Christian Fries



Alles zur Person "Christian Fries"


  • Christian Fries spielt „Lenz“ im Pumpenhaus

    Di., 20.10.2020

    Wie der eigene Kampf

    Christian Fries spielte im Pumpenhaus den „Lenz“.
  • Christian Fries im Pumpenhaus

    Do., 01.03.2018

    Annäherungsversuch in drei Teilen

    Christian Fries im Pumpenhaus: Annäherungsversuch in drei Teilen

    „Sie könnten erst einmal so höflich sein, mir guten Tag zu sagen!“ Der Titel von Christian Fries’ neuer Inszenierung kommt einigermaßen sperrig daher. Aber der Roman, der dem Stück zugrunde liegt, ist auch nicht gerade handlich. Es geht um Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“, jenes siebenbändige Mammutwerk, in dem der Autor sein Leben und das der französischen Gesellschaft zu Beginn der 20 Jahrhunderts reflektiert. Insbesondere geht es um den dritten Band, der die Welt des Adels beschreibt. Am Mittwochabend war Premiere im Pumpenhaus.

  • Düsterer Stoff mit minimalistischer Komik

    So., 04.12.2016

    Gestalten aus dem Dunkel

    Rebekka (Astrid Kohlhoff) hat intrigiert.

    Die Bühne im Pumpenhaus ist nicht gerade klein. Trotzdem beschränkt sich Christian Fries bei seiner Inszenierung von Henrik Ibsens „Rosmersholm“ auf eine Handvoll Stühle als Requisiten. Und die stehen auch noch denkbar weit auseinander. So sitzt Pastor Rosmer in einer Ecke, seine Geliebte Rebekka in der gegenüberliegenden. Das Gespräch, das sie führen, wirkt mehr wie ein Abspulen von Text: kalt, nüchtern und immer darauf ausgelegt, sich gegenüber dem anderen zu behaupten. Ein Schlagabtausch wie bei einem Tennismatch. Und genauso geht der Blick des Zuschauers ständig hin und her. Eine besonders heimelige Stimmung ist das nicht. Aber das würde auch nicht zu dem 1887 uraufgeführten Stück passen, in dem Ibsen ein Gesellschaftsbild zeichnet, das von Zwängen, Traumata und verdrängten Schuldgefühlen geprägt ist.

  • Installation des Theaters Titanick

    Fr., 02.05.2014

    Pralles Leben am Ort des Leidens

    Probe vor der Premiere: Allabendlich wird von Sonntag an die Installation der Kriegsgefangenen-Baracke an den Aasee-Stufen bis zum Jahrestag des Kriegsendes von den Akteuren des Theaters Titanick verändert und ergänzt.

    Rund um die Kugeln am Aasee tummeln sich Hunderte Jugendliche. Sie grillen, grölen und feiern ausgelassen den Tag der Arbeit. „Komm wir gehen, komm wir gehen zusammen den Bach runter“, dröhnt es scheppernd aus einer der zahlreichen mobilen Bollerwagen-Diskos.

  • Christian Fries präsentiert Thomas Bernhards „Untergeher“

    Mi., 11.12.2013

    Das Genie und die Klavierspieler

    Christian Fries macht das Publikum vergessen, dass er nicht wirklich mit Glenn Gould studiert hat.

    In einem zentralen Satz sind sie versammelt, die drei Hauptfiguren des Textes: „Der Klavierkünstler, sagte ich zu Wertheimer, und ich hatte sehr oft diesen Begriff des Klavierkünstlers gebraucht, wenn ich mit Wertheimer über die Klavierkunst gesprochen habe, um das widerwärtige ,Pianist‘ zu vermeiden, der Klavierkünstler also darf sich durch ein Genie nicht so weit beeindrucken lassen, dass er gelähmt ist . . .“ Genau das aber hat jener Klavierkünstler getan, den der Titel von Thomas Bernhards Roman „Der Untergeher“ meint: Wertheimer hat sich aus Verzweiflung darüber, dass er dem Genie Glenn Gould nicht ebenbürtig war, das Leben genommen. Woran der Erzähler denkt, der als Einziger der drei Mozarteums-Studenten noch lebt.

  • Kultur Münster

    Do., 16.09.2010

    Künstler schreibt öffentlich in der Stadthausgalerie

  • Kultur Münster

    Fr., 10.09.2010

    Vom Bachmann-Preis zu den Werktagen

  • Lokales

    Mo., 30.08.2010

    Dabei sein, wenn Kunst entsteht

  • Kultur Nachrichten

    So., 27.06.2010

    „Spuren einer Lebensverletzung“

  • Kultur Nachrichten

    Mi., 16.06.2010

    Auf der Bühne der Autoren