Rheinische Post



Alles zur Organisation "Rheinische Post"


  • Parteien

    Di., 25.06.2019

    CDU-Chefin: Parteispitze und Kanzleramt besser in einer Hand

    Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) spricht bei einer Pressekonferenz.

    Düsseldorf (dpa) - Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hält es für besser, wenn die Führung von Partei und Regierung künftig wieder in einer Hand liegt. Das sei der Normalfall gewesen in der CDU-Geschichte - «und es spricht vieles dafür, dass das auch in Zukunft der Normalfall sein sollte», sagte Kramp-Karrenbauer am Montagabend in Düsseldorf. Bundeskanzlerin Angela Merkel führte - ebenso wie Helmut Kohl - lange Zeit sowohl die CDU als auch die Regierung. Ende 2018 gab Merkel die Parteispitze auf, blieb aber Kanzlerin. Kramp-Karrenbauer übernahm den Vorsitz.

  • Nach Merz-Warnung

    Mo., 24.06.2019

    Gewerkschafter bestätigt Sympathien in Bundespolizei für AfD

    Eine Bundespolizistin scannt mit einem Mobiltelefon einen Reisepass.

    Am Wochenende hatte Friedrich Merz vor rechtsnationalen Tendenzen bei Polizei und Bundeswehr gewarnt. Damit löste er eine breite Debatte aus. Jetzt sagen Experten: Er hat recht.

  • Klima

    So., 23.06.2019

    Schnellerer Ausstieg aus Kohle: Pinkwart gegen Söder-Vorstoß

    Andreas Pinkwart (FDP), Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie betankt ein Wasserstoffauto.

    München/Düsseldorf (dpa) - Einen Vorstoß von CSU-Chef Markus Söder, schon bis 2030 aus der Kohleenergie auszusteigen, hat der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Sonntag zurückgewiesen. Er halte aber ein Vorziehen des Ausstiegs im Jahr 2035 für möglich, sagte er der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. Das wären drei Jahre vor dem vereinbarten Zeitpunkt. Dafür müsse es mehr Tempo beim Ausbau der Netze und der erneuerbaren Energien, mehr Speicher und schnellere Genehmigungen geben, sagte Pinkwart. Die Bundesregierung müsse nun die Ärmel hochkrempeln. Der «Rheinischen Post» hatte Pinkwart zuvor gesagt, er sehe Spielräume für einen schnelleren Ausstieg, auch unter dem Eindruck der Demonstrationen.

  • Gladbach-Profi

    Sa., 22.06.2019

    Traoré: Europa unterschätzt das Niveau beim Afrika-Cup

    Ibrahima Traoré sieht beim Afrika-Cup ein hohes Niveau.

    Berlin (dpa) - Bundesliga-Profi Ibrahima Traoré von Borussia Mönchengladbach hat eine größere Wertschätzung für den am Freitag gestarteten Afrika-Cup angemahnt.

  • Parteien

    Sa., 22.06.2019

    Dreyer bekräftigt Anspruch der SPD auf Kanzleramt

    Berlin (dpa) - Trotz des Umfragetiefs will die SPD für die nächste Bundestagswahl einen eigenen Kanzlerkandidaten aufstellen. «Selbstverständlich», sagte die kommissarische SPD-Chefin Malu Dreyer der «Rheinischen Post». Die SPD behalte den Anspruch, dieses Land führen zu wollen und gute, sozialdemokratische Politik durchzusetzen, sagte Dreyer. Das sozialdemokratische Potenzial bleibe trotz der aktuellen Umfragen, die SPD könne stärkste Kraft werden. In den letzten Umfragen lag die SPD bei 11 bis 14 Prozent.

  • Brände

    Sa., 22.06.2019

    Zeitung: Zahl der Waldbrände 2018 vervierfacht

    Berlin (dpa) - In deutschen Wäldern hat es im extremen Wetterjahr 2018 mehr als 1700 Mal gebrannt. Das seien viermal so viele Waldbrände wie im Vorjahr gewesen, berichtet die «Rheinische Post» unter Berufung auf die Bundesregierung. Demnach zerstörten die Feuer mehr als 2300 Hektar Wald - fast sechsmal so viel wie im Jahr zuvor. Dabei musste die Feuerwehr dem Bericht zufolge im Osten Deutschlands wesentlich häufiger ausrücken als im Westen: Die mit Abstand meisten Waldbrände verzeichnete Brandenburg mit gut 500. Es folgten Sachsen mit rund 200 und Sachsen-Anhalt mit gut 180 Bränden.

  • Kriminalität

    Mi., 19.06.2019

    Fall Lübcke: Ermittler prüfen offenbar Hinweise auf Mittäter

    Kassel (dpa) - Nach dem Attentat auf den Kasseler Regierungspräsidenten stellt sich die Frage: War der Verdächtige Stephan E. ein Einzeltäter? Es gibt zumindest Zweifel daran. Diese dürften auch in einer Sondersitzung des Innenausschuss im Bundestag zur Sprache kommen. Die CSU-Politikerin Andrea Lindholz sagte der «Rheinischen Post», die Sitzung werde in der kommenden Woche stattfinden. Der Verdacht, dass der Täter nicht alleine handelte, wird nach Informationen von «Süddeutscher Zeitung», NDR und WDR durch einen Zeugen genährt.

  • Kriminalität

    Mi., 19.06.2019

    Fall Lübcke: Innenausschuss-Sitzung wohl nächste Woche

    Berlin (dpa) - Im Mordfall Walter Lübcke hat die Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag eine baldige Sondersitzung mit Sicherheitsbehörden und Bundesanwaltschaft in Aussicht gestellt. Sie gehe davon aus, dass die Sitzung in der kommenden Woche entweder Dienstagfrüh oder am Mittwoch vor der regulären Sitzung des Innenausschusses stattfinden könne, sagte die CSU-Politikerin Andrea Lindholz der «Rheinischen Post». Ihre Erwartung an die Behörden: «Sie sollten uns auf den aktuellen Stand bringen, soweit das im Rahmen der laufenden Ermittlungen möglich ist.»

  • Politik

    Di., 18.06.2019

    Medienbericht: 14 rechtsextreme Gefährder unter Beobachtung

    Düsseldorf (dpa/lnw) - 14 rechtsextreme Gefährder stehen laut eines Medienberichts in Nordrhein-Westfalen bei den Sicherheitsbehörden unter Beobachtung. «Wir überwachen die genauso wie die islamistischen Gefährder», sagte ein Sprecher des NRW-Innenministeriums der «Rheinischen Post» (Online-Ausgabe). Die Maßnahmen reichten von Observationen über Meldeauflagen bis hin zu regelmäßigen Kontrollen, um festzustellen, ob die Personen noch an ihren Wohnorten seien, sagte der Sprecher. So könne von einzelnen Personen ein Bewegungsbild erstellt werden. Als Gefährder werden Personen bezeichnet, von denen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko ausgeht.

  • Schulen

    Mo., 17.06.2019

    Bericht: Ministerium will 650 zusätzliche Sozialpädagogen

    Yvonne Gebauer, nordrhein-westfälische Schulministerin (FDP), spricht in Düsseldorf.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Das nordrhein-westfälische Bildungsministerium fordert einem Bericht zufolge die Schaffung 650 zusätzlicher Stellen für Sozialpädagogen. Diese sollen nach dem Wunsch von Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) die Lehrer an den Schulen des bevölkerungsreichsten Bundeslands unterstützen. Entsprechende Informationen habe das Ministerium bestätigt, berichtet die «Rheinische Post» (Montag).