Andreas Brendel



Alles zur Person "Andreas Brendel"


  • Justiz

    Sa., 11.04.2020

    Nazi-Jäger Andreas Brendel: Suche nach Tätern geht weiter

    Staatsanwalt Andreas Brendel schaut geradeaus.

    Die Suche nach Nazi-Kriegsverbrechern ist 75 Jahre nach Kriegsende äußerst schwierig. Die meisten Täter sind gestorben. Ein Oberstaatsanwalt in Dortmund bleibt dran.

  • Landgericht Münster

    Do., 13.12.2018

    Stutthof-Prozess vorerst geplatzt: Angeklagter ist nicht verhandlungsfähig

    Am Donnerstag informierte der medizinische Gutachter Dr. Tilmann Fey über den Gesundheitszustand des Angeklagten, der vertreten wurde durch seine Anwälte Jürgen Föcking und Andreas Tinkl (im Hintergrund).

    Der Prozess gegen das ehemalige SS-Mitglied Johann R. aus dem Kreis Borken ist vorerst geplatzt. Das hat das Gericht am Donnerstag mitgeteilt. Der Gesundheitszustand des 95 Jahre alten Angeklagten hatte sich laut medizinischem Gutachter in den vergangenen Wochen derart verschlechtert, dass er gegenwärtig nicht verhandlungsfähig ist.

  • Hundertfache Beihilfe zum Mord

    Di., 06.11.2018

    Prozessauftakt in Münster: Ex-SS-Wachmann weint vor Gericht

    Eingang des Stutthof-Museums in Sztutowo, in dem an die Verbrechen im ehemaligen Konzentrationslager Stutthof erinnert wird.

    Die Anklage schildert grausame Tötungsdetails. Der angeklagte ehemalige SS-Wachmann nimmt das zum Auftakt eines Prozesses am Landgericht Münster noch gefasst auf. Das ändert sich, als Holocaust-Überlebende sich äußern.

  • Stutthof-Prozess

    Di., 06.11.2018

    Ehemaliger SS-Wachmann schweigt zum Prozessauftakt

    Der 94 Jahre alte Mann aus dem Kreis Borken (Mitte), hier mit seinen Verteidigern Jürgen Föcking links und Andreas Tinkl, muss sich seit Dienstagmorgen vor dem Landgericht in Münster verantworten.

    Beihilfe zum Mord in Hunderten Fällen. Die Worte von Oberstaatsanwalt Andreas Brendel wiegen schwer. Von Vergasung spricht er, Erschießungen, Tötung durch Verhungern lassen. Vor dem Landgericht in Münster hat am Dienstagmorgen der Prozess gegen den 94-jährigen Münsterländer Johann R. begonnen, der von 1942 bis 1944 als SS-Scherge im Konzentrationslager Stutthof bei Danzig eingesetzt war.

  • Über 70 Jahre nach Kriegsende

    Mo., 08.10.2018

    Im November wird einer der letzten NS-Prozesse in NRW eröffnet

    Justitia: römische Göttin des Rechtswesens – und der Gerechtigkeit. Um Recht und Gerechtigkeit geht es auch im Stutthof-Prozess.

    Wenn man Andreas Brendel fragt, warum mutmaßliche NS-Verbrecher auch heute noch vor Gericht gestellt werden müssen, dann antwortet er zweigeteilt und eröffnet als Jurist: „Weil Mord nicht verjährt.“

  • Stutthof-Prozess

    Mo., 13.08.2018

    Coesfelderin forscht seit Jahren in dem Konzentrationslager

    Der Eingang zum Lager bei Nacht. Bis zu 85 000 Menschen sind in dem NS-Konzentrationslager umgekommen.

    Auschwitz kennt jeder. Aber Stutthof? Das Konzentrationslager vor den Toren Danzigs war klein, viel kleiner als Auschwitz, vielleicht auch weniger dämonisch. Ein Ort des Schreckens, der Qual, des Todes war es allemal. Kerstin Zimmermann, studierte Historikerin, Angestellte der Stadt Coesfeld und dort für die kommunalen Museen zuständig, beschäftigt sich in ihrer Freizeit schon lange mit dem Lager, das kaum ­jemand kennt.

  • Prozesse

    Mi., 15.11.2017

    Zwei SS-Wachmänner wegen Beihilfe zum Mord angeklagt

    Schüler sitzen in einem Vortrag über das Konzentrationslager Stutthof.

    Gegen zwei ehemalige SS-Wachmänner im Konzentrationslager Stutthof bei Danzig hat die Staatsanwaltschaft Dortmund Anklage erhoben. Sie wirft den heute 92 und 93 Jahre alten Männern Beihilfe zum Mord in mehreren hundert Fällen vor.

  • Prozesse

    Mi., 15.11.2017

    Ehemalige SS-Wachmänner wegen Beihilfe zum Mord angeklagt

    Dortmund (dpa/lnw) - Ein 93-jähriger Mann aus dem Kreis Borken und ein 92-jähriger Mann aus Wuppertal sind wegen Beihilfe zum Mord im Konzentrationslager Stutthoff bei Danzig angeklagt. Das teilte die Staatsanwaltschaft Dortmund am Mittwoch mit. Den ehemaligen SS-Wachmännern wird vorgeworfen, für mehrere hundert Morde in den Jahren 1942-1945 mitverantwortlich zu sein, sagte Staatsanwalt Andreas Brendel am Mittwoch. Da die Männer zum Zeitpunkt der ihnen vorgeworfenen Taten noch nicht 21 Jahre alt waren, wird die Große Auswärtige Strafkammer des Landgerichts Münster beim Amtsgericht Bocholt als Jugendkammer über die Eröffnung des Verfahrens entscheiden.

  • Konzentrationslager Stutthof bei Danzig

    Mo., 16.10.2017

    KZ-Wachmann muss mit Anklage rechnen

    Das Lagertor in Stutthof. Foto: dpa

    Noch in diesem Jahr möchte Oberstaatsanwalt Andreas Brendel einen 93-Jährigen aus dem Kreis Borken wegen Beihilfe zum Mord in Tausenden Fällen anklagen. Der Mann war von Juni 1942 bis September 1944 im Konzentrationslager Stutthof bei Danzig als SS-Wachmann eingesetzt. „Die Entscheidung fällt Anfang November“, sagte der Leiter der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für NS-Verbrechen mit Sitz in Dortmund.

  • Zweiter SS-Wachmann im Visier

    Mo., 23.01.2017

    Anklage ermittelt gegen Wuppertaler

    Das Lager Stutthof bei Danzig war ein NS-Konzentrations-, aber kein Vernichtungslager. Das macht die Ermittlungen der Anklage nicht unbedingt einfacher.

    Neben einem 92 Jahre alten Mann aus dem Kreis Borken, gegen den der Dortmunder Oberstaatsanwalt Andreas Brendel wegen Beihilfe zum Mord im KZ Stutthof ermittelt, hat die NRW-Schwerpunktstaatsanwaltschaft für NS-Verbrechen nun auch einen Gleichaltrigen aus dem Raum Wuppertal im Visier.