Eurydike



Alles zur Organisation "Eurydike"


  • Operettendebüt

    Do., 15.08.2019

    Triumph mit Travestieklamotte - Barrie Kosky in Salzburg

    Orpheus (Joel Prieto, l-r), Diane (Vasilisa Berzhanskaya) und Venus (Lea Desandre) in «Orpheus in der Unterwelt».

    Barrie Kosky gilt als Meister des leichten Genres. Bei den Salzburger Festspielen triumphiert er mit Jacques Offenbachs «Orphée aux enfers».

  • Theater-Preise

    Mo., 10.06.2019

    Musical «Hadestown» räumt bei Tony Awards ab

    Die Darsteller des Musicals «Hadestown» jubelten bei den Tony Awards in der Radio City Music Hall.

    Für die Branche um die 41 Broadway-Theater war die Saison von Ende Mai 2018 bis Ende Mai 2019 von neuen Rekorden geprägt. Umsatz und Besucherzahl stiegen um je rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr, beides sind neue Bestwerte

  • Theater

    Mo., 10.06.2019

    Musical «Hadestown» räumt bei Tony Awards ab

    New York (dpa) - Das Musical «Hadestown» über den griechischen Mythos von Orpheus und Eurydike hat bei den Tony Awards abgeräumt. Die Broadway-Show gewann am Abend acht Auszeichnungen beim wichtigsten Theaterpreis der Welt - darunter den Award für das beste Musical und den Preis für die beste Regie. Die Juroren der Verleihung in der Radio City Music Hall in New York City überzeugte die Mischung aus Südstaaten-Dixie-Jazz, Folk und Soul, mit der das Schauspiel den griechischen Mythos im Look von Fritz Langs «Metropolis» erzählt. 

  • Arien in neuem Kontext

    So., 30.04.2017

    Zum Trost gibt’s Mozart

    Arien im Schuhgeschäft: Carmen und Co. fanden sich in heutigem Ambiente wieder. Ihre Musik verändert sich dadurch aber nicht.

    Ihr Nervenkostüm ist jede Sekunde bis zum Zerreißen gespannt, jeder Streit eskaliert zum Drama: Opernfiguren akzeptieren im Leben nur den Ausnahmezustand. Himmel und Hölle sind nur einen Atemzug entfernt. Sie haben Zeit für alles – aber nicht für den Alltag! Das Opernpasticcio „Willkommen und Abschied“, von Studierenden der Gesangsklassen der Musikhochschule präsentiert, verwies im Titel auf die „Sein-oder-Nichtsein“-Manie, mit der Opernfiguren Daseinsbewältigung betreiben. Indem Benedikt Borrmann mit seiner Inszenierung Carmen & Co in zeitgenössisches Ambiente platzierte, wirkte der Höhenrausch der Gefühle jedoch wie eine (mögliche) Geschichte aus dem eigenen Leben.

  • Leipziger Buchpreis

    Do., 23.03.2017

    Abgründig: Kronauers «Der Scheik von Aachen»

    Brigitte Kronauer ist für den diesjährigen Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik nominiert.

    Vom Kommen und Vergehen der Liebe. Brigitte Kronauer lotet in ihrem neuen Roman existentielle Grunderfahrungen aus.

  • Premiere in Berlin

    Di., 27.09.2016

    Katie Mitchell inszeniert erstmals Jelinek-Stück

    Katie Mitchell geht ins Detail.

    Bei ihr mischen sich Theater und Film auf der Bühne. Jetzt zeigt die Britin Katie Mitchell zum ersten Mal ihre Interpretation eines Jelinek-Werkes.

  • „Schwere Kost“ beim Konzert des Chores „Parlar Cantando“ zur Einweihung der Borg-Bühne

    So., 26.06.2016

    Erlebnis der besonderen Art

    Der Chor „Parlar Cantando“  unter der Leitung von Volker Freibott eröffnete die Borg-Bühne

    Schöne, aber auch schwere „Kost“ wartete am Freitagabend auf die ungewöhnlich große Zahl von Besuchern am „Borg-Strand“. Groß und Klein, Jung und Alt waren bei angenehmem Sommerwetter gekommen, um die feierliche Übergabe der „schwimmenden“ Bühne an die Steverstadt mitzuerleben und dazu noch eine wunderbare musikalische Darbietung genießen zu können – das erste Highlight der neuen Bühne in der Stever (die WN berichteten).

  • Tanzabend von Thomas Noone

    So., 21.12.2014

    Abstieg in die Unterwelt

    Voller Dynamik: Das Ensemble des Tanztheaters Münster symbolisiert den Kampf zwischen Leben und Tod.

    Mit weichen Bewegungen folgt die elegante, stolze Frau dem Mann, schubst seinen Körper sanft nach vorn, hält ihm gar die Augen zu. Wie ein Schatten klebt Persephone an Orpheus, als wüsste die Göttin der Unterwelt, wie leicht der Sänger an der großen Aufgabe scheitert, die Hades ihm stellte: Orpheus hat die Chance, das Schicksal zu überwinden. Aus dem Totenreich darf er seine geliebte Eurydike zurück ins Leben führen, nachdem ein Schlangenbiss sie ihm entrissen hat. Doch blickt sich der Mann nur ein Mal um, ist alles verloren. Und so gehen sie voran: Ihre Hand auf seiner Schulter, ihr Kopf an seinen Rücken gelehnt, vorbei an kantigen Säulen und Nischen dieses halbrund gestalteten, dunklen unterirdischen Tempels (Bühne: Harald Sassen). Persephone umgibt das Paar wie ein guter Geist, doch so sehr sie sich auch müht, Orpheus’ Schwäche ist stärker...

  • Theater

    Fr., 28.11.2014

    Jelinek zerlegt den Orpheus-Mythos

    Veronika Bachfischer (l) und Florentine Krafft in «Schatten (Eurydike sagt) » von Elfriede Jelinek. Foto: Uli Deck

    Karlsruhe (dpa) – Tausendfach erzählt ist die Orpheus-Saga und doch ist nicht alles gesagt: Elfriede Jelinek wagt mit ihrer Komödie «Schatten (Eurydike sagt)» den Perspektivwechsel und lässt Eurydike, die Gespielin von Orpheus, in der heutigen Zeit zu Wort kommen.

  • „Offenbachiade“ im Autohaus

    Di., 11.11.2014

    Feurig, frech, frivol

    Mit einer „Offenbachaide“ begeisterte der Chor „Parlar cantando“ am Samstag und Sonntag seine Zuhörer im Autohaus Tenberge.

    Es hätte auch ein tolles Neujahrs-Spektakel sein können, was da am Wochenende gleich zwei Mal im Autohaus Tenberge über die Bühne ging: Feurig, frech, frivol waren die Melodien aus der Feder des Erfinders der Operette: Jacques Offenbach (1890-1880). Von der betörend sich wiegenden „Schönen Helena“ über „Barcarole“ aus „Hoffmanns Erzählungen“ bis zum infernalischen „Cancan“ aus „Orpheus in der Unterwelt“ war alles vertreten, was bei den Besuchern Gefühle der Lebenslust und des Übermuts hervorrufen konnte.