RAG



Alles zur Organisation "RAG"


  • Nach Krebskrankheit

    Di., 16.07.2019

    Ex-Wirtschaftsminister Werner Müller gestorben

    Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Werner Müller ist tot.

    Er war Gerhard Schröders Wirtschaftsminister und hat den Weg zum Ausstieg aus Atomkraft und Steinkohle geebnet: Jetzt ist Werner Müller im Alter von 73 Jahren gestorben.

  • Wirtschaft

    Di., 16.07.2019

    Früherer Wirtschaftsminister Werner Müller gestorben

    Werner Müller, ehemaliger Bundeswirtschaftsminister und Manager, ist in der Nacht zum Dienstag verstorben.

    Er war Gerhard Schröders Wirtschaftsminister und galt als der letzte «Ruhrbaron»: Jetzt ist Werner Müller im Alter von 73 Jahren gestorben.

  • Wirtschaft

    Di., 16.07.2019

    Früherer Wirtschaftsminister Werner Müller gestorben

    Essen (dpa) - Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister und Manager Werner Müller ist tot. Er starb in der letzten Nacht, wie ein Sprecher des Unternehmens Evonik der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Müller war schwer an Krebs erkrankt. Er wurde 73 Jahre alt und hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Der parteilose Müller war in der rot-grünen Regierung von Kanzler Gerhard Schröder von 1998 bis 2002 Wirtschaftsminister. 2003 wurde Müller Vorstandsvorsitzender der RAG, ab 2007 leitete er Evonik.

  • Ministerpräsident Laschet erwartet Weichenstellungen für Klimaschutz

    Mo., 15.07.2019

    Ein Urlaubskoffer voller Arbeit

    Armin Laschet

    Vor ihm liegt eine arbeitsreiche Sommerpause: CO²-Abgabe, Kohleausstieg, Haushaltsplanung, Ruhrkonferenz und Brexit sind nur einige Themen, die Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) mit in die Ferienzeit nimmt. Trotzdem wirkt er entspannt, mit sich im Reinen, als er sich am Montag in Düsseldorf den Fragen der Journalisten stellt. Nach außen zumindest ficht ihn nicht an, dass er in einer Forsa-Umfrage im Schlussfeld aller Ministerpräsidenten gelandet ist. Dasselbe Institut habe ihn zuvor als bundesweit viertbeliebtesten Politiker ausgewiesen, merkt Laschet süffisant an. „Man muss mich nehmen, wie ich bin.“ Er mache einfach seinen Job.► Kohleausstieg: Nach dem Beschluss zum Kohleausstieg läuft es für Laschets Geschmack zu zäh. Er selbst will die ersten Braunkohlemeiler vor Mai 2022 vom Netz haben. Dafür müssten zuerst der Bund und RWE mit ihren Verhandlungen vorankommen. Es gehe um Planungssicherheit für die Region. „Wir brauchen hier Klarheit und ein Signal an die jungen Leute, die auf den Straßen demonstrieren“, forderte er. Im Herbst müsse die Bundesregierung sowohl den Ausstiegspfad als auch die 40 Milliarden Euro für den Strukturwandel in den Kohlerevieren zügig per Gesetz festzurren. Denn Bayern und Baden-Württemberg merkten, dass diese Priorität zu ihren Lasten gehen kann.► Klimaschutz: Alle Pläne für eine CO²-Steuer haben aus Sicht des Ministerpräsidenten einen Konstruktionsfehler: Sie wirken nicht steuernd. Wenn Spritpreise steigen, zahle das ein SUV-Fahrer trotzdem. „Das simple Denken, man erhöht eine Steuer und damit ist das Weltklima gerettet, ist zu kurz gegriffen“, sagte Laschet. Damit Hausbesitzer einen Anreiz zur energetischen Sanierung bekämen, brauche es einen nationalen Zertifikatehandel. Zugleich plädierte er für eine Reform, die EEG-Umlage und Ökosteuer in ein transparentes System überführt. ► Elektromobilität: Der mit harten Bandagen geführte Wettbewerb um die Forschungsfertigung Batteriezellen (FFB), die jetzt in Münster entstehen soll, gibt einen Vorgeschmack auf das Ringen um die Standorte für eine Batterieproduktion. „Bandagen haben wir auch“, meinte Laschet. Während die FFB-Entscheidung sich an wissenschaftlicher Exzellenz ausgerichtet habe, könne die über eine Produktion strukturpolitischen Gründen folgen – etwa im rheinischen Revier. Laschet setzt auch auf Ford. „Das, was wir haben für dieses neue Zeitalter, wollen wir so nutzen, dass wir mit vorne liegen.“ ► AfD: Mit Besorgnis hat der Ministerpräsident die Tumulte von 100 Bergleuten bei einer von der AfD beantragten Debatte über Hilfen für 170 von der RAG entlassene Bergmänner registriert. Ihn sorge das Zusammenspiel von Plenarsaal und Besuchertribüne. „Das war ein ungutes Signal für die parlamentarische Demokratie“, sagte Laschet. Erkennbar sei, dass sich die Marxistisch-Leninistische Partei (MLDP) und die AfD verbündet hätten. Darauf müssten die Demokraten „in Ruhe, aber in Bestimmtheit“ reagieren. „Das ist ein Vorgeschmack, wenn der sogenannte ‚Flügel‘ in der AfD auch nach Westdeutschland gehen wird.“

  • Politik

    Mo., 15.07.2019

    «Falsche Bergleute» laut Beteiligtem Familienmitglieder

    Politik: «Falsche Bergleute» laut Beteiligtem Familienmitglieder

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Nach dem Eklat um lautstark protestierende Bergleute im Landtag und dem Vorwurf des Konzerns RAG, dass unter den Männern auch «falsche Bergleute» gewesen seien, klärt sich die Situation womöglich auf: Nach Angaben des Bergmanns Thomas Hoffmann, der bei der Aktion dabei war, handelte es sich bei «einigen wenigen» Teilnehmern in Bergbau-Kleidung um Familienmitglieder. «Unter anderem Söhne von Betroffenen», sagte Hoffmann am Montag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Hoffmann und seine Kollegen hatten sich in einem Offenen Brief am Sonntag bei Landtagspräsident André Kuper für die Eskalation im Plenum entschuldigt.

  • Politik

    Sa., 13.07.2019

    Bergbaukonzern: Wohl auch falsche Bergleute mit im Landtag

    Ein Abgeordneter spricht im Plenarsaal des Landtages.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Eklat um lautstark protestierende Bergleute im Düsseldorfer Landtag könnte eine überraschende Wende nehmen: Laut Bergbaukonzern RAG waren unter den rund 100 Männern auf der Besuchertribüne offenbar mehrere falsche Bergleute. «Da waren einige dabei, die waren nicht von uns», sagte ein RAG-Sprecher am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Offenbar seien dort Männer in «Bergmannsklamotten geschlüpft», so der Sprecher. Die «Westfälischen Nachrichten» hatten zuvor darüber berichtet.

  • AfD soll Tumult angezettelt haben

    Do., 11.07.2019

    Bergleute randalieren im Landtag

    Wütende Bergleute hämmern gegen die Glasscheibe.

    Pöbeleien, Beschimpfungen, bedrohlich wirkende Wutausbrüche von etwa 100 Personen in Bergmannskluft wühlen seit Mittwochabend die Landtagsabgeordneten in Düsseldorf auf.

  • Bergbau

    Fr., 28.06.2019

    Bergleute demonstrieren gegen Kündigung

    Ein Stopschild vor einer ehemaligen Zeche.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Rund 100 Beschäftigte des Bergbaukonzerns RAG haben am Freitag vor dem Landtag in Düsseldorf gegen ihre Kündigung demonstriert. Sie sind der Ansicht, dass es auch nach der Einstellung der Kohleförderung Ende vergangenen Jahres noch ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten für sie im Bergbau gibt. Die RAG hatte erstmals in ihrer Geschichte betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen. Betroffen davon sind etwa 200 Bergleute.

  • Bergbau

    Di., 11.06.2019

    Ehemalige Bergleute demonstrieren vor Arbeitsagentur

    Die Bergleute Michael Ludwig (l-r), Andreas Bossenheiff und Elmar Hammerschmidt melden sich arbeitslos.

    Bottrop (dpa/lnw) - Mit einem Demonstrationszug sind ehemalige Bergleute in Bottrop vor die Agentur für Arbeit gezogen, um sich arbeitslos zu melden. Die rund 200 Demonstranten waren überwiegend Ex-Kumpel und Anhänger der Marxistisch-Leninistischen Partei, wie die Polizei mitteilte. Zuvor hätten sie sich an der Zeche Prosper Haniel, ihrem früheren Arbeitsplatz, versammelt.

  • Bergbau

    Do., 06.06.2019

    Und ewig laufen die Pumpen: Bergbaufolgen kosten mehr

    Das Bergwerk Prosper Haniel im Ruhrgebiet.

    Steinkohle wird in Deutschland nicht mehr gefördert. Dafür muss auf Dauer Wasser aus den stillgelegten Zechen gepumpt werden. Das kostet mehr als bisher geplant. Genügend Geld sei aber vorhanden, versichert die zuständige RAG-Stiftung.