August Stramm



Alles zur Person "August Stramm"


  • „Move Him Into the Sun“ von Marion Wood uraufgeführt

    Mo., 05.11.2018

    Klare Anti-Kriegs-Botschaft

    Marion Wood

    Der Erste Weltkrieg war der brutalste, den der europäische Kontinent bis dahin erlebt hatte. Millionen Menschen starben, die meisten als das, was man mit dem grauslichen Wort „Kanonenfutter“ benannte, darunter unzählige Künstler. Ihr Talent ging in den Schützengräben unter – so auch jenes des englischen Dichters Wilfried Owen, der am 4. November 1918 umkam. Drei seiner Gedichte liefern die Keimzelle für den sechsteiligen Chorzyklus „Move Him Into the Sun“ aus der Feder von Marion Wood, der am Sonntag in der voll besetzten Überwasserkirche erstmals erklang.

  • Erinnerung an Lyriker

    Do., 24.09.2015

    CDU will Ehrung für August Stramm

    August Stramm soll geehrt werden.

    Die CDU möchte den vor 100 Jahren verstorbenen Lyriker August Stramm mit einer Straße ehren.

  • Vortrag von Prof. Erich Ribbat zu „Der erzählte Krieg“

    Fr., 02.05.2014

    Gelungenes und Misslungenes

    Erich Ribbat 

    „Steine feinden / Fenster grinst Verrat“, so lautet der Beginn des expressionistischen Gedichts „Patrouille“ von August Stramm. Das Weltkriegsgedicht des gebürtigen Münsteraners hat es bis in die Schulbücher geschafft, und auch Prof. Ernst Ribbat rezitierte es am Anfang seines Vortrags „Der erzählte Krieg“. Der Literaturwissenschaftler, der Jahrzehnte in Münster lehrte, zog so viel Publikum an wie noch kaum einer der „Gelehrten im Theater“ – was nicht am trüben 1. Mai gelegen haben dürfte.

  • Künstlichkeit zwischen Pathos und Parodie

    Mo., 31.03.2014

    „August Stramm“-Abend in der Alten Brennerei

    Hinter Barrikaden: Carsten Bender und Sarah Giese spielten die Uraufführung von „Geschehen“ des gebürtigen Münsteraners August Stramm (1874-1915).

    Das hätte sich der Dichter August Stramm nicht träumen lassen. Da schrieb der expressionistische Berserker in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges sein Theaterstück „Geschehen“ – und ein Jahrhundert später wird es just in seiner Geburtsstadt Münster uraufgeführt. Allem Kriegsgräuel zum Trotze: Viele Anwesende grinsten sich eins, die Darsteller inklusive. Eine kuriose Mischung war da zu bestaunen: Pathos und Parodie, Donner und Dada, Stahlgewitter und Stahlgekicher.

  • Theater-Trio zeigt Uraufführung von August Stramm

    Di., 25.03.2014

    Wortgewalt aus Münster

    Martialisch geht es in dem Stück „Geschehen“ des gebürtigen Münsteraners August Stramm (1874-1915) zu, das Alban Renz mit den Schauspielern (v. l.) Carsten Bender und Sarah Giese als Uraufführung auf die Bühne bringt.

    August Stramm wurde in Münster geboren. Er ist der Wegbereiter des Expressionismus und des Dada. Sein Stück „Geschehen“ wurde noch nie gespielt. Jetzt kommt es in Münster zur Uraufführung - nach 99 Jahren.

  • Lesung mit Dietmar Bär auf Haus Nottbeck

    Mo., 17.02.2014

    Literarische Absage an den Krieg

    Der bekannte Schauspieler Dietmar Bär modulierte mit ausdrucksstarker Stimme die expressiven Texte, die im Publikum für atemlose Stille sorgten.

    Als Freddy Schenk kennt ihn die halbe Republik. Aber dass Dietmar Bär, den die Fernsehzuschauer unlängst zum beliebtesten „Tatort“-Kommissar wählten. auch ganz anders kann, erlebten annähernd 300 Besucher am Freitagabend im Torhaussaal von Haus Nottbeck.

  • Was ist los am Wochenende

    Fr., 14.02.2014

    Rap, Klassik und mehr

    Auch an diesem Wochenende wird es im Münsterland nicht langweilig. Die Freizeit-Tipps fürs Wochenende findet ihr hier.