Bundesanwaltschaft



Alles zur Organisation "Bundesanwaltschaft"


  • Stephan B. in U-Haft

    Fr., 11.10.2019

    Terroranschlag von Halle: Attentäter legt Geständnis ab

    Polizisten geleiten Stephan B. zum Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

    Die Bluttat von Halle sorgt für Bestürzung über Deutschland hinaus. In seinen Vernehmungen erweist sich Stephan B. als redselig - und bestätigt den Verdacht eines rechtsextremistischen Motivs.

  • Extremismus

    Fr., 11.10.2019

    Terroranschlag von Halle: Attentäter legt Geständnis ab

    Karlsruhe (dpa) - Der Attentäter von Halle hat ein umfangreiches Geständnis abgelegt. Dabei bestätigte er ein rechtsextremistisches, antisemitisches Motiv. Das sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Der 27-jährige Stephan B. sagte demnach am Abend beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs aus. B. sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl legt ihm zweifachen Mord und siebenfachen Mordversuch zur Last. Nach Einschätzung der Ermittler wollte er bei dem Anschlag am Mittwoch ein Massaker anrichten und Nachahmer zu ähnlichen Taten anstiften.

  • Extremismus

    Fr., 11.10.2019

    Halle: Stephan B. gesteht rechtsextremistisches Motiv

    Karlsruhe (dpa) - Nach dem Terroranschlag von Halle hat Stephan B. die Bluttat gestanden und ein rechtsextremistisches, antisemitisches Motiv bestätigt. Der Mann habe mehrere Stunden beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs ausgesagt, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft. B. sitzt in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl legt ihm zweifachen Mord und siebenfachen Mordversuch zur Last. Nach Einschätzung der Ermittler wollte er ein Massaker anrichten und Nachahmer zu ähnlichen Taten anstiften. Die Debatte über Konsequenzen aus der Bluttat läuft inzwischen auf Hochtouren.

  • Extremismus

    Fr., 11.10.2019

    Nach Attentat von Halle: Ermittler finden 3D-Drucker

    Karlsruhe (dpa) - Ermittler haben bei der Durchsuchung von Wohnräumen des Tatverdächtigen von Halle einen 3D-Drucker gefunden. Das erfuhr die dpa aus Sicherheitskreisen. Zuvor hatte «Der Spiegel» darüber berichtet. Generalbundesanwalt Peter Frank hatte gesagt, der Attentäter Stephan B. sei mit mehreren augenscheinlich selbstgebauten Waffen bewaffnet gewesen. In einer Mitteilung der Bundesanwaltschaft hatte es geheißen, es sei noch unklar, ob die Waffen und Sprengsätze selbst hergestellt wurden.

  • Extremismus

    Fr., 11.10.2019

    Attentäter in U-Haft - Viele Fragen noch offen

    Halle (dpa) - Nach dem Terrorangriff auf eine Synagoge in Halle sitzt der mutmaßliche Todesschütze in Untersuchungshaft. Der Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof erließ am Abend Haftbefehl gegen den 27-jährigen Deutschen Stephan B. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm zweifachen Mord und versuchten Mord in mehreren Fällen vor. Nach Einschätzung der Ermittler wollte der mutmaßliche Attentäter ein Massaker anrichten und Nachahmer für solche rechtsextremistischen und antisemitischen Taten finden. Es bleiben jedoch viele Fragen. Im Fokus steht dabei, ob Personen in die Vorbereitung oder Durchführung des Anschlags eingebunden waren.

  • Rechtsextremistischer Terror

    Do., 10.10.2019

    Seehofer garantiert Juden nach Anschlag Sicherheit

    Innenminister Seehofer trifft sich mit Vertretern der jüdischen Gemeinde in Halle.

    Vier Schusswaffen, Sprengsätze, Bekennervideo und ein «Manifest». Für die Ermittler gibt es keinen Zweifel: Der rechtsextremistische Schütze von Halle plante ein Massaker in der Synagoge mit weltweiter Wirkung. Und die Bundesregierung reagiert mit einer Garantie.

  • Extremismus

    Do., 10.10.2019

    Ermittlungsrichter erlässt Haftbefehl gegen Täter von Halle

    Karlsruhe (dpa) - Einen Tag nach der Bluttat von Halle hat der Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Rechtsterroristen Stephan B. erlassen. Das erklärte ein Sprecher des Bundesanwaltschaft am Abend der dpa. Der 27-jährige Stephan B. hatte am Mittwoch vor der Synagoge in Halle eine Frau und in einem nahe gelegenen Döner-Imbiss einen Mann erschossen. Zuvor hatte er vergeblich versucht, die Synagoge mit Waffengewalt zu stürmen, in der sich zu dem Zeitpunkt mehr als 50 Menschen aufhielten und das Jom-Kippur-Fest feierten.

  • Extremismus

    Do., 10.10.2019

    SWR: Ermittlungsrichter erlässt Haftbefehl gegen Täter von Halle

    Karlsruhe (dpa) - Einen Tag nach der Bluttat von Halle hat der Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof nach Informationen des Südwestrundfunks Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Rechtsterroristen Stephan B. erlassen. Das habe ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe dem Sender bestätigt. Der Richter habe Untersuchungshaft angeordnet.

  • Extremismus

    Do., 10.10.2019

    Tatverdächtiger von Halle auf dem Weg zum Ermittlungsrichter

    Karlsruhe (dpa) - Der mutmaßliche rechtsextremistische Todesschütze von Halle ist nach dpa-Informationen auf dem Weg zum Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof. Er landete mit einem Hubschrauber in Karlsruhe, wie ein dpa-Fotograf beobachtete. Die Bundesanwaltschaft wirft dem dringend Tatverdächtigen zweifachen Mord und versuchten Mord in neun Fällen vor. Der 27-jährige Stephan B. war gestern festgenommen worden. Er hatte versucht, die Synagoge in Halle mit Waffengewalt zu stürmen. Vor der Synagoge und anschließend in einem nahen Döner-Imbiss soll er zwei Menschen erschossen haben.

  • Kriminalität

    Do., 10.10.2019

    Halle: Generalbundesanwalt will Haftbefehl beantragen

    Halle (dpa) - Nach dem Angriff eines Rechtsextremisten auf die Synagoge und der Tötung von zwei Menschen in Halle/Saale arbeiten die Ermittler an einem möglichst kompletten Bild der Tathintergründe. Die Bundesanwaltschaft will noch heute beim Bundesgerichtshof Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gegen den 27-jährigen Deutschen Stephan B. stellen. Die Opfer wurden inzwischen identifiziert. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief zur Solidarität mit der jüdischen Bevölkerung auf. «Dieser Tag ist ein Tag der Scham und der Schande», sagte Steinmeier bei seinem Besuch am Tatort.