Frank Behnke



Alles zur Person "Frank Behnke"


  • Kunstaktion auf dem Wochenmarkt zur BRD-Trilogie am Theater

    Mi., 30.10.2019

    Erhellender Schwarzmarkt

    Till Wyler von Ballmoos lädt auf dem Wochenmarkt zum Tauschhandel mit Kohle ein. Ob Kuss oder Knete, mit der erhandelten fairen Grillkohle kann an einigen Marktständen „bezahlt“ werden.

    Die BRD-Trilogie von Schauspieldirektor Frank Behnke ist in der Stadt Gesprächsstoff. Das merkt auch Till Wyler von Ballmoos. Und der Theatermacher legt noch eine Schippe drauf. Auf dem Wochenmarkt zwischen Bankhaus Lampe und Bischofsresidenz hat der Künstler einen Schwarzmarkt eröffnet. Er macht in Kohle.

  • Am Tag, als der Regen kam

    So., 29.09.2019

    Großes Zeitbild: Rainer Werner Fassbinders „BRD-Trilogie“ in Münster

    Maria Braun (Rose Lohmann) macht Karriere. Veronika Voss (Carola von Seckendorff, 3. v. r., kl. Bild) hat das längst hinter sich und gerät in die Fänge von Dr. Katz (Sandra Schreiber, 2. v. r.).

    Die junge Bundesrepublik wirtschaftswundert sich zu neuer Größe, doch die Hinterlassenschaften der Vergangenheit wurden bestenfalls zur Seite gefegt: Das ist der Kern eines Theaterprojekts, bei dem Münsters Schauspielensemble die drei BRD-Filme Rainer Werner Fassbinders an einem Abend stemmt. Der dreiteilige Theaterabend hat viele faszinierende Momente, aber auch Längen.

  • „BRD-Trilogie“ im Theater Münster

    Mi., 25.09.2019

    Der Preis des Wirtschaftswunders

    Veronika Voss (Carola von Seckendorff) sehnt sich in den Ruhm vergangener Zeiten zurück und genießt die Schwärmerei eines jungen Sportreporters (Joachim Foerster, l.).

    „Ich bin immer schon fasziniert gewesen von diesem Monster“, sagt Frank Behnke über Rainer Werner Fassbinder, „von jemandem, der sich so radikal dem Theater und dem Kino hingegeben hat.“ Diese Hingabe sei Fassbinders Weg gewesen, große Dinge zu erschaffen. Und eines dieser großen Werke, eigentlich eine Folge von drei abendfüllenden Spielfilmen, bringt Münsters Schauspieldirektor am Samstag auf die Bühne: die „BRD-Trilogie“.

  • Generalintendant Dr. Ulrich Peters im Sommerinterview

    So., 21.07.2019

    Künstler und Gäste zusammenbringen

    Münsters Generalintendant Dr. Ulrich Peters hat als Chef des Theaters schon sieben Spielzeiten hinter sich und nun noch drei vor sich. Er macht sich auch schon Gedanken über die Zeit danach.

    Theater-Chef Dr. Ulrich Peters nimmt eine erfolgreiche Saison, das in jeder Hinsicht kommunikative Theatertreffen und die gute Stimmung bei Gästen und Publikum zum Anlass, noch einmal für die Umbaupläne seines Hauses zu werben. Drei Jahre in Münster liegen noch vor ihm. Da beschäftigt den Theatermann jetzt mitunter auch schon die Frage, wie es danach beruflich weitergeht.

  • Was die Landesförderung für Münsters Schauspiel bedeutet

    Mi., 15.05.2019

    Großes Lob und ein Labor für Stücke

    Frank Behnke

    Frank Behnke hat allen Grund, sich zu freuen: Es sei eine „ganz großartige Nachricht“, dass die Landesregierung seine Sparte drei Jahre lang mit einer „immensen Summe“ fördere, sagt Münsters Schauspiel­direktor im Gespräch mit unserer Redaktion. 

  • Ödön von Horváths „Kasimir und Karoline“ in Münster

    So., 28.04.2019

    Ein Totentanz der Liebe

    Karoline (Sandra Bezler) liebt eigentlich Kasimir (Paul Maximilian Schulze, r.). Der jedoch verliert seine Arbeit, und im Hintergrund lauern schon diverse Galane (v. l. Wilhelm Schlotterer, Jonas Riemer und Gerhard Mohr).

    „Und die Liebe höret nimmer auf“ – diesen Satz aus dem 1. Korintherbrief stellt Ödön von Horváth seinem Volksstück „Kasimir und Karoline“ als Motto voran. Obwohl er hier gar nicht stimmt. Die Liebe kommt den beiden abhanden, als Kasimir seine Arbeit verliert. In der Wirtschaftskrise der 1930er Jahre ist das nicht gut. Es höhlt nicht nur den Geldbeutel, sondern auch das Selbstbewusstsein aus. Also mutmaßt er, dass Karoline so einen wie ihn gar nicht mehr lieben könne. Und weil man gerade gestritten hat, nimmt sie ihn beim Wort und hält Ausschau nach einer besseren Partie. Das Münchner Oktoberfest ist dafür eine ideale Spielwiese.

  • Festival steht unter dem Motto „Vorsicht, zerbrechlich!“

    Mo., 01.04.2019

    Macht, Missbrauch und zarte Seelen

    Festivalmanagerin Kristina Wydra (v. l.) mit den künstlerischen Leitern des Theaters Münster, Intendant Dr. Ulrich Peters und Schauspieldirektor Frank Behnke, sowie Jurymitglied Sascha Westphal und den Dramaturgen Michael Letmathe und Barbara Bily.

    Das Theatertreffen NRW geht 2019 zum dritten Mal in Münster über die Bühne. Zehn spannende Inszenierungen stehen auf dem Programm. Das Leitthema „Vorsicht, zerbrechlich!“ verheißt Stücke mit gesellschaftspolitischem Hintergrund.

  • Die Spielzeit 2019/2020 in Münsters Musiktheater und Schauspiel

    Mi., 06.03.2019

    Auch die Klassiker sind aktuell

    Münsters Generalintendant Dr. Ulrich Peters (l.) und seine engsten Mitstreiter (v. l.) Operndirektorin Susanne Ablaß, Tanztheaterchef Hans Henning Paar, Verwaltungsdirektorin Rita Feldmann, Schauspieldirektor Frank Behnke, Generalmusikdirektor Golo Berg und Jugendtheater-Leiter Frank Röpke.

    „Mit der Verdi-Oper sind wir das einzige Mal im 19. Jahrhundert“, skizziert Intendant Ulrich Peters die kommende Saison, „ansonsten stammen alle Stücke aus dem 20. Jahrhundert – was angesichts der Musiktheatergewohnheiten schon mutig ist.“ 

  • Interview

    Do., 18.10.2018

    Schauspieldirektor Frank Behnke im Gespräch über Theater und Gesellschaft

    Schauspieldirektor Frank Behnke freut sich darüber, dass politisches Theater im Münsterland auf großes Publikumsinteresse trifft.

    „Je politischer, desto erfolgreicher.“ Auf diesen kurzen Nenner bringt Münsters Schauspieldirektor Frank Behnke die Erkenntnis, dass seine Sparte auf die Saison 2017/18 als ihre stärkste Spielzeit zurückblicken kann – mit politischen Stücken wie „Je suis Fassbinder“, „Andorra“ oder der Uraufführung „Der Reichsbürger“. 

  • Frank Behnke zeigt die zeitlose Aktualität von Schillers „Wilhelm Tell“ in Münster

    So., 30.09.2018

    Der strickende Freiheitsheld

    Noch ahnte er nichts Böses: Wilhelm Tell (Jonas Riemer) zu Beginn vor folkloristischer Kulisse.

    Wilhelm Tell hat es geschafft: Er hat den Apfel vom Kopf seines Sohnes geschossen, und er hat sich in einem waghalsigen Fluchtmanöver vom Schiff des Tyrannen Gessler seine Freiheit zurückerobert. Das schildert er nun seinen Landsleuten in dramatischen Worten – und was tun die? Fallen ihm ins Wort und sprechen seine Texte im fröhlichen Chor – wie Kinder, die die bekannte Gute-Nacht-Geschichte immer wieder hören wollen.