Bundesarchiv



Alles zur Organisation "Bundesarchiv"


  • Bundestag

    Do., 26.09.2019

    Bundestag beschließt: Stasi-Akten kommen ins Bundesarchiv

    Berlin (dpa) - Wenige Wochen vor dem 30. Jahrestag des Mauerfalls hat der Bundestag einen neuen Umgang mit den Millionen geretteter Akten des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit beschlossen. Die Unterlagen sollen bis Mitte 2021 in das Bundesarchiv überführtwerden, entschieden die Regierungsfraktionen von Union und SPD sowie die oppositionelle FDP. Kritiker sehen in der Verlagerung ins Bundesarchiv praktisch das Ende der Stasi-Unterlagen-Behörde. Linke und Grüne enthielten sich, die AfD stimmte dagegen.

  • Hohes Interesse

    So., 23.12.2018

    Blick in Stasi-Akten: Knapp 43.000 Mal Einsicht beantragt

    Roland Jahn, der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, in Erfurt.

    So mancher Ostdeutsche entscheidet sich erst jetzt für einen Blick in die Vergangenheit. Hat die Stasi Informationen gesammelt? Wurde heimlich in den Alltag eingegriffen? Akten im Stasi-Unterlagen-Archiv geben seit mehr als 25 Jahren Auskunft.

  • Geschichte

    Sa., 18.08.2018

    Bundesarchiv veröffentlicht Strauß-Korrespondenz mit Schalck

    Berlin (dpa) - Um das Verhältnis des langjährigen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß zum DDR-Devisenbeschaffer Alexander Schalck-Golodkowski ranken sich viele Mythen. Nun veröffentlicht das Bundesarchiv Korrespondenzen und Vermerke aus den Jahren 1982/84. In den ist laut «Spiegel» nachzulesen, wie der CSU-Chef den Milliardenkredit westdeutscher Banken an die DDR einfädelte – und über politische Weggefährten lästerte. Über seinen Dauerrivalen Helmut Kohl sagte Strauß demnach, der Kanzler sei «wie ein Pudding, wenn man ihn festnageln will, rutscht alles herunter».

  • Bericht des «Tagesspiegel»

    Mi., 09.05.2018

    Kohls Witwe bestreitet Besitz von Regierungsakten

    Kohls Witwe, Maike Kohl-Richter, bestreitet nach einem Medienbericht den Besitz von Regierungsakten: Rolf Vennenbernd/Archiv

    Berlin (dpa) - In der Diskussion um den politischen Nachlass von Altkanzler Helmut Kohl hat dessen Witwe laut einem Zeitungsbericht überraschend erklärt, über keine Regierungsdokumente aus seiner Amtszeit zu verfügen.

  • Von Hindenburg bis Grimm

    Mo., 20.11.2017

    Spurensuche auf Hessens Friedhöfen

    Auf dem Alten Friedhof in Darmstadt befindet sich der Grabstein von Luise Büchner.

    Paul von Hindenburg, Dorothea Grimm und Manfred von Richthofen haben etwas gemeinsam: Sie alle fanden ihre letzte Ruhe in Hessen - wenn auch zum Teil auf Umwegen.

  • Zwei Monate nach seinem Tod

    Mi., 16.08.2017

    Akten im Hause Kohl? Bundesarchiv wartet auf Antwort

    Ein Polizist steht bei Ludwigshafen am Haus des verstorbenen, ehemaligen Bundeskanzlers Kohl.

    Hat Altkanzler Kohl in seinem Haus in Ludwigshafen amtliche Akten aufbewahrt? Das Bundesarchiv würde das gerne wissen. Es hätte Interesse daran. Doch noch wartet die Behörde auf Antwort.

  • Wer schreibt, der bleibt

    Do., 29.06.2017

    Surftipp: Online im Bundesarchiv stöbern

    Der etwas unübersichtliche Weg zu sagenhaften Wissensschätzen der deutschen Geschichte: die Website des Bundesarchivs.

    Immer mehr historische Unterlagen des Bundesarchivs werden digitalisiert. Diese Bestände stehen im Netz in der Online-Datenbank zur freien Verfügung bereit.

  • Geschichte

    Mo., 25.07.2016

    Entscheidung zu Stasi-Akten verschoben

    Eine Mitarbeiterin des Stasi-Museums steht im Stasi-Archiv zwischen Regalen mit bisher nicht erfassten Unterlagen (Archivbild).

    Was wird aus den Stasi-Akten? Lange wurde diskutiert - und dann eine Entscheidung vertagt. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

  • Literatur

    Di., 12.04.2016

    «Falsche» Utopien: SED-Filmverbote und zerstörte Biografien

    Das Firmenschild der Deutschen Film AG (DEFA).

    Die Kulturpolitik der DDR-Staatspartei SED glich manchmal einer Achterbahnfahrt. Verhängnisvoll war auch das «Kahlschlag»-Plenum Ende 1965, das zahlreiche Filme auf den Index setzte - in dem Band «Verbotene Utopie» neu dokumentiert.

  • Kunst

    Sa., 09.04.2016

    Dokumente aus Gurlitts Nachlass im Bundesarchiv einsehbar

    Das Salzburger Haus von Cornelius Gurlitt: Hier wurden rund 250 Kunstwerke gefunden. Zuvor waren in der Münchener Wohnung Gurlitts 1200 Kunstwerke beschlagnahmt worden.

    Berlin (dpa) - Hunderte Dokumente und Fotos aus dem Salzburger Nachlass von Cornelius Gurlitt können jetzt im Bundesarchiv eingesehen werden. Das Projekt «Provenienzrecherche Gurlitt» verspricht sich von dieser Veröffentlichung eine weitere Aufklärung des spektakulären Kunstfundes im Hause Gurlitt.