NSU



Alles zur Organisation "NSU"


  • Skandal um «NSU 2.0»

    Do., 27.06.2019

    Polizist nach Drohfax an Anwältin vorübergehend festgenommen

    Im Fall um Drohfaxe an die Frankfurter Anwältin Seda Basay-Yildiz ist ein Polizist aus Mittelhessen vorübergehend festgenommen worden.

    Ein Polizist aus Mittelhessen wird festgenommen, kommt später wieder auf freien Fuß - die Ermittlungen laufen aber weiter. Es geht um die Todesdrohungen gegen eine Frankfurter Anwältin, die Opfer des rechtsterroristischen NSU vertreten hat.

  • Kunst

    Do., 27.06.2019

    Mahnmal für NSU-Opfer: Kein Kompromiss bei Standort-Streit

    Der Künstler Ulf Aminde hält ein Tablet, auf dem die virtuellen Wände des geplanten Mahnmals zu sehen sind.

    Köln (dpa/lnw) - Im Streit um ein Mahnmal für die Opfer des NSU-Nagelbombenanschlags in der Kölner Keupstraße beharren Anwohner und Künstler auf dem ursprünglich geplanten Standort. «Wenn es nicht auf diese Ecke kommt, dann ist die Keupstraße nicht wichtig», sagte Mitat Özdemir von der Initiative «Herkesin Meydani - Platz für alle» bei der Präsentation des Modells am Donnerstag im Museum Ludwig. «Das Mahnmal ist kein Geschenk für die Bewohner der Keupstraße, sondern es ist wichtig für unsere Gesellschaft und Demokratie.»

  • Analyse

    Mi., 26.06.2019

    Geständnis im Mordfall Lübcke: Zweifel an Einzeltäter-These

    Trauergottesdienst für Walter Lübcke in der Kasseler Martinskirche.

    Hat Stephan E. wirklich allein gehandelt? Oder hielt er immer noch Kontakt zu alten Freunden aus der Neonazi-Szene? Für die Ermittler steht fest: Sie stehen in ihrer Aufklärungsarbeit erst am Anfang.

  • Kirche

    Sa., 22.06.2019

    Merkel warnt beim Kirchentag vor Glaubwürdigkeitsverlust

    Angela Merkel (CDU) spricht auf der Veranstaltung auf dem evangelischen Kirchentag.

    Heimspiel für Merkel: Beim Evangelischen Kirchentag in Dortmund wurde die Kanzlerin am Samstag gefeiert. Auf einen Appell, noch länger als geplant im Amt zu bleiben, hatte sie aber eine eindeutige Antwort.

  • Was geschah am ...

    Fr., 21.06.2019

    Kalenderblatt 2019: 22. Juni

    Tag für Tag finden Sie an dieser Stelle einen Rückblick auf Ereignisse, Anekdoten, Geburts- oder Sterbetage, die mit diesem Datum verbunden sind.

    Berlin (dpa) - Das aktuelle Kalenderblatt für den 22. Juni 2019:

  • Empörung über Tauber-Vorschlag

    Mi., 19.06.2019

    Angst vor neuen rechten Netzwerken nach Mord an Lübcke

    Das Konterfei von Walter Lübcke an seinem Sarg beim Trauergottesdienst in der Martinskirche in Kassel.

    Einzeltäter oder Netzwerke? Im Mordfall des Kasseler Regierungspräsidenten wächst die Sorge vor neuen rechtsextremen oder gar terroristischen Strukturen. Ex-CDU-Generalsekretär Tauber will Verfassungsfeinden mit einer ungewöhnlichen Idee begegnen.

  • Kommentar zum Attentat auf Walter Lübcke

    Di., 18.06.2019

    Nie wieder NSU

    Kommentar zum Attentat auf Walter Lübcke: Nie wieder NSU

    Im Netz muss man nicht lange suchen – viel zu schnell stößt man auf widerwärtige rassistische Spuren von „Combat 18“ („Kampftruppe Adolf Hitler“) und Fußabdrücke der rechtsextremen und brutalen „Oidoxie Streetfighting Crew“. Stephan E., der mutmaßliche Attentäter, soll Kontakte zu den Gruppierungen gehabt haben. Viel tiefer kann man in die internationale rechte und gewaltbereite Szene kaum eintauchen. Wer diesem braunen Gedankengut etwas abgewinnt, der dürfte zu vielem fähig sein.

  • Kriminalität

    Di., 18.06.2019

    Forscher zum Fall Lübcke: Rechte Szene hat Gewaltpotenzial

    Marburg (dpa) - Die rechtsextreme Szene in Hessen besitzt laut dem Demokratiezentrum der Uni Marburg genug Gewaltpotenzial für eine Tat wie den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. «Wenn man die Chronik der Gewaltandrohungen in den letzten Jahren durchgeht, ist das nicht fernliegend», sagte der Leiter Reiner Becker auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. So habe es Drohungen gegen Bürgermeister in der Flüchtlingskrise gegeben und gegen die NSU-Opfer-Anwältin Seda Basay-Yildiz. Und im Fall Lübcke habe «möglicherweise jemand solche Drohungen leider wahrgemacht».

  • Bundesanwaltschaft ermittelt

    Mo., 17.06.2019

    Rechtsextremistisches Motiv bei Lübcke-Mord vermutet

    Walter Lübcke wurde mit einem Kopfschuss auf der Terrasse seines Wohnhauses getötet.

    Wurde der Kasseler Regierungspräsident auf seiner Terrasse von einem Rechtsextremisten erschossen? Diesem ungeheuerlichen Verdacht geht nun der Generalbundesanwalt nach. Die Rede ist von einem «politischen Attentat».

  • Rechter Terror?

    Mo., 17.06.2019

    Fall Lübcke wirft Fragen auf

    Im Fall des getöteten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke gehen die Ermittler von einem «rechtsextremistischen Hintergrund» aus.

    Hass und Häme löste der Tod von Walter Lübcke bei manchen Nutzern der sozialen Netzwerke aus. Der hessische Politiker war für einige ein rotes Tuch wegen seiner Haltung zu Flüchtlingen. Nun wird bekannt: Der Mann, der ihn getötet haben soll, ist Rechtsextremist.