Alfons Kenkmann



Alles zur Person "Alfons Kenkmann"


  • Interview mit Gründervater Alfons Kenkmann

    Sa., 14.12.2019

    Villa ten Hompel: Unabhängig vom Zeitgeist

    Prof. Dr. Alfons Kenkmann gilt als Gründervater der Villa ten Hompel. Er kämpfte beharrlich für das Projekt, war der erste wissenschaftlich Leiter, heute ist er wissenschaftlicher Beirat der Villa.

    Die Villa ten Hompel, Ort der Erinnerungskultur mit Blick auf ziviles Handeln im NS-Staat, wird an diesem Wochenende 20 Jahre alt. Der Historiker Alfons Kenkmann warb ab Mitte der 90er Jahre mit großer Beharrlichkeit für das Projekt. Mit Erfolg – die Stadt kaufte die Villa und finanziert bis heute zum großen Teil deren vielbeachtete Arbeit.

  • Neues Digitalkonzept zur Geschichtsvermittlung

    Di., 26.11.2019

    Der Westfälische Friede 2.0

    Dr. Uwe Koch (r.) vom Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz (Berlin) lobt in einer Feierstunde das digitale Vermittlungskonzept zum Westfälischen Frieden. In der Bürgerhalle des Rathauses probiert er die neuen dreisprachigen Touchscreens selbst aus.

    Wie bleibt jahrhundertealte Geschichte auf der Höhe der Zeit? In der Bürgerhalle des münsterischen Rathauses gibt es jetzt eine Antwort auf diese Frage.

  • 20 Jahre NS-Dokumentation: Villa ten Hompel gratuliert

    Di., 22.10.2019

    Idyll und Verbrechen auf dem Obersalzberg

    Gast mit der weitesten Anreise zum Festakt war nach Worten von Dr. Sven Keller, Projektleiter für das Bau- und Ausstellungsvorhaben im Institut für Zeitgeschichte (IfZ) München, Stefan Querl aus der Villa ten Hompel und von „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ e.V. in Münster.

    „Hitler hat hier nicht das letzte Wort.“ An diesem Punkt waren sich die Veranstalter und Fachleute einig, als das bayerische Finanz- und Heimatministerium jetzt in Berchtesgaden das 20-jährige Bestehen der NS-Dokumentation auf dem Obersalzberg würdigte. Der weit gereisteste Gast kam aus Münster.

  • „Dialoge zum Frieden“ im Rathausfestsaal

    Di., 08.10.2019

    Durchbrochenes Schweigen

    Dialoge zum Frieden mit (v.l.) Prof. Dr. Sabine Mecking, Stephanie Borgert, Prof. Dr. Heide Glaesmer und Gisela Steinhauer.

    Er war ihr Großvater, hat ihr vorgelesen, mit den Ohren gewackelt und Mundharmonika gespielt. Doch in einem Ordner mit Prozessunterlagen, den sie nach seinem Tod von ihrer Oma erhält, begegnet Stephanie Borgert einem anderen Opa: dem Kriegsverbrecher . . .

  • Jahreswechsel

    Sa., 29.12.2018

    Neue Rechte stellt Gedenkstätten vor Herausforderungen

    Mitglieder der Neuen Rechten als Besucher von NS-Gedenkstätten - das stellt die Erinnerungsorte in NRW vor Herausforderungen. Ausweichen wollen die Gedenkstätte der Konfrontation aber nicht.

  • Gedenkstätten

    Di., 06.02.2018

    NS-Gedenkstätten in NRW verzeichnen Besucherrekord in 2017

    Die Gedenkstätte Wewelsburg ist zu sehen.

    Herford (dpa/lnw) - Die 28 NS-Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen haben im vergangenen Jahr so viele Besucher gezählt wie noch nie. 2017 besichtigten mehr als 356 000 Menschen die Orte, teilte der Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW am Dienstag mit. 2016 waren es 330 000, ein Jahr davor 278 000. Die meisten Besucher hatte 2017 demnach das NS-Dokumentationszentrum in Köln (90 000), gefolgt von der Gedenkstätte Wewelsburg in Büren bei Paderborn (50 000). Der Anstieg sei darauf zurückzuführen, dass Schulen stärker als früher den Besuch einer NS-Gedenkstätte im Unterricht verankerten, erklärte der Vorsitzende des Arbeitskreises, Prof. Alfons Kenkmann.

  • Kongress im Rathaus

    Do., 22.10.2015

    Geschichte und Stadtmarketing

    Ein Beispiel für die Vermarktung von Geschichte: das alljährliche Historienspiel im Rathausinnenhof, bei dem an den Westfälischen Friedensschluss erinnert wird.

    Wie kann man die Geschichte einer Stadt zeitgemäß vermarkten? Darüber machen sich zwei Tage lang Historiker und Marketing-Experten im Rathaus Gedanken.

  • Kongress über Marketing und Geschichte

    Do., 01.10.2015

    Geschichte – gut verkauft

    Das ist auch Stadtmarketing. „I love Verdun“, von Prof. Alfons Kenkmann vorgezeigt. In Münster stellt man sich das Verhältnis von Geschichte und Marketing anders vor: (v.l.): Alfons Kenkmann, Prof. Gerd Althoff, Markus Lewe, Sebastian Lanwer, Bernadette Spinnen und Patricia Mersinger.

    Kann man Geschichte verkaufen? Jedenfalls kann man mit ihr Stadtwerbung treiben. Ein Kongress in Münster wird das Spannungsfeld umschreiben.

  • Neuer Name für Wagenfeld-Realschule in Münster

    Mo., 17.08.2015

    Rat beschließt über Erna de Vries

    Erna de Vries hatte die Realschule im Vorfeld der Umbenennung mehrmals besucht und den Jugendlichen von ihren Holocaust-Erlebnissen berichtet. Foto: Ahlke

    In Ahlen darf nach einem Bürgerentscheid am Sonntag der umstrittenen Heimatdichter Karl Wagenfeld seine Straße behalten. In Münster soll der Schriftsteller, der nach Einschätzung von Historikern, darunter die Professoren Hans-Ulrich Thamer und Alfons Kenkmann, die Ideologie der Nationalsozialisten transportierte und stützte, nun nach der Straße auch nicht mehr im Namen der bisherigen Karl-Wagenfeld-Schule geführt werden.

  • Initiative will umstrittene Straßenumbenennungen verhindern

    Sa., 15.08.2015

    Erster Bürgerentscheid in Ahlen

    Kein Thema hat die Ahlener in der jüngeren Vergangenheit mehr elektrisiert als die beabsichtigte Umbenennung von vier Straßen und Plätzen. Dabei handelt es sich um Agnes Miegel, Karl Wagenfeld, Friedrich Castelle und Hans Pfitzner. Am morgigen Sonntag kommt es zum ersten Bürgerentscheid in Ahlen, den eine Bürgerinitiative initiiert hat.