UNICEF



Alles zur Organisation "UNICEF"


  • Klima

    Mo., 23.09.2019

    Thunberg und 15 weitere Kinder reichen Beschwerde bei UN ein

    New York (dpa) - Die Klima-Aktivistin Greta Thunberg und 15 weitere Kinder und Jugendliche aus zwölf Ländern haben eine Beschwerde beim Kinderrechtsausschuss der Vereinten Nationen eingereicht. Darin werfen sie den UN-Mitgliedsstaaten vor, nicht genug gegen den Klimawandel zu unternehmen und damit gegen die vor 30 Jahre verabschiedete UN-Kinderrechtskonvention zu verstoßen, wie das UN-Kinderhilfswerk Unicef mitteilte. Die Beschwerde ist aufgrund eines Zusatzprotokolls zur Kinderrechtskonvention möglich.

  • Konflikte

    Fr., 20.09.2019

    Unicef: 29 Millionen Babys 2018 in Konfliktgebieten geboren

    New York (dpa) - In Krisengebieten wie Afghanistan, Somalia, Syrien, Südsudan oder Jemen sind im vergangenen Jahr mehr als 29 Millionen Babys geboren worden. Laut des UN-Kinderhilfswerks Unicef habe damit jedes fünfte Baby weltweit die erste Zeit seines Lebens in Chaos, Konflikt, Unsicherheit und Stress verbracht. Das führe vielfach dazu, dass die Babys unterernährt und verängstigt seien, viel weinten, schlecht schliefen oder aggressiv würden. Aber auch die Langzeitfolgen seien katastrophal.

  • Kommunen

    Mi., 11.09.2019

    Unicef-Gipfel soll Kinderrechte in Städten stärken

    Deutschlands Unicef-Geschäftsführer Christian Schneider.

    Köln (dpa/lnw) - Mit einem internationalen Gipfel kinderfreundlicher Kommunen im Oktober in Köln will Unicef Kinderrechte stärken. Weltweit sei heute bereits jeder dritte Einwohner einer Stadt ein Kind oder ein Jugendlicher, sagte der Geschäftsführer von Unicef Deutschland, Christian Schneider, am Mittwoch in Köln. «Wir gehen davon aus, dass 2050 sieben von zehn Kindern in einem urbanen Umfeld zuhause sein werden.» Das Aufwachsen in einer Stadt habe viele Vorteile, zum Beispiel bessere Zugangsmöglichkeiten zu Schulen, Gesundheitseinrichtungen und kulturellen Angeboten. Das gelte allerdings lange nicht für alle Kinder.

  • Landesregierung zeichnet „Mollmäuse“ aus

    Di., 20.08.2019

    Vorbildliches Engagement

    Der Kinderchor „Mollmäuse“ bei seinem Auftritt im Mai auf der Freilichtbühne. Seine Lieder für Europa und Kinderrechte sind ein Grund für die Auszeichnung in Düsseldorf.

    Sie sind Junior-Botschafter der Unicef und Weltretter von terre des hommes. Sie sind talentierte Sänger und nutzen diese Gabe, sich für Europa und die Menschen einzusetzen. Der Kinderchor „Mollmäuse“ hat mittlerweile eine gewisse Berühmtheit erlangt im Tecklenburger Land – und darüber hinaus. Die junge Sängerschar darf sich nun über eine besondere Ehrung freuen.

  • Migration

    Fr., 26.07.2019

    Wiederaufnahme der Seenotrettung nach Bootsunglück gefordert

    Tripolis (dpa) - Nach dem womöglich schwersten Bootsunglück im Mittelmeer in diesem Jahr fordern Organisationen der Vereinten Nationen, die Seenotrettung dort wiederaufzunehmen. Das UN-Flüchtlingshilfswerk und das UN-Kinderhilfswerk Unicef riefen darüber hinaus dazu auf, die Internierung von Flüchtlingen und Migranten in Libyen zu beenden. Ein Sprecher der libyschen Küstenwache hatte gesagt, nach einem schweren Bootsunglück vor der Küste Libyens würden 115 Migranten vermisst. Er nährte damit Befürchtungen über den Tod Dutzender Menschen.

  • Migration

    Do., 25.07.2019

    115 Migranten nach Bootsunglück vor libyscher Küste vermisst

    Tripolis (dpa) - Nach einem schweren Bootsunglück vor der Küste Libyens werden 115 Migranten vermisst. Das sagte ein Sprecher der libyschen Küstenwache. Er nährte damit Befürchtungen über den Tod Dutzender Menschen auf ihrer Fahrt über das Mittelmeer. Die Küstenwache erklärte, mit einigen Fischern 134 Migranten gerettet zu haben. Der Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks, Filippo Grandi, sprach auf Twitter von der «schwersten Tragödie im Mittelmeer» des laufenden Jahres. Unicef-Chefin Henrietta Fore nannte die Nachrichten von dem Unglück «schrecklich».

  • Gesundheit

    Mo., 15.07.2019

    Lebensgefährliche Krankheiten: Impfquote nicht hoch genug

    Genf (dpa) - Fast 20 Millionen Kinder weltweit haben 2018 lebensrettende Impfungen wie gegen Masern, Diphtherie oder Tetanus nicht bekommen. Das berichteten die Weltgesundheitsorganisation WHO und das UN-Kinderhilfswerk Unicef. Die meisten der betroffenen Kinder leben demnach in Konfliktregionen oder in armen Ländern fern von Kliniken. Die Spezialisten sind aber auch besorgt über den Einfluss von Impfgegnern, die über soziale Medien fehlerhafte oder teils falsche Informationen verbreiteten, sagte eine Sprecherin der WHO.

  • Konflikte

    Mi., 19.06.2019

    Südkorea hilft Nordkorea mit 50 000 Tonnen Reis

    Seoul (dpa) -  Nach Warnungen internationaler Hilfsorganisationen vor einer neuen Hungersnot in Nordkorea spendet Südkorea 50 000 Tonnen Reis. Der Reis solle über das Welternährungsprogramm geliefert werden, teilte das Vereinigungsministerium in Seoul mit. Wann die Lieferungen erfolgen, war zunächst unklar. Südkorea hatte zuletzt bereits acht Millionen Dollar an das WFP und das Kinderhilfswerk Unicef für die Nordkorea-Hilfe überwiesen. Anfang Mai hatte das WFP berichtet, in Nordkorea seien mindestens zehn Millionen Menschen von Hunger bedroht.

  • UN-Bericht

    Di., 18.06.2019

    Milliarden Menschen noch ohne sauberes Trinkwasser

    Mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit haben nach einem Bericht der Vereinten Nationen weiterhin keine sichere Versorgung mit sauberem Trinkwasser.

    Zwar haben heute mehr Menschen sauberes Trinkwasser und Toiletten als vor 20 Jahren, aber die Qualität lässt oft zu wünschen übrig, stellen die UN fest. Viel zu viele Menschen sterben deshalb weiter an vermeidbaren Krankheiten.

  • Wasser

    Di., 18.06.2019

    Zwei Milliarden Menschen ohne sichere Trinkwasserversorgung

    Genf (dpa) - Mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit haben nach UN-Angaben keine sichere Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Gut vier Milliarden Menschen hätten immer noch keine Toiletten mit angemessener Entsorgung der Fäkalien, berichten Unicef und die Weltgesundheitsorganisation WHO. Es sei zwar seit dem Jahr 2000 viel erreicht worden. Heute hätten 1,8 Milliarden mehr Menschen eine geschützte Trinkwasserquelle innerhalb von 30 Minuten Fußweg als damals. Die Qualität der Versorgung mit Trinkwasser und Toiletten lasse allerdings weiter zu wünschen übrig.