Enver Simsek



Alles zur Person "Enver Simsek"


  • Museum in Bonn

    Do., 13.06.2019

    25 Jahre Haus der Geschichte - ein Museum am falschen Ort?

    Blick auf das Haus der Geschichte in Bonn. Das Museum wurde am 14. Juni 1994 von Helmut Kohl eröffnet.

    Das Haus der Geschichte in Bonn ist ein Kind Helmut Kohls. Inzwischen sitzt die Regierung schon lange in Berlin, aber das Museum zur deutschen Geschichte ist am Rhein zurückgeblieben. Ist das ein Nachteil?

  • Prozesse

    Do., 12.07.2018

    Haus der Geschichte zeigt Gebetskette von NSU-Opfer

    Bonn (dpa) - Das Haus der Geschichte in Bonn hat zur Mordserie des «Nationalsozialistischen Untergrunds» eine Vielzahl von Objekten zusammengetragen. Darunter seien Fahndungsplakate, Flyer von Opferinitiativen, vor allem aber persönliche Dinge, sagte Museumssprecher Peter Hoffmann in Bonn. Ein besonders bewegendes Stück ist die Gebetskette des türkischstämmigen Blumenhändlers Enver Simsek, des ersten Mordopfers des NSU.

  • Telefon des Opfers abgehört

    Di., 09.01.2018

    Kritik im NSU-Prozess: Hinweise auf Terroristen ignoriert

    Die Angeklagte Beate Zschäpe sitzt im Gerichtssaal im Oberlandesgericht in München neben ihrem Anwalt Mathias Grasel.

    Das erste Mordopfer des NSU war der Blumenhändler Enver Simsek. Die Anwältin seiner Familie attackiert die Ermittler massiv. Der Prozess gegen Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Terrorhelfer droht derweil wieder zu stocken.

  • Fahndungspannen

    So., 18.06.2017

    Opfer-Angehörige verklagen nach NSU-Terror den Staat

    Ein Schild mit der Aufschrift «In Erinnerung an Enver Simsek» klebt zwischen Absperrgittern vor dem Oberlandesgericht in München.

    Enver Simsek und Ismail Yasar wurden in Nürnberg mutmaßlich vom NSU ermordet. Hätte der Staat die Morde verhindert können? Die Angehörigen haben nun geklagt.

  • Prozesse

    So., 18.06.2017

    Opfer-Angehörige verklagen nach NSU-Terror den Staat

    München (dpa) - Zwei Familien von Opfern des «Nationalsozialistischen Untergrunds» verklagen den Staat auf Schadenersatz. Das Landgericht Nürnberg bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass zwei Verfahren anhängig sind. Beklagte sind der Bund, Bayern und Thüringen. Bei den Klägern handelt es sich um Angehörige von Enver Simsek, dem ersten Mordopfer des rechtsextremen NSU, und Ismail Yasar. Beide Männer waren in Nürnberg mutmaßlich von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt erschossen worden.

  • Prozesse

    So., 18.06.2017

    Opfer-Angehörige verklagen nach NSU-Terror den Staat

    München (dpa) - Zwei Familien von Opfern des «Nationalsozialistischen Untergrunds» verklagen den Staat auf Schadenersatz. Das Landgericht Nürnberg bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass zwei Verfahren anhängig sind. Beklagte sind der Bund, Bayern und Thüringen. Bei den Klägern handelt es sich um Angehörige von Enver Simsek, dem ersten Mordopfer des NSU, und Ismail Yasar. Beide Männer waren in Nürnberg mutmaßlich von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt erschossen worden.

  • Prozesse

    So., 18.06.2017

    Opfer-Angehörige verklagen nach NSU-Terror den Staat

    München (dpa) - Zwei Familien von Opfern des «Nationalsozialistischen Untergrunds» haben Schadenersatzklagen gegen den Staat erhoben. Das Landgericht Nürnberg bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass zwei Verfahren anhängig sind. Beklagte sind der Bund, Bayern und Thüringen. Bei den Klägern handelt es sich um Angehörige von Enver Simsek, dem ersten Mordopfer des NSU, und Ismail Yasar. Beide Männer waren in Nürnberg mutmaßlich von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt erschossen worden.

  • Ausstellungen

    Do., 03.11.2016

    Ausstellung «Blutiger Boden» zeigt NSU-Tatorte

    Die Fotografin Regina Schmeken vor Fotografien ihrer Ausstellung «Blutiger Boden».

    Dresden (dpa) - Blumenstand, Gemüseladen oder eine Tür: Künstlerin Regina Schmeken hat in den vergangenen drei Jahren alle Tatorte des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU) fotografiert. Fünf Jahre nach dem Auffliegen der rechtsextremen Terrorgruppe sind die Schwarz-Weiß-Aufnahmen ihres jüngsten Projekts «Blutiger Boden» erstmals im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr (MHM) in Dresden zu sehen. Es ist Schmekens bildkünstlerischer Blick auf die Stätten in Nürnberg, Hamburg, München, Rostock, Köln, Dortmund, Kassel, Heilbronn, wo der NSU 2000 bis 2011 neun Männer türkischer und griechischer Herkunft sowie eine Polizistin tötete und Menschen bei Sprengstoffanschlägen verletzte.

  • Prozesse

    Di., 06.08.2013

    Hintergrund: Die Terroranschläge des NSU

    Der NSU soll zehn Menschen getötet haben. Ein Opfer war der Lebensmittelhändler Süleyman Tasköprü in Hamburg. Foto: Axel Heimken

    München (dpa) - Die Mordserie der rechtsextremen Zwickauer Terrorzelle ist beispiellos: Zehn Menschen sollen die Mitglieder des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU) umgebracht haben. Bei Sprengstoffanschlägen wurden zahlreiche Menschen verletzt.

  • Terrorismus

    Mi., 17.07.2013

    Falsche Daten auf Gedenkstein für NSU-Opfer

    Dortmund (dpa) - Auf dem Gedenkstein für die Opfer der rechten Terrorgruppe NSU in Dortmund sind zwei falsche Todestage eingemeißelt worden. Darauf wies die «Bild»-Zeitung hin. Für das vermutlich erste Opfer der Neonazi-Zelle, den Türken Enver Simsek in Nürnberg, ist als Todesdatum der 11.11.2000 angegeben. Tatsächlich starb der Blumenhändler aber am 11.9.2000, zwei Tage nach dem Anschlag auf ihn. Für Ismail Yasar, den Besitzer eines Döner-Restaurants in Nürnberg, ist auf dem Gedenkstein der 5.6.2005 als Todesdatum angegeben. Er wurde jedoch am 9.6.2005 ermordet.