Hans Henning Paar



Alles zur Person "Hans Henning Paar"


  • Interview mit Tenor Robert Sellier

    Mi., 10.04.2019

    Zwischen Wort, Gesang und Tanz

    Tenor Robert Sellier in der „Winterreise“, umgeben von den Tänzern des Tanztheaters.

    „Die Winterreise“, Franz Schuberts bekannter Liederzyklus, schildert in einer Reihe von Rückblicken die ziellose Reise eines von der Liebe enttäuschten Mannes durch eine erstarrte Winterlandschaft. Die vom Komponisten Hans Zender neu orchestrierte zeitgenössische Fassung, die Choreograf Hans Henning Paar zu einem Tanzabend inspiriert hat, stellt einen Sänger in den Mittelpunkt des Tanzensembles. Mit dem Tenor Robert Sellier, der die Gestaltung der Gesangspartie übernommen hat, sprach unser Redaktionsmitglied Gerd Heinrich Kock.

  • Die neue Saison in Konzert, Tanz und Jungem Theater

    Do., 07.03.2019

    Der kleine Prinz darf tanzen

    Münsters Generalmusikdirektor Golo Berg

    „An einem solchen Jubiläum kommt man einfach nicht vorbei“, sagt Münsters Generalmusikdirektor Golo Berg – und kann diesen Satz gleich doppelt verwenden. Denn einerseits reichen die Konzerte zum 100-jährigen Bestehen des Sinfonieorchesters sowie der Musikschule und Musikhochschule Münster auch noch in die Spielzeit 2019/20 hinein. Und andererseits gilt es, 2020 einen der größten deutschen Komponisten zu feiern, dessen Geburtstag sich zum 250. Mal jährt: Ludwig van Beethoven.

  • „Eine Winterreise“ im Theater Münster

    So., 20.01.2019

    Mit einem Grab im Schnee

    Einen Rückblick tanzen (v. l.) Charla Tuncdoruk, Elizabeth D. Towles und Matteo Mersi. Der Sänger Robert Sellier (kl, Bild) und sein Alter Ego Jason Franklin verkörpern Schuberts Wanderer.

    Hans Henning Paar choreografiert „Eine Winterreise“ nach Schubert und Zender. Dabei fügt er der musikalischen Komplexität weitere Dimensionen hinzu. Er interpretiert den Liederzyklus mit choreografischen Motiven, die nicht immer leicht zu entschlüsseln sind. Eine faszinierende Herausforderung.

  • Faszinierender Tanz-Theater-Abend

    So., 21.10.2018

    Vom furchtbaren Fremdsein

    Das schwarze Maskenwesen hat sich schon zum vierteiligen „Bürokratier“ verwandelt und setzt dem Fremden (Bálint Tóth) zu.

    Auf den ersten Blick wirken sie so uniform, die zwölf Menschen in ihren weißen Overalls. Doch das täuscht oder ändert sich, wie so manches an diesem Abend. So versucht mehrmals eine Frau, sich der großen Gruppe anzuschließen, und wird ignoriert, abgewiesen. Später führen die verschiedenen Sprachen zum Streit. Die Figuren sind einander ähnlich und doch fremd.

  • Theater Münster stellt den Spielplan 2018/19 vor

    Mi., 28.02.2018

    Mit Mozart und Monstern

    Das Leitungsteam des Theaters Münster: (v. l. stehend) Schauspieldirektor Frank Behnke, Verwaltungsdirektorin Rita Feldmann, Intendant Dr. Ulrich Peters, Generalmusikdirektor Golo Berg sowie (v. l. sitzend) Tanztheaterchef Hans Henning Paar, Operndirektorin Susanne Ablaß und der neue Jugendtheater-Leiter Frank Röpke.

    „Es ist ein Musical-Klassiker, den ich mit Schauspielern inszeniere – was ich ja sonst nicht darf“, sagt Intendant Ulrich Peters lachend über seine geplante Inszenierung von „Manche mögen’s heiß“. Und erntet prompt die gewitzte Entgegnung von Schauspiel-Chef Frank Behnke: „Ich kriege ja auch keine Sänger!“

  • Tanzstück „Bach, Immortalis“ im Theater Münster

    So., 22.10.2017

    Passion und Polonaise

    Keelan Whitmore (springend) und Tänzer des Ensembles vor und zwischen den Zügen des Schnürbodens.

    Vier Geigensaiten, zwei Menschen auf der Bühne und der mit einfachen Mitteln strukturierte Raum: Das reicht bisweilen schon aus, um große Kunst entstehen zu lassen. Für den Tanzabend „Bach, Immortalis“ hat Ausstatterin Isabel Kork in Münsters Großem Haus mit feinen Lichtwirkungen und dem variablen Einsatz der Züge vom Schnürboden eine atmosphärisch faszinierende Umgebung für die Geschichten geschaffen, die sich dort abspielen. Wie für das liebevolle Paar-Ringen von Maria Bayarri Pérez und Keelan Whitmore, zu dem aus dem Orchestergraben die Sarabande der d-Moll-Partita für Violine solo von Bach erklingt. Bewegend.

  • Saisonbeginn im Theater Münster

    Do., 31.08.2017

    „Ein bisschen wagemutiger“

    Dr. Ulrich Peters, der gestern seine Mitarbeiter im Kleinen Haus begrüßte, freut sich auf die Spielzeit und über seine größte Besucherzahl in der vergangenen Saison.

    Die Marke von 200 000 Besuchern hat das Theater Münster zuletzt zweimal überschritten. So soll es auch in der neuen Spielzeit weitergehen. Vieles ist neu am Theater, das jetzt 40 neue Mitarbeiter begrüßte. Unter ihnen der neue Generalmusikdirektor Golo Berg.

  • Sinfonieorchester sowie Tanz- und Jugendtheater Münster stellen Spielzeit 2017/18 vor

    Do., 02.03.2017

    Bach gesungen und getanzt

    Golo Berg wird als Nachfolger Fabrizio Venturas im Amt des Generalmusikdirektors auch Musik aus Münster präsentieren.

    „Ich möchte mich dem Publikum in Münster mit einer Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch vorstellen“, sagt Golo Berg, der Nachfolger Fabrizio Venturas als Generalmusikdirektor. Der Grund: Als Künstler, der in der DDR geboren wurde, weiß Berg um die Verhältnisse in einer Diktatur und um die Notwendigkeit für den Komponisten in der Sowjetunion, Unsagbares in der Musik auszudrücken. „Ich habe die sechste Sinfonie gewählt, sie entstand auf dem Höhepunkt des Stalin-Terrors.“ Mit Prokofievs „Symphonie classique“ serviert er am 5. September aber auch ein heiteres Pendant.

  • Benefiz-Tanzgala im Großen Haus

    So., 04.12.2016

    Eleganz und Ausdruck

    Ako Nakanome und Keelan Whitmore präsentierten den Pas de deux „Duett Notturno“ aus Hans Henning Paars „Homo Sacer“: sehnsuchtsvoller Tanz, ausdrucksvoll interpretiert.

    Ein großer Erfolg war die vierte Benefiz-Gala im Großen Haus des Stadttheaters. Auch in diesem Jahr kommt ihr Erlös wieder der Aids-Hilfe zugute.

  • Neues Format im Theater

    So., 23.10.2016

    Papiertiger im Herbst

    Der Familienausflug im Auto wirkt auf erheiternde Weise beklemmend.

    „Wo ich lebe, da will ich nicht sterben, aber wo ich sterbe, da will ich nicht hin: Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin.“ Schauspielerin Carola von Seckendorff sitzt auf dem Boden des Ballettsaals und zitiert einen Ausschnitt aus Thomas Braschs Versdrama „Der Papiertiger“. Sehnsuchtsvolle Zeilen, die Tänzerpaare inspirieren, wenn sie sich zu Martin Stützles melancholischen Klarinettenklängen vorsichtig einander annähern, Papierschnitzel von Köpfen pusten oder Bewegungen ineinanderfließen lassen, die sich bald wieder verlieren.