Beji Caid Essebsi



Alles zur Person "Beji Caid Essebsi"


  • 26 Kandidaten

    So., 15.09.2019

    Offen wie selten: Tunesien wählt neuen Präsidenten

    Männer verteilen Wahlurnen und Wahlmaterial in Tunis.

    Am Morgen bilden sich schon vor Öffnung der Wahllokale erste Schlangen. Tunesien gilt als Musterbeispiel einer Demokratie in der arabischen Welt. Der Wahlausgang ist offen wie nie.

  • Wahlen

    So., 15.09.2019

    Lange Schlangen vor Wahllokalen in Tunesien

    Tunis (dpa) - In Tunesien hat die Präsidentschaftswahl mit teils langen Schlangen vor den Wahllokalen begonnen. Rund 7,2 Millionen Tunesier sind aufgerufen, einen Nachfolger für den Ende Juli verstorbenen Präsidenten Beji Caid Essebsi zu wählen. Offiziell stehen 26 Kandidaten für das höchste Staatsamt in Tunesien zur Wahl. Es wird erwartet, dass keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht und es zu einer Stichwahl kommt. Tunesien ist das einzige Land der Region, das nach den arabischen Aufständen von 2011 weitreichende demokratische Reformen eingeleitet hat.

  • Wahlen

    So., 15.09.2019

    Tunesien wählt neuen Präsidenten

    Tunis (dpa) - In Tunesien wird heute ein neuer Präsident gewählt. 26 Kandidaten stehen für die Nachfolge des im Juli gestorbenen Staatschefs Beji Caid Essebsi zur Wahl. Es ist erst das zweite Mal nach dem sogenannten «Arabischen Frühling» von 2011, dass die Tunesier in freier Wahl ihr Staatsoberhaupt bestimmen können. Beobachter bezeichnen den Ausgang der Wahl als vollkommen offen. Das Land gilt als Ursprung der arabischen Aufstände und hat nach dem Sturz von Machthaber Ben Ali demokratische Reformen eingeleitet.

  • Regierung

    Do., 25.07.2019

    Tunesiens erster frei gewählter Präsident Essebsi gestorben

    Tunis (dpa) - Tunesiens Präsident Beji Caid Essebsi ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Er war erst vor drei Wochen aus einer Klinik entlassen worden und Berichten zufolge erneut ins Krankenhaus gebracht worden. Beji Caid Essebsi war der erste demokratisch gewählte Präsident Tunesiens und ein Politikveteran. Bei den ersten freien Wahlen nach dem Sturz des Langzeitmachthabers Zine el-Abidine Ben Ali wurde er Ende 2014 an die Spitze des Landes gewählt.

  • Regierung

    Do., 25.07.2019

    Tunesiens Präsident Essebsi mit 92 Jahren gestorben

    Tunis (dpa) - Tunesiens Präsident Beji Caid Essebsi ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Das teilte das Präsidialamt am Donnerstag auf Facebook mit.

  • Wahlbeteiligung niedrig

    Mo., 07.05.2018

    Kommunalwahl in Tunesien: Prognosen sehen Islamisten vorn

    Die Kommunalwahlen sind Teil der Dezentralisierung und der politischen Reform des Landes.

    Tunesien gilt als Musterland des sogenannten Arabischen Frühlings. Die ersten Kommunalwahlen nach der Revolution von 2011 sollten die junge Demokratie stärken. Aber die Menschen sind politikverdrossen - und helfen damit vor allem einer Partei.

  • Wahlen

    Mo., 07.05.2018

    Umfragen sehen Islamisten bei Kommunalwahl in Tunesien vorn

    Tunis (dpa) - Bei den Kommunalwahlen in Tunesien sehen erste Umfragen des Meinungsforschungsbüros Sigma Conseil die islamisch-konservative Ennahda vorn. Die Partei von Rached Ghannouchi habe laut Umfragen landesweit etwa 27,5 Prozent der Stimmen bekommen. Nidaa Tounes, die Partei von Staatspräsident Beji Caid Essebsi und Regierungschef Youssef Chahed, folge demnach mit 22,5 Prozent dahinter. Auf Landesebene sind beide Parteien an der Regierung beteiligt. Die Kommunalwahlen in Tunesien gelten als wichtiger Schritt der Demokratisierung des nordafrikanischen Landes.

  • Konflikte

    Mi., 27.12.2017

    Erdogan: Nachkriegsordnung in Syrien ohne Assad

    Istanbul (dpa) - Eine Nachkriegsordnung in Syrien mit Präsident Baschar al-Assad an der Spitze ist für den türkischen Regierungschef Recep Tayyip Erdogan unvorstellbar. «In Syrien mit Assad zu gehen, funktioniert absolut nicht», sagte er nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu bei einem Besuch in Tunis. Assad sei ein «Terrorist», fügte Erdogan auf der Pressekonferenz mit seinem tunesischen Amtskollegen Beji Caid Essebsi hinzu. Man könne keine Zukunft mit einem Präsidenten planen, der «fast eine Millionen Bürger getötet» habe.

  • Zügigere Abschiebungen

    Fr., 03.03.2017

    Tunesien und Deutschland einigen sich bei Flüchtlingsfragen

    Zügigere Abschiebungen : Tunesien und Deutschland einigen sich bei Flüchtlingsfragen

    Seit dem Berliner Weihnachtsmarkt-Anschlag eines Tunesiers sind Abschiebungen in das nordafrikanische Land ein noch größeres Thema. Bisher gab es oft Probleme mit tunesischen Behörden. Merkels Besuch bringt eine Lösung.

  • International

    Fr., 03.03.2017

    Merkel in Tunesien: Schnellere Abschiebungen vereinbart

    Tunis (dpa) - Deutschland und Tunesien haben sich auf konkrete Schritte für eine deutlich schnellere Abschiebung abgelehnter Asylbewerber in das nordafrikanische Land geeinigt. Das teilte Kanzlerin Angela Merkel am Freitag nach einem Gespräch mit dem tunesischen Präsidenten Beji Caid Essebsi in Tunis mit. Deutschland wolle Rückkehrer nach Tunesien zudem stärker als bisher unterstützen. Die Neuregelungen sind auch eine Konsequenz aus dem Fall des islamistischen Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri.