Carola Rackete



Alles zur Person "Carola Rackete"


  • Energie

    So., 10.11.2019

    Aktivistin Rackete am Tagebau: Klimawandel ist Fluchtursache

    Carola Rackete, Seenotretterin von Flüchtlingen und Klimaaktivistin.

    Als Kapitänin hat Carola Rackete Migranten gerettet. Klimawandel führt zur Flucht, sagt sie jetzt bei einem Besuch im Rheinischen Revier. Dort traf sie Menschen, die für den Erhalt ihrer Dörfer kämpfen.

  • Klima

    Mo., 07.10.2019

    Carola Rackete kritisiert Klimapolitik der Bundesregierung

    Berlin (dpa) - Die ehemalige Seenotretterin und jetzige Klimaaktivistin Carola Rackete hat bei einer Kundgebung der Bewegung Extinction Rebellion die Klimapolitik der Bundesregierung kritisiert. Es sei mehr als Zeit, dass die Regierung die Wahrheit sagt und den ökologischen Notstand ausruft, sagte Rackete in Berlin. Sie sei froh, dass sich Extinction Rebellion dazu entschlossen habe, «die ganze Woche hier zu bleiben, um Berlin Tag und Nacht zu blockieren», sagte Rackete unter großem Applaus der laut Polizei etwa 1000 Demonstranten an der Siegessäule.

  • Migration

    Do., 03.10.2019

    Rackete fordert EU-Regelung für gemeinsame Seenotrettung

    Brüssel (dpa) - Die deutsche Kapitänin Carola Rackete hat im Europaparlament eine EU-weite Regelung für die Seenotrettung von Migranten im Mittelmeer gefordert. Es sei eine Schande für Europa, dass noch immer keine langfristige Lösung gefunden sei, wie Gerettete auf die EU-Länder verteilt werden, sagte Rackete in Brüssel. Ihre Forderungen kommen wenige Tage vor einem Treffen der EU-Innenminister in Luxemburg. Gegen Rackete laufen in Italien Ermittlungen, unter anderem wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung.

  • Schifffahrt

    Fr., 06.09.2019

    Flüchtlingsrettung: Rackete hofft auf neue Regierung in Rom

    Bremen (dpa) - Die Sea-Watch-Seenotretterin Carola Rackete setzt bei der Flüchtlingsrettung auf dem Mittelmeer auf die neue Regierungskoalition in Italien. Sie hoffe, dass bald wieder Rettungsschiffe in italienischen Häfen anlegen dürften, solange die Geflüchteten solidarisch auf Europa verteilt würden. Das sagte Rackete am Abend auf dem 55. Bremer Kapitänstag vor über 300 Gästen. Für ihre Rede erhielt sie stehende Ovationen. Rackete forderte , dass die Seenotrettung von Migranten wieder von staatlicher Seite übernommen wird.

  • Sea-Watch-Kapitänin klagt

    Do., 05.09.2019

    Nach Rackete-Anzeige: Ermittlungen gegen Ex-Minister Salvini

    Matteo Salvini, damals Innenminister von Italien, während einer TV-Sendung, bei der die «Sea Watch 3»-Kapitänin Carola Rackete eingeblendet wird.

    Rom (dpa) - Gegen den früheren italienischen Innenminister Matteo Salvini laufen nach einer Beleidigungsklage von Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete Vorermittlungen der Staatsanwaltschaft.

  • Justiz

    Do., 05.09.2019

    Nach Racketes Anzeige: Ermittlungen gegen Salvini

    Rom (dpa) - Gegen den früheren italienischen Innenminister Matteo Salvini laufen nach einer Klage von Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete Vorermittlungen der Staatsanwaltschaft. Das sagte ihr Anwalt. Es könnten Monate vergehen, bis eine Entscheidung über die Eröffnung eines Verfahrens falle. Rackete hatte Ende Juni ein Rettungsschiff mit Migranten an Bord unerlaubt in den Hafen von Lampedusa gefahren. Gegen sie wird in Italien unter anderem wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung ermittelt. Sie selbst beschuldigt Salvini in der Beleidigungsklage, Menschen in sozialen Medien zum Hass anzustacheln.

  • Italien beschlagnahmt Schiff

    Mo., 02.09.2019

    Rettungsschiffe «Eleonore» und «Mare Jonio» dürfen anlegen

    Migranten verlassen die «Eleonore» im Hafen von Pozzallo.

    Der Fall Carola Rackete ist noch präsent. Da setzt sich ein anderer deutscher Kapitän eines Rettungsschiffs über ein Verbot in Italien hinweg. Doch die Migranten dürfen nicht nur von diesem Schiff recht zügig von Bord. Steckt schon ein Wandel der Politik in Rom dahinter?

  • Migration

    Do., 08.08.2019

    Kapitänin Rackete würde wieder mit Schiff Flüchtlinge retten

    Berlin (dpa) - Trotz der verschärften Strafen für Seenotretter in Italien und der gegen sie gerichteten Ermittlungen kann sich die deutsche Kapitänin Carola Rackete vorstellen, auch künftig im Mittelmeer Migranten zu retten. «Wenn wieder ein Kapitän ausfällt und wieder keiner da ist, dann auf jeden Fall», sagte sie in der ZDF-Talkshow «Dunja Hayali» auf die Frage, ob sie wieder rausfahren würde. Am Montag hatte die italienische Regierung Strafen von bis zu einer Million Euro beschlossen, wenn ein Kapitän mit einem Schiff ohne Erlaubnis in die Gewässer des Landes fährt.

  • EU

    Mi., 24.07.2019

    Seawatch-Kapitänin Rackete soll im EU-Parlament sprechen

    Brüssel (dpa) - Die deutsche Kapitänin Carola Rackete soll im Oktober im EU-Parlament über die Seenotrettung im Mittelmeer berichten. Rackete werde am 3. Oktober vor dem Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres sprechen, teilte die Linksfraktion mit. Ein Sprecher des Europaparlaments bestätigte, dass die Linksfraktion Rackete für die Anhörung als Rednerin vorgeschlagen habe. Zwar könne eine Mehrheit der Ausschussmitglieder die Anhörung noch verhindern, das sei aber trotz der Auseinandersetzung mit der italienischen Regierung nicht zu erwarten.

  • Migration

    So., 21.07.2019

    Organisation: Nicht alle Migranten in Libyen wollen in EU

    Berlin (dpa) - Die Internationale Organisation für Migration hat Forderungen der deutschen Kapitänin Carola Rackete widersprochen, eine halbe Million Migranten aus Libyen nach Europa zu holen. Die IOM gehe davon aus, dass «ein paar Zehntausend Migranten in Libyen Anrecht auf internationalen Schutz haben». Das sagte der Mittelmeerbeauftragte der Organisation, Federico Soda, der «Welt». Diese müssten «schnell evakuiert» werden, allerdings nicht ausschließlich nach Europa. «Auch andere Länder haben Hilfe angeboten, zum Beispiel Kanada», sagte Soda.