Hartmut Schmidt



Alles zur Person "Hartmut Schmidt"


  • Großer Beratungsbedarf an Unikliniken

    Di., 28.04.2020

    Blutplasma geheilter Corona-Patienten als Hoffnungsträger

    Großer Beratungsbedarf an Unikliniken: Blutplasma geheilter Corona-Patienten als Hoffnungsträger

    Im Blutplasma geheilter Corona-Patienten sind mutmaßlich wertvolle Antikörper. Für die Behandlung von schwerstkranken Covid-19-Patienten könnte das eine Hilfe sein. Mehrere Kliniken in Nordrhein-Westfalen sammeln gerade Erfahrungen.

  • UKM arbeitet an Corona-Behandlung mit Antikörpern

    Mo., 20.04.2020

    Spendenbereitschaft von Genesenen „überwältigend“

    UKM arbeitet an Corona-Behandlung mit Antikörpern: Spendenbereitschaft von Genesenen „überwältigend“

    Um schwer erkrankten Corona-Betroffenen zu helfen, hatte das UKM gesundete Patienten zum Blutspenden aufgerufen. Mediziner wollen aus dem Blut sogenannte Hyperimmun-Seren gewinnen, um daraus Abwehrstoffe zu isolieren. Mittlerweile haben sich über 4000 spendenbereite Personen gemeldet.

  • UKM will Schwerkranke behandeln

    Mi., 01.04.2020

    Mit Anti-Serum gegen das Coronavirus

    Prof. Hartmut Schmidt zeigt hier eine Zentrifuge, mit deren Hilfe das Serum für schwerkranke Corona-Patienten hergestellt werden kann.

    Gegen die bisweilen lebensbedrohlichen Symptome der Corona-Infektion gibt es bekanntlich kein Medikament. Das Universitätsklinikum beschreitet nun einen neuen Weg. Menschen, die die Krankheit überstanden haben, sollen mit einer Blutspende helfen.

  • Rückenwind für geplantes Gesetz zur Organspende

    Mo., 08.04.2019

    Organ-Mangel: „Die Situation ist dramatisch“

    Mehr Organspender sind dringend notwendig: Prof. Dr. Hartmut Schmidt und Dieter Kemmerling, der seit 18 Jahren mit einer transplantierten Leber lebt, sind flammende Befürworter der Gesetzesinitiative von Gesundheitsminister Jens Spahn zur Widerspruchslösung bei der Organspende.

    Der Organspende-Vorstoß von Gesundheitsminister Jens Spahn findet in Münster Unterstützung. Für den Transplantationsbeauftragten des Uniklinikums Münster, Prof. Dr. Hartmut Schmidt, zum Beispiel ist er längst überfällig.

  • Achtstündiger Eingriff am UKM

    Do., 07.12.2017

    Operation gut verlaufen: Ivana Bulajic auf dem Weg der Besserung

    Ivana Bulajic

    Der USC Münster hat gute Nachrichten in Hinsicht auf seine Spielerin Ivana Bulajic. Die 26-jährige Serbin, die aufgrund einer möglicherweise lebensbedrohenden Thrombose in einem Blutgefäß im Bauchraum stationär im Universitäts-Klinikum Münster aufgenommen werden musste, ist jetzt aus dem Krankenhaus entlassen worden und auf dem Weg der Besserung.

  • Seltene Krankheiten – die „Waisen der Medizin“

    Fr., 24.02.2017

    UKM beteiligte sich an neuem europaweiten Netzwerk

    I nformierten über münsterische Spitzenforschung zu seltenen Erkrankungen (v.l.): Prof. Hartmut Schmidt, Patient Roland Straube, Prof. Heymut Omran, Hannes Schmeil (Alnylam Deutschland), Dr. Christoph Hoppenheit und Prof. Mathias Hermann.

    Seit fünf Jahren ist Roland Straube schwer krank. Mit einem Mal bekam der heute 67-Jährige steife Hände, seine Füße wurden taub, hinzu kamen Herzprobleme. Am Uniklinikum in Münster wurde bei Straube „Familiäre Amyloid Polyneuropathie“ diagnostiziert, einer seltene Lebererkrankung. „Bislang blieb bei dieser Diagnose nur die Transplantation“, berichtet Prof. Dr. Hartmut Schmidt, Direktor der Klinik für Transplantationsmedizin am UKM. Stattdessen nimmt Straube nun an einer Medikamentenstudie teil. „Es geht mir bereits besser“, sagt Straube.

  • „Die Situation ist dramatisch“

    Mo., 28.11.2016

    Trauriger Trend bei Organspenden

    89 Nieren wurden 2015 in Münster transplantiert. In diesem Jahr werden es deutlich weniger sein. 

    Um die Organspende in Deutschland ist es so schlecht bestellt wie nie. Die Zahl der Menschen, die ein Organ benötigen, steigt, während die der Spender zurückgeht. Von der „schwersten Krise der Transplantationsmedizin“, spricht da rum die Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG). „Wir haben einfach zu wenig Organspender“, sagt Präsident Bernhard Banas.

  • Pilzvergiftung

    Di., 23.08.2016

    Knollenblätterpilz bringt Mann in Lebensgefahr

    Der Knollenblätterpilz ist hochgiftig.

    Zum Start der Pilzsaison haben Ärzte am Universitätsklinikum Münster (UKM) einen Patienten retten können, der nach dem Genuss von selbst gesammelten Knollenblätterpilzen in Lebensgefahr schwebte.

  • Jugendlicher starb durch Knollenblätterpilz

    Mo., 21.09.2015

    Tödliche Gefahr aus dem Wald

    Knollenblätterpilze (l.) und essbare Champignons sind sich sehr ähnlich. Unterscheiden lassen sie sich an den rosa- bis schokoladenfarbenen Lamellen beim Champignon und weißen Lamellen beim Knollenblätterpilz. Experten raten grundsätzlich, gesammelte Pilze in Beratungsstellen gegenchecken zu lassen.

    Der 16 Jahre alte Jugendliche, der in der vergangenen Woche mit einer Pilzvergiftung in die Uniklinik Münster eingeliefert worden war, ist in der Nacht zu Montag gestorben. Er erlag den Folgen eines akuten Leberversagens. Das hat die Uniklinik Münster am Montag berichtet.

  • Gesundheit

    Mo., 21.09.2015

    Pilz verwechselt: 16-jähriger Syrer stirbt in Uniklinik Münster

    Syrischer Flüchtling ist an der Folgen einer schweren Pilzvergiftung gestorben.

    Münster (dpa/lnw) - Ein 16 Jahre alter syrischer Flüchtling ist in der Uniklinik Münster an den Folgen einer schweren Pilzvergiftung gestorben. Der Jugendliche war in der vergangenen Woche nach dem Verzehr giftiger Knollenblätterpilze eingeliefert worden. Laut Mitteilung der Uniklinik von Montag fand sich für den 16-Jährigen kein passendes Spenderorgan. Er starb in der Nacht auf Montag an Leberversagen. «Aufgrund der Schwere der Vergiftung war eine Transplantation letztendlich die einzige Chance», erklärte Hartmut Schmidt, Direktor der Klinik für Transplantationsmedizin. Vier weitere Patienten, darunter die Mutter des Jungen, sind derzeit ebenfalls wegen einer Pilzvergiftung in Münster in Behandlung. Drei von ihnen können die Klinik in den nächsten Tagen geheilt wieder verlassen. Bei einem vierten Patienten ist die Lage kritisch, hier wird eine Spenderleber gesucht.