Carl Nielsen



Alles zur Person "Carl Nielsen"


  • Generalmusikdirektor Golo Berg zieht Zwischenbilanz und hat Wünsche

    Fr., 27.07.2018

    „Wir brauchen eine Heimstatt“

    Im Gespräch mit unserem Redaktionsmitglied Harald Suerland mahnt Generalmusikdirektor Golo Berg an, dass ein Konzertsaal für Münster erforderlich ist. Ein solches zentrales Kulturvorhaben dürfe nicht an der Standortfrage scheitern.

    Seit einem Jahr wirkt Golo Berg (50) als Generalmusikdirektor in Münster. Zeit für eine Zwischenbilanz.

  • Die 41. Dresdner Musikfestspiele

    Mi., 23.05.2018

    Zwei Intendanten musizieren

    Hartmut Haenchen

    Dass ein Musikfestival zur Eröffnung den ehemaligen und den gegenwärtigen Intendanten zu einem einander inspirierenden Musizieren vereint, dürfte ein seltenes Ereignis sein. So geschehen beim Auftaktkonzert der Dresdner Musikfestspiele, als Hartmut Haenchen am Pult der Königlichen Kapelle Kopenhagen und Cellist Jan Vogler gemeinsam in den 41. Jahrgang starteten. „Spiegel“ als Motto – so haben Intendant Vogler und sein Team das Musenfest überschrieben. „In der Musik“, so Vogler, „spiegeln sich unsere Emotionen und Gedanken, unser Wertesystem und unsere Visionen“. Dmitri Schostakowitschs zweites Cellokonzert von 1966 war da sogleich ein klingendes Beispiel für Voglers Sentenz. Spannt das Opus doch einen beeindruckenden Bogen vom introvertierten, erlittene Kümmernis thematisierenden Klagegesang über aufbegehrende Passagen bis hin zum herb-frischen finalen Allegretto. So facettenreich die Ausdruckspalette des Werkes, so intensiv und differenziert auch Voglers Nachgestaltung. Vortrefflich die Korrespondenz mit dem Orchester. Ehrensache, dass das Orchester mit der Ouvertüre zu Carl Nielsens Oper „Maskerade“ auch ein Werk des dänischen Nationalkomponisten im Gepäck hatte. Krönendes Finale – Johannes Brahms’ erste Sinfonie, in der Haenchen mit den Musikern den von Konflikten bestimmten Weg „durch Nacht zum Licht“ intensiv verdeutlichte.

  • Musica Camerata

    So., 19.11.2017

    Laute und leise Töne im Herbst

    Beim herbstlichen Kammerkonzert im Kapitelsaal präsentierten die Musiker der Musica Camerata Westfalica drei recht unterschiedliche Stücke.

    Mit ganz unterschiedlichen Stücken überzeugten die Musiker der Musica Camerata bei ihrem Kammerkonzert im Kapitelsaal. Das letzte Konzert in diesem Jahr findet am 16. Dezember statt.

  • Fünftes Abonnement-Konzert

    Fr., 10.11.2017

    Orchester wartet mit einem Novum auf

    Hegt bereits Pläne für das nächste Jahr: das Orchester Musica Camerata. 2018 bittet es unter anderem zu einem Open-Air-Konzert in den Burghof.

    Für das fünfte Abonnement-Konzert am 18. November hat sich die Musica Camerata etwas Besonderes einfallen lassen: Das Publikum wird an dem Tag im Kapitelsaal der Burg Lüdinghausen eine Premiere erleben.

  • Sinfonieorchester sowie Tanz- und Jugendtheater Münster stellen Spielzeit 2017/18 vor

    Do., 02.03.2017

    Bach gesungen und getanzt

    Golo Berg wird als Nachfolger Fabrizio Venturas im Amt des Generalmusikdirektors auch Musik aus Münster präsentieren.

    „Ich möchte mich dem Publikum in Münster mit einer Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch vorstellen“, sagt Golo Berg, der Nachfolger Fabrizio Venturas als Generalmusikdirektor. Der Grund: Als Künstler, der in der DDR geboren wurde, weiß Berg um die Verhältnisse in einer Diktatur und um die Notwendigkeit für den Komponisten in der Sowjetunion, Unsagbares in der Musik auszudrücken. „Ich habe die sechste Sinfonie gewählt, sie entstand auf dem Höhepunkt des Stalin-Terrors.“ Mit Prokofievs „Symphonie classique“ serviert er am 5. September aber auch ein heiteres Pendant.

  • Erstes Konzert der Saison auf Haus Marck

    Di., 08.09.2015

    Ungewohnte Klänge fesseln das Publikum

    Das Rheinklang-Quintett präsentierte überwiegend Musik aus dem 20. Jahrhundert und bot ein ebenso lehrreiches wie fesselndes Konzert.

    Ausgefallen und niveauvoll: So war die Eröffnung der Saison der Wasserschlosskonzerte auf Haus Marck. Das international besetzte Rheinklang- Quintett mit Alice Brie (Flöte), Marina Günkinger (Oboe), Johannes Schnittler (Klarinette), Fiona Williams (Horn) und Peter Amann (Fagott) präsentierte ein Programm mit überwiegend Musik aus dem 20. Jahrhundert.

  • Von cholerisch bis sanftmütig

    Mo., 01.10.2012

    Die Alte Philharmonie und Solist Jan Termath überzeugten im Waldorf-Konzertsaal

    Von cholerisch bis sanftmütig : Die Alte Philharmonie und Solist Jan Termath überzeugten im Waldorf-Konzertsaal

    Medizinisch ist sie längst antiquiert, aber in Carl Nielsens zweiter Sinfonie doch zum Thema erhoben: die Lehre von den vier Temperamenten. Wenn diese Sinfonie auch keine Programmmusik im strengen Sinne ist, so sind hier doch vier unterschiedliche Charaktere deutlich auszumachen. Die Alte Philharmonie Münster legte sie am Sonntag im Waldorf-Konzertsaal auf die Pulte und ließ eine wohlklingende Interpretation hören.

  • Konzert im Alten Rathaus

    Di., 31.07.2012

    Oboe trifft auf Piano

    Mit Kammermusik vom Feinsten wollen der Oboist Ivan Podyomov und die Pianistin Kimiko Imani am 18. August (Samstag) um 20 Uhr ihr Publikum im Alten Rathaus Schöppingen begeistern. Im Rahmen des Internationalen Holzbläserfestivals „Summerwinds Münsterland“ bietet das Musiker-Duo laut einer Ankündigung ein abwechslungsreiches Programm mit Werken von Komponisten aus dem 19. und 20. Jahrhundert, darunter von Carl Nielsen, von Camille Saint-Saëns und von Charles Koechlin.

  • Reiseziel Skandinavien

    Do., 05.07.2012

    Bastian Heymels gelungener Einstand beim JuSi

    Reiseziel Skandinavien : Bastian Heymels gelungener Einstand beim JuSi

    Wenn das kein gelungener Einstand war! Gefeiert wurde er nicht nur vom Publikum, sondern ganz besonders auch vom Orchester: Bastian Heymel. Er dirigierte am Mittwochabend sein erstes Konzert mit dem Jungen Sinfonieorchester an der WWU und trat damit an die Stelle von Werner Marihart.

  • Kultur

    Mo., 11.06.2012

    Norwegens neuer Geigenstar Vilde Frang

    Kultur : Norwegens neuer Geigenstar Vilde Frang

    Berlin (dpa) - Sie gehört zur neuen Violinistinnen-Generation: Die Norwegerin Vilde Frang ackert sich zum Karrierestart durch das Repertoire. Das klingt zwar nach Pflichtübung, ist es aber nicht.