Enrico Otto



Alles zur Person "Enrico Otto"


  • Anton Tschechows Briefe im Hiltruper Kulturbahnhof

    So., 25.11.2018

    „Mein liebstes Krokodil“ – Einblick ins Seelenleben

    Dr. Enrico Otto und Naemi Priegel liehen am Freitagabend ihre Stimmen Anton Tschechow und seiner Ehefrau Olga Knipper. Bei der Lesung aus der Briefsammlung des Ehepaars erlebten die Zuhörer das emotionale Auf- und Ab der Fernbeziehung des lungenkranken Schriftstellers und der in Moskau weilenden Schauspielerin und ihre dramatische Romanze, die in einer kurzen Ehe gipfelte.

    Das Theaterlabor will im Kulturbahnhof zukünftig mehr bewegen als bisher. „Wir haben uns nie um die Autoren gekümmert“, erklärte Dr. Enrico Otto, Leiter des Theaterlabors im Zuge seiner Lesung über den russischen Schriftsteller Anton Tschechow. Diese erste Lesung aus der Briefsammlung „Mein liebstes Krokodil“ sah Enrico Otto als Auftakt zu einer neuen Veranstaltungsreihe, die im nächsten Jahr Autoren und Themen aufarbeiten soll, um den Theaterbesuchern den Kontext zu erklären und die Strahlkraft der einzelnen Dramaturgen auf die Nachwelt besser verständlich zu machen.

  • Theater im Kulturbahnhof Hiltrup

    Mi., 18.04.2018

    Wozu Einsamkeit fähig sein kann

    „Die Anruferin“ schlüpft in viele Rollen: Verliert die junge Frau, die ihre Mutter pflegt, am Ende ihre eigene Identität?

    Das Theaterstück „Die Anruferin“ handelt von Einsamkeit, und wie man es mit anderen Menschen aushält. Es geht auch um emotionale Verwahrlosung. Wichtige Pole inmitten eine Gesellschaft, die sich ständig zu verändern vermag. Das Theaterlabor im Kulturbahnhof hat sich dieses Stückes angenommen und präsentiert es in einer ganz eigener Fassung. An diesem Wochenende (20. bis 22. April).

  • Tolle schauspielerische Leistung im Boulevardstück von Wilton Manhoff im Kulturbahnhof

    So., 15.01.2017

    Eule begegnet Kätzchen

    Eine tolle schauspielerische Leistung boten Lisa Hesse und Jörn Knost in dem Boulevardstück „Die Eule und das Kätzchen“ im Kulturbahnhof.

    Extremer hätte die beiden Charaktere nicht sein können. Felix Shermann, ein etwas verklemmter Intellektueller und dennoch erfolgloser Schriftsteller, der in einer Buchhandlung seinen Unterhalt verdient, und die lebensfrohe, manchmal hysterisch wirkende Prostituierte Doris. Dass diese beiden Charaktere zueinander finden würden, hatte anfangs keinen guten Nährboden. . .

  • Ein Besuch bei den Vorbereitungen für das neue Stück des Theaterlabors

    Do., 29.12.2016

    Auf die Probe gestellt

    Die Boulevardkomödie ist eine theatralische Fundgrube für zwei Schauspieler – Lisa Hesse und Jörn Knost verkörpern „Die Eule und das Kätzchen“. Bei den Proben geht es darum, dass die Figuren sich schlüssig verhalten.

    Im Kulturbahnhof Hiltrup fand das Theaterlabor Münster vor zwei Jahren ein neues Zuhause. Seitdem bedient es die ganze „Bandbreite“ – mit der Komödie „Die Eule und das Kätzchen“ zeigt das Theaterlabor jetzt eine Komödie. Ein Besuch bei den Proben.

  • Ein König namens Macbeth

    So., 08.05.2016

    Zwei Heere für die letzte Schlacht

    Es gibt keine Bühne und keine zentrale Bestuhlung: Für die letzte Schlacht eines „Königs namens Macbeth“ wird ein Teil der Gäste zu den königstreuen Schotten.

    Im Kulturbahnhof bot das Theaterlabor eine bemerkenswerte Inszenierung von „Ein König namens Macbeth“ – frei nach Shakespeare.

  • Theaterlabor in Hiltrup

    Mo., 07.09.2015

    Schauspielerin reist aus Mallorca an

    Im Requisitenkeller des Theaterlabors sucht Regisseur Enrico Otto nach dem richtigen Bühnenbild. Die kleinen Bilder zeigen Szenen aus dem aktuellen Stück „Blick zurück im Zorn“, das am Freitag (11. September) Premiere feiert.

    Nach einem erfolgreichen ersten Jahr im Kulturbahnhof Hiltrup startet das Theaterlabor jetzt in die neue Spielzeit. Mit John Osbornes`packendem Gesellschaftsdrama „Blick zurück im Zorn“. Es gibt für die drei Aufführungen am 11. bis 13. September (jeweils um 19.30 Uhr) noch Karten.

  • Theaterlabor im Kulturbahnhof Hiltrup

    Fr., 19.06.2015

    „Wir sind angekommen“

    Regisseurin Petra Grycová, Theaterlabor-Leiter Enrico Otto (r.) und ihr Team fühlen sich im Kulturbahnhof wohl.

    Wo früher Fahrkarten gekauft, das Gepäck abgefertigt und Erfrischungen gekauft wurden gibt es jetzt regelmäßig Theaterinszenierungen vom Feinsten, inszeniert von „alte Hasen“ und „jungen Wilden“ mit Schauspielern, die fast alle noch studieren, aber für ihre Rollen „brennen“. Das Theaterlabor hat seit Jahren einen exzellenten Ruf. Seit zwölf Monaten hat es im Kulturbahnhof Hiltrup ein neues Zuhause. Wie läuft`s?

  • Antike Tragödie in Gegenwart transportiert

    Mo., 30.03.2015

    Aktuelle Brisanz

    Die Aufführung des Stückes „Antigone“ war für das Theaterlabor Münster das fünfte Projekt, das sie auf die Bühne des Kulturbahnhofs brachten.

    Theaterlabor Münster führt verkürzte Fassung von „Antigone“ im Kulturbahnhof Hiltrup auf.

  • Tragischer Held der Antike

    So., 29.03.2015

    Der mächtige König hat Angst

    Zwiespältigkeit im Charakter von Despoten sei ein zeitloses, in der Moderne virulentes Thema, sagt Enrico Otto, Gründer des Theaterlabors der Universität: „Sehen sie sich Hitler oder Ceausescu an.“ Für ihn lag es daher nahe, die Antigone des Sophokles neu zu inszenieren und im Hiltruper Kulturbahnhof auf die Bühne zu bringen.

  • Neuanfang

    Fr., 25.07.2014

    Neues Zuhause gefunden

    In Hiltrup angekommen sind die ersten Schauspieler des Theaterlabors, welches Enrico Otto (2.v.l.) leitet. Premiere ist am 19. September mit „Barfuß im Park“.

    „Das Rektorat der Uni Münster hat beschlossen, dass Theaterlabor zum 1. Oktober zu schließen. Das hat uns sehr überrascht. Da wir dann heimatlos wären, haben wir uns nach anderen Möglichkeiten umgesehen.“ Und Theaterlabor-Leiter Enrico Otto (74) wurde fündig. Sein zwölfköpfiges Ensemble (sechs Männer, sechs Frauen) zieht in den Kulturbahnhof Hiltrup. Das passt. Schließlich wohnt Otto in dem Stadtteil.