Oberlandesgericht Köln



Alles zur Organisation "Oberlandesgericht Köln"


  • Urteil

    Fr., 02.10.2020

    Schmerzensgeld nach verunglücktem Friseurbesuch

    Manchmal geht es beim Friseur schief. Haben Kunden tatsächlich gesundheitliche Probleme nach einer Behandlung, kann das ein Schmerzensgeld rechtfertigen.

    Wer verletzt wird, hat Anspruch auf Schmerzensgeld. Wie hoch dieses ausfällt, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Klar ist: Mit einem Gutschein muss man sich nicht zufrieden geben.

  • Prozesse

    Mo., 22.06.2020

    5000 Euro Schmerzensgeld für Kopf-Verätzung beim Blondieren

    Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand.

    Köln (dpa/lnw) - Nach einer heillos missglückten Blondierung bei einem Friseur-Besuch hat das Oberlandesgericht Köln einer Frau 5000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Die Klägerin hatte sich im Dezember 2016 in einem Salon blonde Haarsträhnen färben lassen wollen, teilte das OLG am Montag mit. 

  • Prozesse

    Di., 12.05.2020

    Gericht: Kein Schutz vor Vergesslichkeit

    Ein Strafgesetzbuch (StGB) steht auf der Richterbank.

    Köln (dpa) - Es gibt keinen rechtlichen Schutz vor Vergesslichkeit - das hat das Oberlandesgericht Köln festgestellt. In dem betreffenden Fall war eine Frau in Würselen bei Aachen über eine Sperrholzplatte gestolpert. Die Platte lehnte schräg vor einem Erdgeschossfenster, um vorübergehend Wasser aus einer defekten Regenrinne abzuleiten und verengte dadurch den Gehweg.

  • Prozesse

    Fr., 08.05.2020

    Unfall im Bärenkostüm: Autofahrer muss Schadenersatz zahlen

    Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand.

    Köln (dpa/lnw) - Nach einem Unfall mit einem als Bär verkleideten betrunkenen Karnevalisten muss ein Autofahrer Schadenersatz zahlen. Das Oberlandesgericht Köln (OLG) bestätigte damit ein Urteil des Bonner Landgerichts, wie ein OLG-Sprecher am Freitag mitteilte.

  • Wer zahlt?

    Do., 07.05.2020

    Schaden erlitten bei ungefragter Hilfe

    Hilfsmaßnahmen können noch so gut gemeint sein. Doch wenn sie überflüssig und nicht sachgemäß ausgeführt wurden, kann daraus ein Rechtsstreit entstehen.

    Selbst ist die Frau oder der Mann - dieses Motto kann nach hinten losgehen. Zumindest dann, wenn man für andere Dinge erledigt, ohne darum gebeten worden zu sein. Das zeigt ein aktuelles Urteil.

  • Prozesse

    Di., 05.05.2020

    Gericht: Sportler muss Unfallgefahr selbst abschätzen

    Auf einer Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz.

    Köln (dpa/lnw) - Sportler müssen die Unfallgefahr nach einem Urteil selber abschätzen. Der Betreiber der Sportstätte müsse die Sportler lediglich vor heimtückischen Objekten oder atypischen Gefahren schützen, die sie selbst nicht erkennen könnten, argumentierte das Oberlandesgericht Köln nach einer Mitteilung vom Dienstag. Für normale Sportverletzungen, wie sie prinzipiell immer entstehen könnten, sei der Betreiber dagegen nicht in Haftung zu nehmen.

  • Prozesse

    Mo., 27.04.2020

    Mitnahme von Richter-Skizzen aus Müll war Diebstahl

    Der Künstler Gerhard Richter. Das Oberlandesgericht Köln hat den Schuldspruch gegen einen Mann wegen Diebstahls von Arbeiten des berühmten Malers Gerhard Richter aus einer Papiermülltonne bestätigt.

    Köln (dpa/lnw) - Das Oberlandesgericht Köln hat den Schuldspruch gegen einen Mann wegen Diebstahls von Arbeiten des berühmten Malers Gerhard Richter aus einer Papiermülltonne bestätigt. Das Mitnehmen sei Diebstahl gewesen, auch wenn der Künstler die Papiere aussortiert habe, teilte das OLG am Montag mit und bestätigte die Urteile von Amts- und Landgericht aus den Vorinstanzen. Die konkrete Strafe müsse aber neu festgesetzt werden, befand das OLG.

  • Streit um Garagenzufahrt

    Fr., 24.01.2020

    BGH entscheidet: Kein Wegerecht aus Gewohnheit

    Der Bundesgerichtshof beschäftigt sich mit dem Wegerecht und einem Fall aus Aachen.

    «Darf ich?» - «Na klar!» Viele Hausbesitzer verlassen sich in wichtigen Fragen auf mündliche Absprachen mit ihren Nachbarn. Bei einem Eigentümerwechsel kann das zum Problem werden, zeigt jetzt ein Urteil. Ist der Weg durch fremden Hof und Garten auf Dauer sicher?

  • Prozesse

    Fr., 24.01.2020

    BGH-Urteil: Kein Wegerecht für Nachbarn aus Gewohnheit

    Karlsruhe (dpa) - Nachbarn haben kein Recht, ein angrenzendes fremdes Grundstück zu durchqueren, nur weil das schon immer so gemacht wurde. Sicherheit gibt es nur, wenn das Wegerecht im Grundbuch eingetragen steht, stellte der Bundesgerichtshof klar. In dem Fall aus dem Raum Aachen kommen die Eigentümer dreier Häuser nur über benachbarte Grundstücke zu ihren Garagen. Jahrzehntelang war das kein Problem. Jetzt will der Nachbar ihnen die Zufahrt sperren, nach dem BGH-Urteil sein gutes Recht. Die betroffenen Eigentümer können noch hoffen, dass das Oberlandesgericht Köln ihnen ein Notwegerecht einräumt.

  • Prozesse

    Fr., 24.01.2020

    BGH entscheidet Nachbarstreit: Kein Wegerecht aus Gewohnheit

    Justitia mit Holzhammer und Aktenstapel.

    Karlsruhe (dpa) - Nachbarn haben kein Recht, ein angrenzendes fremdes Grundstück zu durchqueren, nur weil das schon immer so gemacht wurde. Sicherheit gibt es nur, wenn das sogenannte Wegerecht im Grundbuch eingetragen steht, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Freitag klarstellte. Auf ein Wegerecht aus Gewohnheit können sich Nachbarn bei solchen Streitigkeiten nicht berufen. (Az. V ZR 155/18)