Harald Dierig



Alles zur Person "Harald Dierig"


  • Vor 70 Jahren: „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“ / Viele Spuren führen ins Münsterland

    Sa., 01.08.2020

    „Erinnern, lernen, Brücken bauen“

    Im Rathaus des Westfälischen Friedens in Münster ist die „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“ zu sehen.

    Vor 70 Jahren, am 5. August 1950, wurde in Stuttgart die „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“ veröffentlicht. Damit vollzogen Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten von Ostpreußen bis Schlesien einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zur Eingliederung in die junge Bundesrepublik Deutschland. Im Interview erläutert Harald Dierig, unter anderem Vorsitzender des Vereins „Denkmal Barackenlager Lette e.V.“, die Geschichte der Heimatvertriebenen insbesondere im Münsterland. Erstaunlich: Jeder vierte Einwohner des Münsterlandes hat familiäre Wurzeln östlich von Oder und Neiße.

  • Währungsumstellung

    So., 24.06.2018

    Vor 70 Jahren wurde die D-Mark ausgegeben

    Harald Dierig, Autor der Flüchtlings-Dokumentation „Der leidvolle Weg zu einem neuen Zuhause“, hat sich intensiv in die Geschichte der Währungsumstellung eingearbeitet.

    Vor 70 Jahren, am 20. Juni 1948, erschien ein neuer Mitspieler auf der wirtschaftlichen Bühne Deutschlands: die D-Mark. Sie ersetzte über Nacht die Reichsmark, die – anders als bei der Umstellung der D-Mark auf den Euro – sofort keine Gültigkeit mehr hatte. Die Geschäfte in Münster waren schlagartig voll, erinnert sich Harald Dierig.

  • Gemeindeversammlung zum Lydia-Zentrum

    Di., 20.03.2018

    Vision als Chance für Neuanfang

    Die Verantwortlichen sehen keine andere Möglichkeit, als das Lydia-Gemeindezentrum abzureißen und auf dem betreffenden Grundstück neu zu bauen. Darüber wurde während einer Gemeindeversammlung informiert.

    Das Aus für das derzeitige Lydia-Gemeindezentrum sowie das evangelische Pfarrhaus: Das war das Fazit einer über zweieinhalbstündigen Gemeindeversammlung.

  • 70 Jahre evangelisches Gemeindeleben in Nienberge: Feier und Ausstellung

    Di., 18.07.2017

    „Lydias“ Zukunft bleibt ungewiss

    Harald Dierig (r.) zeigte im Lydia-Gemeindezentrum seine Ausstellung über 70 Jahre evangelische Gemeinde in Nienberge. Viele evangelische Christen nahmen am Sonntag an der Feier zum runden Gemeinde-Geburtstag teil (kl. Bild).

    Natürlich gab es Grund zum Feiern. Aber manche blickten auch sorgenvoll in die Zukunft.

  • Tag der Heimat

    Di., 27.09.2016

    Identität und Flucht

    Volkstanz in ursprünglichen Trachten: Die Volkstanzgruppe Münsterland führte den „Heiliger Bandriter“ und die „Topporzer Kreuzpolka“ auf.

    Mit einem aktuellen Thema gestaltete der Bund der Vertriebenen (BdV) den Tag der Heimat. Am Samstag sind etwa 100 Gäste ins Rathaus gekommen, um über Identität und Flucht zu reden, daran zu erinnern. Titel der Veranstaltung: „Identität schützen, Menschenrechte achten.“

  • Harald Dierig stellt das außerordentliche Engagement von drei Nienbergern vor

    Fr., 07.11.2014

    Vorbilder im täglichen Leben

    Harald Dierig will nicht, das engagierte Nienberger in Vergessenheit geraten. Es gebe mehrere Menschen, die sich um den Stadtteil und die Bürger sehr verdient gemacht hätten, sagt Dierig. Für einen Vortrag beim ökumenischen Seniorenkreis hatte Dierig einige von ihnen herausgesucht.

  • Verein will Geschichtsort erhalten

    Mi., 26.06.2013

    Barackenlager in Lette: Von der SA-Schule zum Flüchtlingslager

    Ingeborg Höting, Harald Dierig und Gerold Wilken wollen das letzte in NRW existierende Barackenlager zum einem Lernort machen.

    In Coesfeld-Lette befindet sich das einzige in NRW erhaltene Barackenlager für ostdeutsche Heimatvertriebene – das Heidehof. Anfangs war es 1933 für die SA gebaut worden. Später wurde es als Altenheim für Vertriebene genutzt.

  • Ostdeutsche Heimatvertriebene

    Fr., 15.03.2013

    Monate in Güterzügen verbracht

    Autor Harald Dierig und seine Frau Barbara (v.l.) stellten das Buch auch Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Westrup (r.) und Amtsleiter Alois Weihermann vor. Eines der Buchfotos (kl. Bild) zeigt eine Familie, die in ihrer Barackenunterkunft auf dem damaligen Ziegeleigelände in Nienberge 1945 auch ihre in die Sowjetunion verschleppte Mutter wieder in die Arme schließen kann.

    Über die abenteuerliche Flucht der Vertriebenen aus Ostdeutschland berichtete Harald Dierig in der Bezirksverwaltung West.

  • Zwischen alter und neuer Heimat

    Mo., 28.01.2013

    Harald Dierig hat das Schicksal der Vertriebenen im Altkreis Münster erforscht

    Buchautor Harald Dierig (Mitte) mit Visitator Dr. Joachim Giela (l.) sowie den Zeitzeugen

    Das Thema Vertreibung liegt nur scheinbar lange zurück. Denn die Folgen sind bis heute spürbar. Etwa jeder fünfte Bewohner des Münsterlandes hat ostdeutsche Wurzeln. Selbst wenn die Erlebnisgeneration, also die Generation jener, die Flucht und Vertreibung aus Ostpreußen oder Schlesien erlebt haben, jetzt in die Jahre kommt, so sind doch auch die Kinder und Kindeskinder an der Geschichte ihrer Eltern und Großeltern interessiert. Das Thema ließ den pensionierten Verwaltungsbeamten Harald Dierig aus Münster-Nienberge, Jahrgang 1937, nicht ruhen. Deshalb hat er nun nach vieljähriger Vorarbeit das Buch „Der leidvolle Weg zu einem neuen Zuhause“ herausgebracht. Untertitel: „Ostdeutsche Heimatvertriebene im Landkreis Münster nach 1945“.

  • Presbyterien sind komplett

    Do., 23.02.2012

    Amtseinführung am 26. Februar in allen Gemeinden

    Die Nienberger Mitglieder der evangelischen Emmaus-Gemeinde haben ihre Wahl getroffen. Von den sechs Bewerbern der ehemaligen Lydia-Gemeinde für die drei Plätze im neuen Presbyterium erhielten Harald Dierig, Hansjürgen Frowein und Siegfried Winde die meisten Stimmen.