Alexander Gaude



Alles zur Person "Alexander Gaude"


  • Studioausstellung im Picasso-Museum zeigt Künstler- und Malerbüchern

    Mi., 04.03.2020

    Der Händler als „Architekt“

    Vier Blätter aus den Malerbüchern im Picasso-Museum (v.o.l. im Uhrzeigersinn): Charles Baudelaires „Die Blumen des Bösen“ (1966) von Georges Rouault, zwei Blätter (l. o. und u.) aus „Amour“ (1899) von Maurice Denis sowie das Porträt Ambroise Vollards – eine Radierung von Pablo Picasso.

    Wirre Linien. Ein wahnhafter Künstler. Ohne Farbe und Sinn für die Realität. So illus­trierte Pablo Picasso die Künstlernovelle „Das unbekannte Meisterwerk“.

  • Münsters Picassomuseum und das Rijksmuseum in Enschede thematisieren die Linie

    Fr., 31.01.2020

    Sie schafft Kontur und Ornament

    Nicht nur die Farbe, auch die Linie hat sich emanzipiert: Ernst Wilhelm Nays prachtvolles Ölgemälde „Orange und Schiefergrau“ aus dem Jahr 1953.

    Über Linie und Farbe können Kunstexperten lange Vorträge halten. Es geht aber auch einfacher und sinnlicher: Das Kunstmuseum Pablo Picasso in Münster widmet der Schönheit der Linie eine Ausstellung, deren ergänzender Teil im Rijksmuseum Twenthe im niederländischen Enschede zu sehen ist.

  • Die kleine Ausstellung „Wie Gott in Frankreich: Picasso kulinarisch“

    Di., 29.10.2019

    Eine Brotzeit im Museum

    Die kleine Ausstellung „Wie Gott in Frankreich: Picasso kulinarisch“: Eine Brotzeit im Museum

    „Wie Gott in Frankreich“ heißt die kleine Ausstellung im Kunstmuseum Pablo Picasso Münster, die die große Schau „Im Rausch der Farbe“ ergänzt. Es geht um das Kulinarische bei Picasso und Georges Braques.

  • „Picasso und die Nachkriegsmoderne“

    Di., 28.05.2019

    Im Kino und am Kaffeetisch

    Picasso in seinem Atelier vor einigen Skulpturen

    Kunst über Café-Tischen: Das klingt ein wenig nach gefälliger Umwelt-Verhübschung. Doch dem legendären Documenta-Gründer Arnold Bode schwebte etwas anderes vor, als er 1955 in der Espressobar des Fridericianums neue Lithografien von Pablo Picasso aufhängte. Er wollte – zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs – die zeitgenössische Kunst in den Alltag integrieren, erklärt Alexander Gaude, der die hauseigene Ausstellung im Kunstmuseum Pablo Picasso kuratiert hat. Picassos schon 1932 entstandenes „Mädchen vor einem Spiegel“ hingegen diente dem Ausstellungsmacher Bode wohl als moderner Klassiker, der sich im zentralen Malersaal von den neuen abstrakten Gemälden aus Frankreich abhob. Ihnen ist ja derzeit die Haupt-Ausstellung in Münster gewidmet.

  • Die kleine Ausstellung „Surreale Bücher“ im Picassomuseum

    Mi., 07.11.2018

    Träume, Texte und Bilder

    Joan Miró und Tristan Tzara: Parler seul, 1950

    Ist das noch Malerei, ist das schon Schrift? Bei Joan Miró kann man nicht immer sicher sein. „Die Surrealisten haben, wie man weiß, den Tod der Malerei verordnet“, schrieb er in den 1920er Jahren. „Ich will den Mord. Ich will zerstören, alles zerstören, was die Malerei ausmacht ... Ich benutze nur das übliche Malerwerkzeug, um die besten Wirkungen zu erzielen.“

  • Kleine Ausstellung „Picassos Renaissance“

    Do., 08.02.2018

    Von Cranach inspiriert

    „Pagenspiele“ ist der Titel dieser Lithografie, die Pablo Picasso 1951 schuf.

    Der große Meister konnte auch mal große Sprüche machen: „Die Leute reden immer über die Renaissance – aber sie ist wirklich erbärmlich“, urteilte Pablo Picasso und schob als Begründung nach: „Ich habe kürzlich einige Tintorettos gesehen. Es ist nichts als Kino, billiges Kino.“

  • Im Picasso-Museum tummeln sich Gäste aus dem Naturkundemuseum

    Mi., 18.10.2017

    Picassos Tierleben

    Die Ziege Esmeralda gehörte zu den Tieren, die Picasso in seiner Umgebung liebte. Ihr wird im Kunstmuseum Pablo Picasso mit Werken aus der Sammlung, aber auch mit einem schönen Exponat aus dem Naturkundemuseum gehuldigt.

    Schon von weitem sieht man die Kuh: ein wunderbares schwarzbuntes Exemplar, das man in einem Kunstmuseum normalerweise nicht erwartet. Das präparierte Tier im Picasso-Museum ist – natürlich! – eine Leihgabe, die das Naturkundemuseum des Landschaftsverbandes zur Verfügung gestellt hat. Kuh und Ziege, Kauz und Affe tummeln sich im oberen Stockwerk, um die kleine Schau „Picassos Natur“ zu beleben, mit der das Haus in bekannter Manier seine große Wechselausstellung ergänzt – sie ist den Impressionisten in der Normandie gewidmet.

  • Picasso – Die Kunst des Porträts

    Fr., 24.02.2017

    Schau zeigt die Porträtkunst des spanischen Malers

    Picassos „Frau im Lehnstuhl“: Die komplette Serie an einer Wand ist erstmals in der Ausstellung „Picasso – Die Kunst des Porträts“ zu sehen.

    So viel Picasso war selten: In den letzten Jahren hat das Kunstmuseum Pablo Picasso zwar immer wieder mit feinen Ausstellungen, die die großen Schauen ergänzten, auf den Schatz seines Bestandes hingewiesen. Aber das ganze Haus mit Picasso gefüllt – das gab es seit Jahren nicht.

  • „Klingende Bilder – Picasso und die Musik“ ergänzt die Matisse-Ausstellung

    Fr., 11.11.2016

    Gar nicht so unmusikalisch

    Ein Faun musiziert: Der Linolschnitt „Faun und Ziege“ entstand 1959.

    Henri Matisse wollte „die Hand zum Singen bringen“ wie das Kunstmuseum Pablo Picasso in seiner jetzigen Ausstellung zeigt. Der spanische Rivale und „Hausherr“ Picasso hingegen war nach eigenem Bekunden unmusikalisch – doch auch in seinen Bildern klingt etwas.

  • Zwei neue Ausstellungen im Picasso-Museum

    Fr., 28.02.2014

    Ausstellung spürt Lieblingssendungen Pablo Picassos in seinen Werken auf

    Der Fernseher lieferte Picasso viele Motive. Gemalt hat er die Flimmerkiste nur auf dem Bild links, das Museumsleiter Markus Müller hier betrachtet.

    Schwer zu sagen, was der große Meister angesichts von „Dschungelcamp“ oder „Supertalent“ über das Fernsehen von heute sagen würde. Sicher ist: Pablo Picasso, der spanische Künstler, war in den 1960er Jahren ein „Couchpotato“, der in seinen beiden südfranzösischen Villen gern vor der Glotze saß. „Picasso sieht fern“ ist der Titel der neuen Ausstellung im Kunstmuseum Pablo Picasso in Münster, die – am Beispiel einer Werkauswahl aus der „Suite 347“ – zeigt, wie die Flimmerkiste als Katalysator Picasso zu neuen künstlerischen Motiven inspirierte.