Villa ten Hompel



Alles zur Organisation "Villa ten Hompel"


  • Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

    So., 24.01.2021

    Die Erinnerung darf nie sterben

    zeigt die Tätowierung mit seiner Häftlingsnummer.

    „Die Urenkel möchten wissen, weshalb ihre Urgroßeltern so lange einem Massenmörder die Treue halten konnten“, sagte der Auschwitz-Überlebende Max Mannheimer - 2016 ist er verstorben. Die Ära der Zeitzeugenschaft endet, aber die Brücke über die Generationen einer Familie bleibt.

  • 105-Jährige gestorben

    Sa., 09.01.2021

    Trauer um Helge Loewenberg-Domp

    Helge Loewenberg-Domp

    Traurige Nachricht: Die Münsteranerin Helge Loewenberg-Domp ist im Alter von 105 Jahren in Amsterdam gestorben. Ihre Geburtsstadt Münster verließ die Jüdin 1933, weil ihre Zukunftsträume mit der Wahl Hitlers zum Reichskanzler zu zerbrechen drohten. Ein Blick zurück auf ein ereignisreiches Leben.

  • Münsterischer Geschichtsort

    Mo., 21.12.2020

    Bund und Land fördern die Villa ten Hompel

    Die Villa ten Hompel bietet Raum für die Auseinandersetzung mit geschichtlichen und aktuellen Themen zwischen Erinnerungskultur und Demokratieförderung.

    Förderung für gleich drei Projekte: Die Villa ten Hompel bekommt Gelder von Bundes- und Landesinstitutionen für drei Vorhaben im Jahr 2021. Unter anderem will der Geschichtsort digitale Dialogformate über NS-Geschichte entwickeln.

  • November-Lockdown läuft an

    Fr., 30.10.2020

    Bäder und Theater in Münster schon ab Samstag zu

    Die städtischen Schwimmbäder schließen in Münster bereits ab Samstag.

    Angesichts der Negativ-Rekordzahlen bei den Covid-19-Infektionen in der Stadt werden auf der Grundlage der neuen NRW-Coronaschutzverordnung Münsters Schwimmbäder und Theater bereits Samstag geschlossen. Das bestätigt Corona-Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer. 

  • NRW entdeckt die Villa ten Hompel

    Do., 29.10.2020

    Gedenkstätte soll stärker in die Polizeiausbildung eingebunden werden

    Wie konnte aus dem „Freund und Helfer“ (hier ein Foto aus der Weimarer Republik) der Komplize einer Diktatur werden? Fragen wie diese stellen sich in der Vila ten Hompel.

    Das NRW-Innenministerium hat es sich auf die Fahnen geschrieben, stärker gegen (mögliche) rechte Tendenzen in der Polizei vorzugehen und die Ausbildung neu auszurichten. Eine Aufgabe für die in Münster ansässige Forschungsstätte Villa ten Hompel?

  • Sonderausstellung in der Villa ten Hompel in Münster

    Fr., 12.06.2020

    Die wechselvolle Geschichte des Tunnels

    Die Sonderausstellung „Alter Eisenbahntunnel Lengerich – KZ-Außenlager – Zufluchtsort – Denkort?“ ist bis zum 26. Juni am Außenzaun der Villa ten Hompel in Münster zu sehen.

    In einer Sonderausstellung der Villa ten Hompel gibt es bis zum 29. Juni noch Wissenswertes über die wechselvolle Geschichte des ersten Lengericher Eisenbahntunnels zu erfahren.

  • Wiedereröffnung und neue Sonderausstellung

    Fr., 08.05.2020

    Villa ten Hompel öffnet passend zum 8. Mai

    Wiedereröffnung und neue Sonderausstellung: Villa ten Hompel öffnet passend zum 8. Mai

    Passend zum 8. Mai - dem Tag, an dem sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal jährt -  öffnet die Villa ten Hompel wieder ihre Pforten für Geschichtsinteressierte. Zudem hat die Villa etwas ganz Neues zu bieten.

  • Nach Corona-Pause

    Mo., 04.05.2020

    Städtische Kultureinrichtungen öffnen wieder

    Nach Corona-Pause: Städtische Kultureinrichtungen öffnen wieder

    Das kulturelle Leben in Münster verlässt den Stillstand: In den kommenden Tagen öffnen zahlreiche Einrichtungen nach der Corona-Pause wieder. Den Anfang macht das Stadtmuseum am Dienstag (5. Mai).

  • Virtuelle Führung in der Villa ten Hompel

    Do., 30.04.2020

    Angebote trotz geschlossener Türen

    Peter Römer, Mitarbeiter der Villa ten Hompel, stellt eine Person in der Dauerausstellung vor.

    Auch die Villa ten Hompel ist wegen der Corona-Pandemie aktuell geschlossen. Fans und Freunde des Geschichtsortes müssen aber deshalb nicht ganz verzichten: Es gibt eine virtuelle Führung.

  • Nazi-Verbrechen

    Mo., 27.04.2020

    Krieg bis in den Tod verweigert

    Wilhelm Kusserow arbeitete als Graveur bei der Firma Gerhardy in Lüdenscheid, die hochwertige Bestecke herstellte. Die Firma bescheinigte ihm am 30. September 1936, „seine Arbeiten stets mit besonderem Eifer ausgeführt zu haben“.

    Lieber selbst sterben als zu töten? Davon muss Wilhelm Kusserow fest überzeugt gewesen sein. Der Gefreite im Wehrkreis VI mit Hauptsitz Münster weigerte sich, in den Krieg zu ziehen: „Du sollst nicht töten.“ Am 27. April 1940, 7.10 Uhr, waren auf dem freien Feld hinter dem Wehrmachtslazarett in Münster, an der heutigen Hautklinik, Schüsse zu hören. Sie töteten den 25-jährigen Zeugen Jehova aus Bad Lippspringe.