Andreas Wunschel



Alles zur Person "Andreas Wunschel"


  • Archäologen legen spätmittelalterliche Marktplatzoberfläche in Beckum frei

    Fr., 15.05.2020

    Spuren aus verschiedenen Jahrhunderten

    Archäologische Begleitarbeiten auf dem Beckumer Marktplatz. Im unteren Bereich des Baugrubenprofils ist eine Pflasterung aus Kalksteinbruchstücken zu sehen, die den Rest einer spätmittelalterlichen/frühneuzeitlichen Marktplatzoberfläche darstellt.

    Bei Bauarbeiten am Markplatz in Beckum haben Archäologen Pflasterungen aus dem Spätmittelalter oder der frühen Neuzeitentdeckt. Die Bergung der Funde bedeutet für die Forscher einiges an Arbeit – aber auch viele spannende Erkenntnisse.

  • LWL-Archäologen legen Überreste der Kalksteinverarbeitung frei

    So., 26.08.2018

    Bürens Bodenschatz

    Ein ehemals begehbarer Rundbogen am Fuße des Trichterkalkofens.

    Nicht Gold, Silber oder fossile Brennstoffe lagern in Bürens Boden. Dennoch birgt der Lotter Ortsteil einen Schatz, der das Aussehen Bürens und seiner Umgebung prägt: Kalkstein. Einen Teil dieses Schatzes legten Andreas Wunschel und seine Kollegin Birgit Grundmann vom Referat für Mittelalter- und Neuzeitarchäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) kürzlich frei.

  • Wohnungsbaugenossenschaft investiert 2,5 Millionen Euro

    Do., 24.05.2018

    Vom Schandfleck zum Schmuckstück

    Ansicht Oststraße: Während der vordere Bereich zur Oststraße hin stehenbleibt, wird der hinteren Teil (Zuckertimpen) komplett abgerissen, alte Keller verfüllt. Der vordere Teil wird entkernt und modernisiert. Ins Erdgeschoss soll wieder eine Bäckerei mit Café ziehen.

    Die Wohnungsbaugenossenschaft Warendorf hat das 930 Quadratmeter große Grundstück an der Ecke Oststraße 55/Zuckertimpen von der Elmer-Immobiliengesellschaft gekauft und möchte dem Eckgebäude in der Einfallschneise zur Oststraße nicht nur neues Leben einhauchen, sondern aus dem Schandfleck wieder ein Schmuckstück machen. Dafür nimmt die Wohnungsbaugenossenschaft 2,5 Millionen Euro in die Hand.

  • Archäologen auf dem Marktplatz

    Do., 17.05.2018

    Alte Steine für neues Stadtmodell

    Aus dem 15. Jahrhundert stammen die Mauerreste eines früheren Rathausgebäudes (vorne). Die Steine im Hintergrund bezeugen eine spätere Ergänzung nach dem Ahlener Stadtbrand von 1744.

    Wenn in Kürze ein Pumpenhaus für das geplante Wasserspiel auf dem Marktplatz eingebaut wird, müssen einige alte Mauerreste weichen. Doch die Steine sollen wiederverwendet werden: als Sockel für das künftige Stadtmodell aus Bronze.

  • Archäologen zurück auf dem Marktplatz

    Do., 15.03.2018

    Indizien für starke Frequenz im Mittelalter

    Vor dem Haus Holtermann sind die Archäologen um Sven Reinartz (l.) und Timo Wegner auf alte Planierschichten sowie Reste von Pfosten und Staken gestoßen.

    Vor dem Haus Holtermann gehen seit Wochenbeginn die archäologischen Forschungen auf dem Marktplatz weiter. Ein sechsköpfiges Team der Kölner Firma „Archbau“ hat sich bereits auf 55 Zentimeter unter das heutige Pflasterniveau begeben.

  • Grabungen auf dem Marktplatz

    Mi., 22.11.2017

    Das (fast) vergessene Haus

    Im feuchten Lehmboden müssen Grabungstechnikerin Birgit Grundmann und LWL-Referent Andreas Wunschel derzeit oft auf die Knie gehen. Doch die Arbeit lohnt sich. Dieses Fundament gehörte zu einem längst vergessenen Gebäude. Bei der letzten großen Grabungsaktion im Jahr 1985 entdeckten Heinrich Kemper und sein Team den alten Marktbrunnen, der heute wieder freigelegt ist.

    Neues vom Grabungsteam auf dem Marktplatz: Vor den Fundamenten des um 1900 abgerissenen Rathauses sind die Archäologen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe auf die Reste eines weiteren, deutlich kleineren Gebäudes gestoßen.

  • Auf dem Ahlener Marktplatz

    Do., 26.10.2017

    Archäologisches Fenster im Advent

    Draußen nicht mal Kännchen. Die letzten Quadratmeter Außengastronomie des „Café Stubs“ sind zur Stunde Sperrbezirk.

    Bis zum „Ahlener Advent“ ist der Marktplatz baustellenfrei. Besonderes Bonbon: ein archäologisches Fenster, das in die Anfänge der Ahlener Siedlungsgeschichte blicken lässt.

  • Archäologen auf dem Marktplatz

    Di., 19.09.2017

    Alltagsspuren aus dem Spätmittelalter

    66 Zentimeter unter dem heutigen Pflaster befindet sich der spätmittelalterliche Marktplatz. Grabungstechnikerin Birgit Grundmann und Andreas Wunsches, Wissenschaftlicher Referent beim LWL, begleiten die Baustelle archäologisch.Die Fundamente des sogenannten Schlaun‘schen Rathauses wurden bereits im Jahr 1985 kartiert. Ein Bagger wurde eigens für die Forschungen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe bereitgestellt.Tierischer Unterkiefer: Im Erdboden befinden sich viele Alltagsspuren der frühen Ahlener.

    Archäologen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe werden die Bauarbeiten auf dem Marktplatz in den kommenden Monaten intensiv begleiten. Besonders Bereiche, die bei der letzten Sanierung 1985 nicht dokumentiert wurden, liegen im Fokus.

  • Archäologen finden Skelettteile

    Fr., 24.02.2017

    Die Toten von St. Laurentius

    Leitungsgräben hinterm Rathaus haben die Bauarbeiter damals am Rand des Bestattungsbereichs um St. Laurentius gezogen.

    So eine Bestattung hatte Pfarrer Peter Lenfers noch nie. Funde wohl mehrere Jahrhunderte alter Menschenknochen sind bei den Bauarbeiten am Rand des Kirchplatzes von St. Laurentius aufgetaucht. Damals war hier der übliche Friedhof. Lenfers wird sie jetzt nachbestatten.

  • Schmiedeesse und Keramik-Material

    Do., 26.01.2017

    Spuren der Stadtgeschichte

    Andreas Wunschel, Archäologe des LWL, hält Schlackereste einer Schmiedeesse in seinen Händen. Das kleine Foto zeigt Fahrspuren aus dem Mittelalter.

    Bis in die Anfänge der Stadtgeschichte Telgtes gehen die Spuren zurück, die Archäologe Andreas Wunschel unter dem Marktplatz gefunden hat.