Betriebsrat



Alles zur Organisation "Betriebsrat"


  • Prozesse

    Do., 15.10.2020

    Kündigung eines Bergmanns auf Prosper-Haniel unwirksam

    Sand statt Steinkohle lagert vor dem Förderturm der Zeche Prosper-Haniel.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Kündigung eines Bergmanns der stillgelegten Zeche Prosper-Haniel durch das Bergbauunternehmen RAG ist unwirksam. Das entschied am Donnerstag das Landesarbeitsgericht Düsseldorf. Der Grund dafür: Das Unternehmen habe die Verhandlungen über den Interessenausgleich bei der Stilllegung des Bergwerks und die damit verbundenen Entlassungen mit dem örtlichen Betriebsrat statt mit dem eigentlich zuständigen Gesamtbetriebsrat geführt, erklärten die Richter. Eine Revision ließ das Landesarbeitsgericht nicht zu.

  • Kommt der Kahlschlag?

    Mo., 05.10.2020

    Die Kürzungspläne in der deutschen Autobranche

    Im Karosseriebau des Volkswagen-Werkes in Sachsen montieren Roboter die Türen des VW ID.3.

    Corona hat die angespannte Lage bei Autoherstellern und -zulieferern verschärft. Vor allem in kleineren Firmen wurde aus den Problemen des Strukturwandels eine existenzielle Krise. Aber auch die Großen müssen sparen - unter scharfem Protest von Betriebsräten und Gewerkschaften.

  • «Nicht der Plan»

    Fr., 25.09.2020

    Daimler will Berliner Werk trotz Sparkurses nicht schließen

    Ein Mercedesstern.

    In Berlin steht das älteste produzierende Werk von Daimler. Ihm könnte im Zuge des Sparkurses das endgültige Aus drohen, befürchten Arbeitnehmer. Aktuell gebe es dafür aber keinen Plan, betont der Konzern.

  • 9500 Jobs sollen wegfallen

    Mi., 23.09.2020

    Streit über Stellenabbau bei MAN eskaliert

    Der Lastwagenbauer MAN gehört zur VW-Lkw-Tochter Traton.

    MAN will sein Geld künftig mit vernetzten Elektro-Lastwagen verdienen. Dem radikale Umbau soll jede vierte Stelle zum Opfer fallen. Wie schnell Kündigungen kommen könnten, treibt die Arbeitnehmer auf die Barrikaden.

  • Auto

    Mi., 16.09.2020

    Weil und Vassiliadis zu Conti: Gespräch vor Jobabbau

    Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident Niedersachsen.

    Hannover (dpa) - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und IG-BCE-Chef Michael Vassiliadis kritisieren die Continental-Spitze wegen des geplanten Stellenabbaus und verlangen eine engere Abstimmung. Angesichts der Dimension der vorgesehenen Kürzungen seien vorher Gespräche mit Betriebsrat und Gewerkschaft geboten gewesen, erklärten der SPD-Regierungschef und der Gewerkschaftsvorsitzende nach einem Telefonat zur Lage bei dem Dax-Konzern. «Dafür ist es aber noch nicht zu spät», meinte Weil. Er setze auch darauf, dass der Conti-Vorstand mit dem Land in einen Dialog treten werde, falls es um Arbeitsplätze in Niedersachsen gehe. Vassiliadis hält das «Hauruck-Vorgehen» des Managements für «hilflos, kurzsichtig und sozial unausgewogen».

  • Nicht nach Lust und Laune

    Mo., 14.09.2020

    Wann eine Versetzung zulässig ist - und wann nicht

    Schließt der Arbeitgeber einen Standort, kann er für betroffene Beschäftigte in der Regel eine Versetzung an den neuen Firmensitz anordnen. Versetzungen sind aber immer Einzelfallentscheidungen.

    Einer Versetzung müssen Beschäftigte nicht immer Folge leisten - auch wenn dies arbeitsvertraglich vereinbart ist. Oft kommt es auf die Umstände des Einzelfalls an. Was Beschäftigte wissen sollten.

  • Widerstand angekündigt

    Fr., 11.09.2020

    VW will bei MAN bis zu 9500 Stellen streichen

    MAN will in Deutschland und Österreich bis zu 9500 Stellen abbauen.

    Seit Längerem steht bei der VW-Tochter MAN ein großer Stellenabbau im Raum, weil die Kosten schon vor der Corona-Krise zu hoch waren. Nun legen die Münchner Zahlen vor - und sie sind höher als erwartet.

  • Mode

    Mi., 09.09.2020

    Modemacher Bugatti will rund 100 Stellen in Herford abbauen

    "bugatti factory outlet" steht am in Herford (Nordrhein-Westfalen) auf einem Schild.

    Herford (dpa/lnw) - Die coronabedingte Absatzflaute in der Modebranche trifft auch den ostwestfälischen Hersteller Bugatti. Am Hauptsitz in Herford sollen knapp 100 der 349 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, wie das Familienunternehmen am Mittwoch mitteilte. Betroffen seien alle Bereiche und Hierarchieebenen. Mit dem Betriebsrat solle ein Konzept entwickelt werden, «damit der Stellenabbau möglichst sozialverträglich ausfällt», sagte Wolfgang Brinkmann, geschäftsführender Gesellschafter der Bugatti Holding Brinkmann.

  • Urteil

    Di., 01.09.2020

    Betriebsrat bekommt Lesezugriff für Bewerbungssoftware

    Zum Bewerbungsmanagement nutzen Unternehmen zunehmend enstprechende Software. Auch der Betriebsrat muss dann mitlesen können, zeigt ein Urteil.

    Gerade mit digitalen Recruitingtools können viele Infos zu Bewerbern ausgetauscht werden. Darf der Betriebsrat dann mitlesen?

  • Maschinenbau

    Di., 18.08.2020

    Deutz-Sparprogramm: 350 Mitarbeiter weniger in Deutschland

    Das Logo der Deutz AG, hier am Werk in Köln-Porz.

    Köln (dpa) - Der von der Corona-Krise schwer getroffene Motorenhersteller Deutz hat für sein geplantes Sparprogramm eine Einigung mit dem Betriebsrat erzielt. Ein am Dienstag beschlossenes Eckpunktepapier sehe den sozialverträglichen Abbau von bis zu 350 Mitarbeitern im Rahmen eines Freiwilligenprogramms für die deutschen Standorte vor, teilte Deutz am Abend mit. Begleitet werde das Programm durch eine Transfergesellschaft und einen Sozialplan. Dafür werde das Unternehmen noch im laufenden Quartal 35 bis 40 Millionen Euro zurückstellen.