generalsekretär der Menschenrechtsgruppe in Deutschland, Markus Beeko. Seit 2012 müssen sich Nichtregierungsorganisationen in Russland als «ausländische Agenten» registrieren, wenn sie sich mit Geld aus dem Ausland finanzieren. Sonst drohen Strafzahlungen und Schließung.