Alfred Jarry



Alles zur Person "Alfred Jarry"


  • NRW-Theatertreffen in Münster

    So., 02.06.2019

    Mit Feinripp im Goldsaal

    Ein vierfacher König Trump im Palast? Das Schauspiel „König Ubu # Am Königsweg“ im Pumpenhaus ließ viele Assoziationen zu.

    Am zweiten und dritten Tag des NRW-Theatertreffens standen Stücke von Elfriede Jelinek und Édouard Louis im Blickpunkt. In beiden Inszenierungen teilten sich mehrere Schauspieler die manchmal sperrigen Erzähltexte.

  • Ensemble Artig zeigt beklemmende Groteske: „König Ubu“

    Fr., 13.02.2015

    Ein Egomane greift zur Krone

    Stella Hanke (l.) als dumm-dreister König Ubu. Es berührt ihn auch nicht, wenn neben ihm ein Knecht erschöpft in die Knie geht.

    Er sitzt auf einem Stapel Holzpaletten, fischt Kirschen aus einem Glas, isst und isst, während neben ihm ein Knecht vor Erschöpfung zusammenbricht. Vater Ubu, der Dragonerhauptmann, ist ein gefühlskalter, einfältiger, gieriger Machthaber, dem eine gute Leberwurst näher ist als die eigene Ehefrau. Auch Mutter Ubu macht keinen Hehl daraus, dass sie ihren Gemahl verachtet. Königin von Polen möchte sie werden, beschimpft Ubu als „Waschlappen“ und stachelt den Egomanen dazu an, nach der Krone zu greifen. In Hauptmann Bordure findet dieser ein williges Werkzeug: Rasch ist der König umgebracht, für das Volk brechen grausame Zeiten an . . .

  • Königlicher Machtkampf im Zeichen der Blutwurst

    So., 13.01.2013

    Faszinierende Interpretation von Alfred Jarrys „König Ubu“ durch das Mecklenburgische Staatstheater

    Schmort im eigenen Saft: König Ubu (facettenreich und sprachgewaltig: Christoph Bornmüller).

    Hinter einem starken Mann steht oft eine noch stärkere Frau. Das ist auch im wundersamen Land „Nirgendwo“ der Fall. Offiziersfrau Ubu sorgt sich darum, immer genügend Blutwurst im Haus zu haben. Ihr bizarrer Plan: Ihr holder Gatte, Hauptmann Ubu, muss König, ja gar Kaiser Ubu werden. Sie schubst ihn zum Königsmord. Der Kampf im Zeichen der Blutwurst zieht sich durch das einst so friedlich Land „Nirgendwo“. Bis der Emporkömmling und seine machtsüchtige Ehefrau in einer Schlacht mit dem Zaren Überall ihren Mund zu voll nehmen und in der Schlager-Hölle schmoren.