Interfax



Alles zur Organisation "Interfax"


  • Keine Anklage wegen Drogen

    Mi., 12.06.2019

    Russischer Enthüllungsjournalist Iwan Golunow kommt frei

    Investigativ-Journalist Iwan Golunow verlässt nach seiner Freilassung ein Gebäude des Untersuchungsausschusses in Moskau.

    Der Druck auf die russische Justiz im Fall des renommierten Reporters Iwan Golunow war beispiellos. Beispiellos ist auch, dass gegen den 36-Jährigen nun alle Ermittlungen eingestellt werden. Für die Kämpfer gegen korrupte Machtstrukturen in Russland ist das ein großer Erfolg.

  • Folter-Vorwurf an Polizei

    Sa., 08.06.2019

    Russischer Investigativ-Journalist muss in Hausarrest

    Iwan Golunow, Investigativ-Journalist, sitzt vor Gericht in einer Zelle.

    Moskau (dpa) - Der in Moskau wegen Drogenverdachts festgenommene Investigativ-Journalist Iwan Golunow muss in Hausarrest und darf seine Wohnung zwei Monate nicht verlassen. Das entschied ein Gericht am Samstagabend in der russischen Hauptstadt, wie die Nachrichtenagentur Interfax meldete.

  • Auftrag im Milliardenwert

    Mo., 03.06.2019

    Aserbaidschan storniert Bestellung von zehn Boeing 737 Max

    Eine Boeing 737 Max 8 bei einem Testflug. Der US-Flugzeughersteller Boeing hat bei der US-Luftaufsichtsbehörde FAA eingeräumt, möglicherweise fehlerhafte Teile in einem Teil seiner Flotte verbaut zu haben.

    Baku (dpa) - Aserbaidschans staatliche Fluggesellschaft Azerbaijan Airlines hat eine Milliarden-Bestellung über zehn Passagiermaschinen des Typs Boeing 737 Max storniert. Gleichzeitig wird aber ein neuer Vertrag über eine spätere Auslieferung verhandelt.

  • Notstand ausgerufen

    Sa., 01.06.2019

    Dutzende Verletzte bei Sprengstoff-Explosionen in Russland

    Eine Rauchwolke steigt über der russischen Stadt Dserschinsk auf.

    In Russlands Rüstungsbetrieben kommt es immer wieder zu folgenreichen Explosionen. Diesmal erwischt es die Stadt Dserschinsk mit rund 200.000 Einwohnern. Die Behörden verhängen den Ausnahmezustand - und müssen über Stunden immer wieder die Zahl der Verletzten erhöhen.

  • Luftverkehr

    Mo., 06.05.2019

    Unglück: Flugschreiber der russischen Maschine beschädigt

    Moskau (dpa) - Bei der Flugzeugkatastrophe in Moskau mit 41 Toten sind die Flugschreiber der verunglückten Maschine stark beschädigt worden. Sie seien bei dem Brand hohen Temperaturen ausgesetzt gewesen, teilte das russische Zwischenstaatliche Luftverkehrskomitee der Agentur Interfax zufolge mit. Das Gerät sei jedoch in einem «zufriedenstellenden Zustand. «Alle Fluginformationen wurden kopiert.» Die Maschine der Typs Suchoi Superjet-100 musste kurz nach dem Start am Flughafen Scheremetjewo notlanden. Dort ging der hintere Teil des Flugzeugs in Flammen auf. An Bord befanden sich 78 Menschen.

  • Luftverkehr

    Mo., 06.05.2019

    Flugschreiber nach Brand in russischen Passagierjet gefunden

    Moskau (dpa) - Am Tag nach dem Flugzeugbrand in Moskau mit 41 Toten sollen die beiden Flugschreiber der verunglückten Maschine ausgewertet werden. Beide seien im Wrack entdeckt worden, meldete die Agentur Interfax. Das russische Zwischenstaatliche Luftverkehrskomitee kümmere sich um die Auswertung, die jedoch mehrere Tage dauern könne. Flugschreiber enthalten unter anderem Aufzeichnungen der Flugdaten und der Cockpitgespräche, was für Ermittler sehr wichtig ist bei der Klärung der Unfallursache.

  • Luftverkehr

    So., 05.05.2019

    Flugzeug-Brand in Moskau: Womöglich 13 Todesopfer

    Moskau (dpa) - Bei der Notlandung einer brennenden Passagiermaschine in Moskau sind vermutlich 13 Menschen ums Leben gekommen. Das meldete die staatliche Agentur Tass unter Berufung auf medizinische Rettungsdienste. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. Die Agentur Interfax meldete, dass das Schicksal von 13 Menschen bisher nicht klar sei. An Bord der Aeroflotmaschine waren mehr als 70 Menschen. Die Maschine der Gesellschaft Aeroflot hatte kurz nach dem Start Feuer gefangen. Es gab mehrere Verletzte.

  • Konflikte

    Mo., 29.04.2019

    Russland gibt Pässe an ukrainische Bürger aus

    Nowoschachtinsk (dpa) - Russland hat damit begonnen, Pässe an ukrainische Staatsbürger auszugeben. In Nowoschachtinsk im Gebiet Rostow öffnete das Zentrum für die Ausgabe russischer Pässe an Bürger der selbst ernannten Luhansker Volksrepublik im Testbetrieb. Das sagte der Migrationsdienst des russischen Innenministeriums laut Agentur Interfax. Erst einmal erhielten Funktionäre des Gebiets die russischen Pässe. Ein Erlass von Kremlchef Wladimir Putin soll es Ukrainern aus der Region Luhansk und der Volksrepublik Donezk leichter machen, die russische Staatsbürgerschaft anzunehmen.

  • Verteidigung

    Sa., 27.04.2019

    Kreml bewertet Trump-Vorstoß als nicht ernst gemeint

    Moskau (dpa) - Russland bewertet einen neuen Vorstoß von US-Präsident Donald Trump zum atomaren Abrüsten als nicht ernst gemeint. Als Absichtserklärung könne dies begrüßt, als ernsthafte Initiative aber nicht gesehen werden, sagte ein Kremlsprecher der Agentur Interfax zufolge. «Es wäre ideal, die Welt von Atomwaffen zu beseitigen.» Allerdings dienten diese auch der gegenseitigen Abschreckung. Trump hatte sich dafür ausgesprochen, die hohen Ausgaben der USA, Russlands und Chinas für Nuklearwaffen zu senken.

  • Konflikte

    Sa., 27.04.2019

    Putin will mit Selenskyj zuerst über Ostukraine sprechen

    Peking (dpa) - Kremlchef Wladimir Putin will im Falle eines Gesprächs mit dem künftigen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zuerst über die Lage in der umkämpften Ostukraine reden. Es müsse in erster Linie darüber gesprochen werden, wie der Konflikt gelöst werden könne, sagte der russische Präsident in Peking der Agentur Interfax zufolge. Putin betonte abermals, dass er ein Treffen mit dem Komiker und Polit-Einsteiger nicht ausschließe. Putin will nach eigenen Angaben mit Selenskyj über dessen Haltung zum Minsker Friedensplan für den Osten der Ukraine diskutieren.