Detlef Pollack



Alles zur Person "Detlef Pollack"


  • Exzellenzcluster geht dem Gefühl von Benachteiligung nach

    Do., 18.04.2019

    Erforschung der Unzufriedenheit

    Prof. Mitja Back untersucht Benachteiligungsgefühle.

    Hass und Hetze in den Sozialen Medien, Populistische Parteien an der Macht. Angesichts dieser Entwicklung wachsender populistischer Strömungen in Europa erforschen Psychologen des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Universität Münster, wie sich gesellschaftliche Gruppen durch die Globalisierung benachteiligt fühlen.

  • Kirche

    Fr., 20.07.2018

    Große Kirchen veröffentlichen Mitgliederzahlen

    Bonn (dpa) - Die katholische und die evangelische Kirche veröffentlichen heute ihre Mitgliederzahlen für 2017. Schon seit langem gehen die Zahlen zurück - ein Anstieg nun käme nach Einschätzung des Religionssoziologen Detlef Pollack «einem Wunder gleich». Die Mitglieder seien überaltert, und die Jugend werde «so wenig im Glauben erzogen, wie das in Deutschland in den letzten Jahrzehnten nie der Fall war», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. 2016 war die Zahl der Katholiken und Protestanten in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um etwas mehr als eine halbe Million auf 45,5 Millionen gesunken.

  • Kirche

    Mo., 13.11.2017

    EKD-Tagung: Kürzerer Gottesdienst soll Gläubige locken

    Ein Chor singt beim Eröffnungsgottesdienst zur Jahrestagung der Synode der EKD.

    Bonn (dpa) - Angesichts des anhaltenden Mitgliederschwundes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) rät ein Religionssoziologe zu kürzeren Gottesdiensten. Der Sonntagsgottesdienst müsse nicht nur einladender und professioneller, sondern vor allem auch kürzer werden, sagte Detlef Pollack am Montag auf der EKD-Jahrestagung in Bonn. Viele Menschen hätten am Sonntagvormittag schlichtweg anderes zu tun, was ihnen wichtiger sei. «Wir erleichtern es Menschen, am Gottesdienst teilzunehmen, wenn er kürzer ist.» Kein Gottesdienst solle länger als 50 oder 60 Minuten dauern, meinte Pollack.

  • Uni Münster im Exzellenzwettbewerb

    Mi., 27.09.2017

    Wissen befruchtet Debatten

    Die Debattenkultur in der Wissenschaft, aber auch in Politik und Gesellschaft wird durch den Exzellenzcluster „Religion und Politik“ – hier Nachwuchswissenschaftler – befruchtet.

    Für die Universität Münster geht es am Donnerstag wieder um viele Millionen Euro Forschungsmittel. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft trifft die Vorentscheidung, welche Bewerbungen für die neue Runde der Exzellenzinitiative weiter im Rennen sind.

  • Muslime in Europa

    Do., 24.08.2017

    Herzliches Miteinander oder kühles Nebeneinander?

    Die Studie «Muslime in Europa - Integriert aber nicht akzeptiert?» zeigt, dass Muslime hierzulande im Schnitt früher Deutsch sprechen als ihre Glaubensbrüder in Österreich.

    Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung beurteilt die gesellschaftliche Teilhabe der Muslime in Deutschland relativ positiv. Auf jeden Fall läuft es besser als in Österreich oder Frankreich.

  • Migration

    Do., 16.06.2016

    Türkischstämmigen fehlt die Anerkennung in Deutschland

    Türkischen Muslimen und ihren Nachkommen fehlt die Anerkennung durch die deutsche Mehrheitsgesellschaft.

    Türkische Muslime und ihre Nachkommen fühlen sich in Deutschland zwar in praktischen Dingen nicht stark benachteiligt. Allerdings fehlt ihnen die Anerkennung durch die deutsche Mehrheitsgesellschaft.

  • Exzellenzcluster-Sprecher Detlef Pollack lobt Münsters neuen Campus

    Sa., 04.06.2016

    „Wir suchen Dialog und Verständnis“

    Detlef Pollack 

    Exzellenzcluster-Sprecher Detlef Pollack über den geplanten Campus der Religionen in Münster: Münster geht mit der Integration von christlicher und islamischer Theologie in einem Gebäudekomplex voran.

  • Repräsentative Erhebung unter Zuwanderern

    Do., 07.04.2016

    Viele Syrer sind für Obergrenze

    Auf rund 500 Syrischstämmige, die teils schon seit Jahren in Deutschland leben, bezieht sich eine Emnid-Umfrage.

    Vier Fünftel der schon länger in Deutschland lebenden Syrischstämmigen begrüßen nach einer Emnid-Umfrage die offene Politik des Landes gegenüber Flüchtlingen. Die Hälfte der Befragten plädiert jedoch für eine Aufnahme-Obergrenze.

  • Migration

    Do., 07.04.2016

    Studie: In Deutschland lebende Syrer offen und solidarisch

    Münster (dpa) - Die Hälfte der bereits länger in Deutschland lebenden Syrer ist für eine Obergrenze in der Flüchtlingsfrage. Das ist das Ergebnis einer Studie der Uni Münster, für die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid rund 500 Syrischstämmige in der Bundesrepublik befragt hat. Trotz dieser Einschränkung überwiegt nach Einschätzung des Studienleiters Detlef Pollack unter den Migranten insgesamt Offenheit und Solidarität gegenüber den Neuankommenden aus Syrien. «Dabei ist es erstaunlich, wie groß das Vertrauen in die Fähigkeit Deutschlands ist, mit den Problemen der Flüchtlingspolitik fertig zu werden», sagt Religionssoziologe Pollack vom Exzellenzcluster «Religion und Politik». Nur ein Drittel befürchtet, dass sich die eigene Situation nun verschlechtern werde.

  • Religionssoziologe Detlef Pollack

    Fr., 18.03.2016

    Leipzig bringt eine Saite zum Klingen

    Bei den traditionsreichen Thomanern erhielt Detlef Pollack schulisches, kulturelles, musikalisches und spirituelles Rüstzeug fürs Leben.

    Die erste Lebenshälfte in der DDR, in der zweiten lange Zeit im „Westen“: Für Prof. Dr. Detlef Pollack, den Sprecher des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ an der Universität Münster, ist gerade diese zweigeteilte Biografie angesichts der Frage nach „Heimat“ aufschlussreich.