Hassan Rohani



Alles zur Person "Hassan Rohani"


  • Geringe Wahlbeteiligung

    So., 23.02.2020

    Konservative und Hardliner gewinnen Parlamentswahl im Iran

    Der iranische Präsident Hassan Ruhani bei der Stimmabgabe am vergangenen Freitag.

    Konservative und Hardliner im Iran haben die Parlamentswahl gewonnen. Das war von vornherein klar, da überwiegend nur ihre Anhänger zur Wahl gingen. Die Mehrheit der Iraner hat die Abstimmung boykottiert.

  • Treffen mit Staatsführung

    So., 02.02.2020

    Atomabkommen: EU-Außenchef reist in den Iran

    Das Atomkraftwerk im iranischen Buschehr.

    Seit dem Ausstieg der USA und neuer Sanktionen gegen Teheran wackelt das Atomabkommen mit dem Iran. Nun unternimmt die EU einen neuen Rettungsversuch.

  • Konflikte

    Mi., 22.01.2020

    Ruhani: «Wir streben nicht nach Atomwaffen»

    Teheran (dpa) - Irans Präsident Hassan Ruhani hat internationale Kritik zurückgewiesen, sein Land wolle die Atombombe entwickeln. «Wir streben nicht nach Atomwaffen», sagte Ruhani während einer Kabinettssitzung. Dies sei eine moralische Pflicht. Man werde auch nie danach streben, selbst wenn der Atomdeal scheitern sollte, sagte Ruhani laut einer Mitteilung des iranischen Präsidialamtes. Die moralische Pflicht des Landes, keine Atommacht zu werden, begründete Ruhani auch mit einem religiösen Dekret aus dem Jahr 2003. Damals hatte Ajatollah Ali Chamenei Atomwaffen als unislamisch verboten.

  • Signale aus Teheran

    Do., 16.01.2020

    Ruhani: Iran will nicht komplett aus Atomabkommen aussteigen

    Der iranische Präsident Hassan Ruhani (M.) lässt sich neue Entwicklungen in der Atomenergie im Rahmen des «Nationalen Atomtags» erklären.

    Die USA sind ausgestiegen, nun will die EU den Atomdeal mit dem Iran retten. Auch Irans Präsident Ruhani hat gute Gründe, das Abkommen nicht komplett aufzukündigen. Sein Außenminister erhebt aber schwere Vorwürfe gegen die Europäer.

  • Konflikte

    Mi., 15.01.2020

    Streit um nächste Schritte um Atomdeal mit Iran

    Berlin (dpa) - Im Streit um den Atomdeal mit dem Iran hat die Bundesregierung Kritik aus Teheran zurückgewiesen. Die iranische Führung hatte Deutschland, Frankreich und Großbritannien vorgehalten, das Schlichtungsverfahren zur Rettung des Deals eingeleitet zu haben. Der iranische Präsident Hassan Ruhani warnte vor «falschen Schritten» der Europäer. Die vertragsgerechte Umsetzung des Abkommens sei der richtige Weg. «Wir sind der Auffassung, dass wir uns stets an das Abkommen gehalten haben», entgegnete ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Jetzt gehe es darum, die Vereinbarung zu retten.

  • 176 unschuldige Opfer

    Di., 14.01.2020

    Verhaftungen nach Flugzeugabschuss im Iran

    Beim Abschuss der ukrainischen Passagiermaschine starben 176 Menschen.

    Der Abschuss einer ukrainischen Passagiermaschine hat im Iran eine politische Krise ausgelöst. Und das ausgerechnet wenige Wochen vor dem 41. Jahrestag der Revolution und der Parlamentswahl.

  • Hunderte auf der Straße

    So., 12.01.2020

    Irrtümlicher Flugzeugabschuss: Neue Proteste im Iran

    Studenten demonstrieren nach einer Trauerfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes in Teheran.

    176 Menschen sind tot, weil das iranische Militär eine ukrainische Passagiermaschine abgeschossen hat - aus Versehen, wie es heißt. Das Eingeständnis nach tagelangem Leugnen treibt viele Iraner auf die Straße. Und sie haben einen prominenten Unterstützer.

  • Analyse

    So., 12.01.2020

    Frust im Iran stärkt Konservative

    Trauerzeremonie für den bei einem US-Angriff getöteten General Soleimani in Teheran.

    Schon der Ausstieg der USA aus dem Atomdeal hat die Reformer im Iran um Präsident Ruhani geschwächt - und die Hardliner gestärkt. Die Tötung des Top-Generals Soleimani, der durchlöcherte Atomdeal und der Abschuss einer Passagiermaschine befeuern den Trend nun noch.

  • Nach Eingeständnis

    Sa., 11.01.2020

    Iran: Militär schoss Flugzeug versehentlich ab

    Menschen zünden bei einer Mahnwache am Eingang der Amri Kabir Universität in Teheran Kerzen an, um der Opfer des Flugzeugabsturzes zu gedenken.

    Fast 180 Menschen sind an Bord einer nahe Teheran abgestürzten Passagiermaschine umgekommen. Ein technischer Defekt sei die Ursache gewesen, behauptete der Iran beharrlich. Nun das Eingeständnis: Das Flugzeug wurde abgeschossen. Aus Versehen, wie es heißt.

  • Konflikte

    Sa., 11.01.2020

    Iran: Militär schoss Flugzeug versehentlich ab

    Teheran (dpa) - Nach tagelangem Abstreiten hat der Iran nun doch zugegeben, für den Absturz eines ukrainischen Passagierflugzeugs mit 176 Todesopfern verantwortlich zu sein. Das Militär habe die Maschine unbeabsichtigt abgeschossen, es handele sich um menschliches Versagen, hieß es. Präsident Hassan Ruhani äußerte sein Bedauern und versprach eine gründliche Untersuchung. Die Familien der Opfer sollen entschädigt werden. Ruhani entschuldigte sich auch in einem Telefongespräch mit seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj offiziell bei der Ukraine für den versehentlichen Abschuss.