Zentralrat der Juden in Deutschland



Alles zur Organisation "Zentralrat der Juden in Deutschland"


  • «Brandstiftern entgegentreten»

    So., 17.11.2019

    Warnung vor Extremismus und Hass zum Volkstrauertag

    Wolfgang Schneiderhan, Prädident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, spricht bei der zentralen Gedenkfeier zum Volkstrauertag im Bundestag.

    Die Geschichte von zwei Weltkriegen mahnt: Zum Volkstrauertag ist die Warnung vor Hass und Populismus in aller Munde. Im Bundestag wird der Toten gedacht.

  • Kriminalität

    Mi., 30.10.2019

    Zentralrat der Juden begrüßt Anti-Hass-Paket

    Berlin (dpa) - Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat die angekündigten Maßnahmen der Bundesregierung gegen Hass und Hetze begrüßt. «Es wird höchste Zeit, dass jetzt gehandelt wird», sagte Schuster der Deutschen Presse-Agentur. Das Kabinett hatte heute einen Neun-Punkte-Plan beschlossen, mit dem es gegen Hassverbrechen vorgehen will. Die Regierung reagiert damit unter anderem auf den Terroranschlag von Halle, wo ein Rechtsextremer versucht hatte, in eine voll besetzte Synagoge einzudringen, um die Gläubigen zu ermorden.

  • Initiative gegen Antisemitismus

    Di., 29.10.2019

    Logo soll Menschen wachhalten

    Das Logo gegen Antisemitismus ist von Malou Roy (rechts) entwickelt worden, Marina Weisband und Ruth Frankenthal unterstützen die Privatinitiative von Rabbiner Efraim Yehoud-Desel.

    „Aufgrund des Anschlags auf die Synagoge in Halle habe ich beschlossen, etwas gegen den wachsenden Antisemitismus in Deutschland zu unternehmen.“ Das Ergebnis seiner Privatinitiative hat Rabbiner Efraim Yehoud-Desel jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt, und zugleich einige prominente Unterstützer wie Marina Weisband und Ruth Frankenthal, Vorstandsmitglied der christlich-jüdischen Gesellschaft in Münster.

  • Extremismus

    Fr., 18.10.2019

    Zentralrat der Juden: «Jetzt ist Handeln gefragt»

    Berlin (dpa) - Mit Blick auf den Terroranschlag von Halle fordert der Zentralrat der Juden konkrete Schritte von den Innenministern. Solidaritätsbekundungen seien das Eine. Doch jetzt sei auch Handeln gefragt. Das sagte Zentralratspräsident Josef Schuster der dpa vor einem Treffen der Innenminister von Bund und Ländern heute in Berlin. Die Politiker wollen dort über Konsequenzen aus dem Attentat beraten. Es geht um den Kampf gegen den Rechtsextremismus und den Schutz jüdischer Einrichtungen.

  • Anschlag auf Synagoge

    Fr., 11.10.2019

    Die AfD und der Terror von Halle

    Trauernde legen an der Mauer der Synagoge Blumen nieder und zünden Kerzen an.

    Das Rezept der AfD gegen antisemitischen Terror klingt einfach: mehr Polizei, mehr Schutz für jüdische Einrichtungen. Eine Debatte über den ideologischen Unterbau gewaltbereiter Rechtsextremisten und ihre eigene Rolle in diesem Bereich hält die Partei dagegen für abwegig.

  • Rechtsextremistischer Terror

    Do., 10.10.2019

    Seehofer garantiert Juden nach Anschlag Sicherheit

    Innenminister Seehofer trifft sich mit Vertretern der jüdischen Gemeinde in Halle.

    Vier Schusswaffen, Sprengsätze, Bekennervideo und ein «Manifest». Für die Ermittler gibt es keinen Zweifel: Der rechtsextremistische Schütze von Halle plante ein Massaker in der Synagoge mit weltweiter Wirkung. Und die Bundesregierung reagiert mit einer Garantie.

  • Extremismus

    Do., 10.10.2019

    Seehofer garantiert Juden Schutz und Sicherheit

    Halle (dpa) - Nach dem rechtsextremistischen Terroranschlag auf die Synagoge in Halle garantiert die Bundesregierung der jüdischen Gemeinde dauerhaft Schutz und Sicherheit. Innenminister Horst Seehofer versprach in Halle, «dass die Juden in unserem Land ohne Bedrohung, ohne Angst leben können». Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, sprach von einer «neuen Qualität des Rechtsextremismus». Nach dem Fund von vier Kilo Sprengstoff im Fluchtwagen des mutmaßlichen Attentäters gehen die Ermittler davon aus, dass der 27-Jährige noch viel mehr Menschen töten wollte.

  • Kriminalität

    Do., 10.10.2019

    Angriff in Halle wirft Fragen auf

    Halle (dpa) - Nach dem gescheiterten Anschlag auf eine Synagoge in Halle/Saale und der Tötung von zwei Menschen durch einen mutmaßlich rechtsextremen Täter soll Bundesinnenminister Horst Seehofer heute über den Ermittlungsstand informieren. Ungeklärt ist bislang unter anderem die Identität der beiden Opfer. Unbestätigt ist auch, ob ein im Internet aufgetauchtes Bekennervideo und ein angebliches «Manifest» tatsächlich vom mutmaßlichen Täter stammen. Der Zentralrat der Juden erhebt derweil schwere Vorwürfe gegen die Polizei, weil die Sybagoge nicht durch die Polizei geschützt war.

  • Kriminalität

    Do., 10.10.2019

    Seehofer besucht Halle nach Angriff auf Synagoge

    Halle (dpa) - Nach dem gescheiterten Anschlag auf eine Synagoge in Halle/Saale und der Tötung von zwei Menschen besucht Innenminister Horst Seehofer am Nachmittag die Stadt. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) soll er über den aktuellen Ermittlungsstand informieren. Bei dem Angriff am Mittwochnachmittag waren zwei Menschen erschossen worden, mutmaßlich durch einen Rechtsextremisten. Außerdem soll der Täter versucht haben, in das jüdische Gotteshaus zu gelangen.

  • Angriff auf Synagoge

    Mi., 09.10.2019

    Rechtsextremist wollte Massaker in Halle anrichten

    Trauernde stehen vor dem Roten Turm auf dem Marktplatz in Halle.

    Die jüdische Gemeinde in Halle entgeht nur knapp einer Katastrophe. Ein Attentäter will das Gotteshaus stürmen, scheitert aber. Dann erschießt er zwei Menschen vor der Synagoge und in einem Döner-Laden. Es soll ein 27-jähriger Deutscher sein. Der Schock sitzt tief.