Felix Klein



Alles zur Person "Felix Klein"


  • Kirche

    Do., 20.06.2019

    Antisemitismus-Beauftragter: Kippa-Äußerung war Weckruf

    Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung, beim Evangelischen Kirchentag.

    Dortmund (dpa) - Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat seine umstrittene Kippa-Äußerung als «Weckruf» verteidigt. Der Staat tue viel gegen Antisemitismus, aber die Anstrengungen reichten noch nicht, sagte Klein am Donnerstag in Dortmund beim Evangelischen Kirchentag in Dortmund. Es brauche zudem auch mehr Zivilcourage und Einmischung, genaueres Hinsehen. «Wir müssen auch als Zivilgesellschaft aktiv werden.» Das alles habe er deutlich machen wollen. Jüngst hatte seine Äußerung «Ich kann Juden nicht empfehlen, jederzeit überall in Deutschland die Kippa zu tragen» viel Kritik ausgelöst. Jüdische Männer tragen die kleine kreisförmige Kopfbedeckung traditionell als Zeichen ihres Glaubens.  

  • Extremismus

    Do., 06.06.2019

    Bund und Länder gründen Kommission gegen Antisemitismus

    Berlin (dpa) - Bund und Länder haben eine neue Kommission gegen Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens gegründet. Das Gremium soll unter anderem Empfehlungen zum Kampf gegen Antisemitismus geben. Außerdem sollen sich Bund und Länder darüber besser über ihre entsprechenden Schritte austauschen können. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, sprach von einem Meilenstein. Für die meisten Maßnahmen seien nun die Länder zuständig, zum Beispiel die Stärkung und Sensibilisierung von Polizei und Justiz und die Überprüfung von Lehrplänen und Schulbüchern.

  • Kriminalität

    Do., 06.06.2019

    Antisemitismusbeauftragter für EU-Regeln gegen Hass im Netz

    Berlin (dpa) - Nach dem Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke verlangt der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, EU-Regelungen gegen Hassbotschaften im Internet. Entsprechende Forderungen des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier unterstütze er sehr, sagte Klein der dpa. Die Tötung Lübckes hatte teils hämische Kommentare in den sozialen Netzwerken ausgelöst. Anlass dafür könnte der Einsatz des Regierungspräsidenten für Flüchtlinge im Jahr 2015 gewesen sein.

  • Anti-Israel Demo in Berlin

    Sa., 01.06.2019

    Proteste gegen Al-Kuds-Marsch in Berlin

    "Nie wieder Judenhass": Banner bei einer Pro-Israel-Demonstration in Berlin.

    Der Marsch radikal-islamischer Gruppen in Berlin ruft lautstarke Proteste auf den Plan - sowohl auf der Straße als auch von Organisationen. Politiker warnen vor erstarkendem Antisemitismus.

  • Zeichen gegen Intoleranz

    Di., 28.05.2019

    Antisemitismus-Beauftragter ruft zum Kippa-Tragen auf

    Ein Mann mit Kippa in einer Synagoge. Im vergangenen Jahr ist die Zahl antisemitischer Straftaten bundesweit stark gestiegen.

    Kippa-Tragen als Zeichen gegen Intoleranz und als Zeichen der Solidarität - schlägt der Antisemitismusbeauftragte Klein vor. Zentralratspräsident Schuster rät zur Vorsicht. Mit einer speziellen Forderung melden sich Rabbiner zu Wort.

  • „Kapituliert unser Rechtsstaat?“

    Di., 28.05.2019

    Kritik der Jüdischen Gemeinde Münster an der Kippa-Warnung

    Ein Mann trägt in der Synagoge eine Kippa

    Mit seiner Warnung, in Deutschland die Kippa zu tragen, hat der Antisemitismus-Beauftragte Felix Klein eine Debatte um Judenhass losgetreten. Er löste damit viel Kritik aus – auch der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Münster, Sharon Fehr, kann mit der Warnung nicht konform gehen. Klein regt nun an, am Samstag aus Solidarität mit den Juden eine Kippe zu tragen – auch das ist für Fehr nicht hilfreich.

  • Religion

    Di., 28.05.2019

    Antisemitismus-Beauftragter ruft zum Kippa-Tragen auf

    Berlin (dpa) - Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat die Bundesbürger aufgerufen, am kommenden Samstag Kippa zu tragen. Damit setze man ein Zeichen der Solidarität mit Juden und trete ein für die uneingeschränkte Religionsfreiheit und gesellschaftliche Vielfalt, sagte Klein den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Klein rief zugleich dazu auf, an der Demonstration in Berlin gegen den «Al-Kuds-Tag» teilzunehmen. Hintergrund der anti-israelischen Proteste an diesem Tag ist die Besetzung Ost-Jerusalems durch Israel während des Sechstagekrieges 1967.

  • Freie Religionsausübung

    Mo., 27.05.2019

    Seibert: Tragen einer Kippa muss überall möglich sein

    Ein Mann trägt eine Kippa mit eingearbeiteten israelischen und deutschen Fahnen.

    Die Zahl antisemitischer Straftaten ist bundesweit stark gestiegen. Wer eine Kippa trägt, setzt sich mancherorts einem Risiko aus. Das dürfe nicht so bleiben, fordern Vertreter der Juden hierzulande. Auch der israelische Präsident meldet sich zu Wort.

  • Religion

    So., 26.05.2019

    Reul ermutigt Juden zum Tragen der Kippa

    Ein Mann mit einer Kippa.

    Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung rät Juden davon ab, überall in Deutschland eine Kippa zu tragen. NRW-Innenminister Reul betont, es dürfe hierzulande nie wieder No-Go-Areas für Juden geben.

  • Heftige Reaktionen

    So., 26.05.2019

    Antisemitismusbeauftragter: Kippa nicht überall tragen

    Die Kippa wird von jüdischen Männern als Zeichen ihres Glaubens traditionell den ganzen Tag lang getragen.

    Die Zahl antisemitischer Straftaten ist bundesweit stark gestiegen. Wer eine Kippa trägt, setzt sich mancherorts einem Risiko aus. Das dürfe nicht so bleiben, fordern Vertreter der Juden hierzulande. Auch der israelische Präsident meldet sich zu Wort.