Neue Osnabrücker Zeitung



Alles zur Organisation "Neue Osnabrücker Zeitung"


  • Stolz auf Herkunft

    So., 09.02.2020

    Désirée Nosbusch hat Ausländerfeindlichkeit erlebt

    Désirée Nosbusch hat als Kind in Luxemburg nach eigenen Worten Ausländerfeindlichkeit erlebt.

    Die Schauspielerin erinnert sich gut. Sie hat als Mädchen ausgrenzende Sprüche zu hören bekommen.

  • Landtag

    Fr., 07.02.2020

    Lindner: Kemmerich ist überrascht worden

    Berlin (dpa) - FDP-Chef Christian Lindner hat um Verständnis für das Verhalten des Thüringer FDP-Politikers Thomas Kemmerich nach dessen Wahl zum Ministerpräsidenten von Thüringen geworben. «Er schilderte mir seine Überraschung. Die Neunmalklugen wissen immer im Nachhinein, wie man trotz der Überwältigung in einer solchen Situation spontan richtigliegt», sagte Lindner der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Er rate zu menschlichen Maßstäben im Umgang mit Fehlern, die rasch selbst korrigiert wurden. Kemmerich war am Mittwoch überraschend mit Stimmen von AfD, Union und FDP zum Regierungschef gewählt worden. Gestern kündigte er dann seinen Rücktritt an.

  • «Rechten Rand freigegeben»

    Mi., 05.02.2020

    Parteienforscher: CDU zahlt Preis für ihre Politik

    Der Parteienforscher Werner Patzelt sieht die Wahl des FDP-Politikers Kemmerich mit Stimmen von CDU und AfD als Beleg für eine gescheiterte Strategie im Umgang mit der Partei.

    Berlin/Erfurt (dpa) - Die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum neuen Thüringer Ministerpräsidenten mit Stimmen von CDU und AfD ist nach Ansicht des Parteienforschers Werner Patzelt ein Beleg für eine gescheiterte Strategie im Umgang mit der Partei.

  • «Lindenstraße»-Star

    Sa., 01.02.2020

    Mutter Beimer will nicht zu «GZSZ» wechseln

    Schauspielerin Marie-Luise Marjan will in keiner Seifenoper mitspielen.

    In ihrer «Lindenstraße»-Rolle als Mutter Beimer ist Schauspielerin Marie-Luise Marjan bekannt geworden. Nach dem Ende der Serie könnte sie in einer berühmten Daily Show mitspielen. Doch sie hat kein Interesse daran.

  • Scholz: «Wäre verkraftbar»

    Sa., 01.02.2020

    Finanzminister will Teilabschaffung des Soli schon im Sommer

    Der Solidaritätszuschlag soll nach den bisherigen Plänen der schwarz-roten Koalition eigentlich Anfang 2021 für rund 90 Prozent der Zahler abgeschafft werden.

    Der Finanzminister hat viel Geld übrig - doch wohin damit? Auch Scholz ist nun dafür, Millionen von Soli-Zahlern früher zu entlasten. Das sei verkraftbar.

  • Steuern

    Sa., 01.02.2020

    Scholz pocht auf frühere Soli-Teilabschaffung

    Berlin (dpa) - Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat den Willen seiner Partei für eine frühere Soli-Teilabschaffung bekräftigt. «Nach dem Haushaltsergebnis des vergangenen Jahres wäre das verkraftbar, und zwar ohne die Spielräume für Investitionen in den folgenden Jahren zu verlieren», sagte der SPD-Politiker der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Daher plädiere er dafür, die Soli-Abschaffung um ein halbes Jahr vorziehen. Der Solidaritätszuschlag soll eigentlich erst 2021 für rund 90 Prozent der Zahler abgeschafft werden. Die SPD-Fraktionsführung hatte ein Vorziehen auf Juli verlangt.

  • Energie

    Do., 30.01.2020

    Nach Kohle-Aus-Beschluss drängt DGB auf Nachbesserungen

    Berlin (dpa) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert nach dem von der Regierung beschlossenen Ausstieg aus der Braun- und Steinkohle Nachbesserungen am Gesetzentwurf. DGB-Vorstand Stefan Körzell sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung», mit dem Beschluss gehe die Bundesregierung einen großen Schritt in Richtung einer Umsetzung des Kohlekompromisses. Allerdings müsse der Gesetzentwurf deutlich nachgebessert werden. Beispielsweise müsse der Ausstieg aus der Steinkohle im Gesetz fest daran geknüpft sein, «dass es Tarifverträge gebe, die die Beschäftigten sozial und wirtschaftlich absicherten.

  • Energie

    Sa., 25.01.2020

    Schulze über Abstandsregeln: «Da kann die SPD nicht mitgehen»

    Berlin (dpa) - Umweltministerin Svenja Schulze hat Wirtschaftsminister Peter Altmaier vor einer Windkraft-Blockade durch strenge Abstandsregeln gewarnt. «Bundesweite Windmühlen-Bannmeilen von einem Kilometer schon um kleinste Siedlungen herum würden die Windkraft abwürgen und sind überhaupt nicht notwendig», sagte Schulze der «Neuen Osnabrücker Zeitung». «Dringend benötigte Fläche für den Ausbau der Windenergie würde wegfallen, das wäre Wahnsinn.» Für sie sei es nicht vollstellbar, dass man mit Abstandsregeln bei fünf Häusern anfange. «Da kann die SPD nicht mitgehen.»

  • 13,5 Milliarden Überschuss

    Fr., 24.01.2020

    Union und SPD uneins über mögliche Steuersenkungen

    «Unsere Unternehmen brauchen mehr Luft zum Atmen, damit sie die entscheidenden Investitionen in die Zukunftstechnologien tätigen können. Dazu gehören Steuerentlastungen und Bürokratieabbau», sagt Peter Altmaier.

    Wie können die Steuerzahler entlastet werden? Die Debatte wird durch den Rekordüberschuss im Bundeshaushalt neu befeuert. Auch in den Koalitionsparteien gibt es Forderungen - aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

  • Agrar

    Sa., 18.01.2020

    Schulze fordert mehr Unterstützung für Landwirte

    Bundesumweltministerin Svenja Schulze will vor dem Hintergrund jüngster Proteste mehr Unterstützung für Landwirte - und sieht dabei auch die EU in der Pflicht. «Bei 69 Cent für einen Liter Milch und Schleuderpreisen für Fleisch können es die Bauern kaum schaffen, gleichzeitig die Umwelt zu schützen, für sauberes Trinkwasser zu sorgen und die Artenvielfalt zu erhalten», sagte Schulze der «Neuen Osnabrücker Zeitung». «Die Preise immer weiter zu drücken und gleichzeitig hohe Qualität und Umweltschutz zu verlangen, das geht einfach nicht.»