Dominik Bartsch



Alles zur Person "Dominik Bartsch"


  • Migration

    Di., 09.07.2019

    UNHCR fordert mehr EU-Engagement für Flüchtlinge in Libyen

    Berlin (dpa) - Die europäischen Staaten sollten nach Vorstellung des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen ihr Engagement für Flüchtlinge in Libyen deutlich verstärken. «Wir fordern die europäischen Regierungen auf, all ihre politischen Beziehungen zur libyschen Regierung zu nutzen, um eine deutliche Verbesserung der Lage für die Menschen in den Lagern zu erreichen», sagte der UNHCR-Repräsentant in Deutschland, Dominik Bartsch, der Zeitung «Die Welt». Ziel müsse die Freilassung aller Menschen aus den Lagern sein.

  • Konflikte

    So., 09.06.2019

    UNHCR: Abschiebungen nach Afghanistan nur im Ausnahmefall

    Berlin (dpa) - Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen hat sich wegen der Gefahrenlage in Afghanistan gegen Abschiebungen in großem Stil in das Kriegsland ausgesprochen. «Die Sicherheitslage in dem Land lässt Rückführungen nur im Ausnahmefall zu. Und die Situation hat sich in den letzten Monaten weiter verschlechtert», sagte der UNHCR-Vertreter in Deutschland, Dominik Bartsch. Neben den Taliban verüben Islamisten der Terrorgruppe Islamischer Staat Anschläge.

  • Migration

    So., 19.05.2019

    Flüchtlingshilfswerk: Migranten nicht zurück nach Libyen

    Berlin (dpa) - Aus dem Mittelmeer gerettete Migranten dürfen nach Ansicht des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR «auf keinen Fall» zurück in das umkämpfte Libyen gebracht werden. «Menschen, die von der libyschen Küstenwache im Mittelmeer gerettet werden, sollten auf keinen Fall wieder in die Haftlager in Libyen zurückgebracht werden», sagte der Leiter des UNHCR in Deutschland, Dominik Bartsch, der «Welt am Sonntag». Es müsse jede politische Einflussmöglichkeit genutzt werden, um das Leid in den Lagern zu beenden. Er rief die EU-Länder auch auf, private Retter auf dem Mittelmeer nicht länger zu kriminalisieren.

  • Migration

    Do., 28.02.2019

    UNHCR-Vertreter: Mehr Flexibilität beim Familiennachzug

    Berlin (dpa) - Der UNHCR macht sich für mehr Flexibilität beim Familiennachzug für Bürgerkriegsflüchtlinge stark. «Die anfänglichen Verzögerungen bei den Verfahren dürfen nicht weiter zulasten der Betroffenen gehen», sagte der Vertreter des UN-Flüchtlingshilfswerks in Deutschland, Dominik Bartsch. Deshalb müssten ungenutzte Plätze aus dem Kontingent des vergangenen Jahres auf 2019 übertragen werden. Seit August dürfen auch subsidiär Schutzberechtigte wieder Angehörige zu sich nach Deutschland holen. Dafür hat sich die große Koalition aber eine monatliche Obergrenze von tausend Personen gesetzt.

  • Interview

    Mo., 17.12.2018

    UNHCR: Keine neuen Pflichten durch Flüchtlingspakt

    Dominik Bartsch istVertreter des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in Deutschland.

    Der UN-Migrationspakt ist nach heftigen öffentlichen Diskussionen inzwischen angenommen. Nun geht es um den Flüchtlingspakt. Auch der ist umstritten. Doch Deutschland hat nichts zu befürchten, meint UNHCR-Vertreter Bartsch.

  • Migration

    Do., 12.04.2018

    Bericht: Syrer verlassen Deutschland mangels Familiennachzugs

    Berlin (dpa) - Einige syrische Flüchtlinge mit gültigem Aufenthaltsstatus verlassen einem Medienbericht zufolge Deutschland wieder und geben als Grund die erschwerte Familienzusammenführung an. Sie reisten ohne Visum und damit illegal in die Türkei, berichten das ARD-Politikmagazin «Panorama» und das Funk-Reporterformat «STRG_F». Oftmals nutzten sie dafür die Hilfe von Schleusern. Der Repräsentant des UN-Flüchtlingskommissariats in Deutschland, Dominik Bartsch, sagte «Panorama», er habe von Einzelfällen gehört. Sie zeigten, dass Deutschland dem hohen Schutzwert der Familie nicht gerecht werde.