Heiko Maas



Alles zur Person "Heiko Maas"


  • Kirche

    Sa., 22.06.2019

    Maas zu Gewalt gegen Frauen und Konflikte um Bodenschätze

    Heiko Maas (SPD) nimmt auf dem Kirchentag an der Talkrunde „Das rote Sofa“ teil.

    Dortmund (dpa) - Der Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege aus der Republik Kongo hat die Bundesrepublik und die EU aufgerufen, nach jahrelanger Gewalt und Plünderung der Bodenschätze in seiner Heimat zu intervenieren. Seit mehr als 20 Jahren seien in Konflikten Millionen Menschen ums Leben gekommen, im eigenen Land vertrieben, Hunderttausende Frauen vergewaltigt worden - und trotz zahlreicher UN-Berichte über diese Verbrechen bleibe die Welt «gleichgültig». Das schilderte der Arzt, der im Osten des afrikanisches Landes in einem Krankenhaus vergewaltigte Frauen und ihre oft ebenfalls misshandelten Kinder behandelt, am Samstag auf dem Evangelischen Kirchentag. Hintergrund der Konflikte sei die Gier nach Bodenschätzen wie Kobalt, die für den technologischen Fortschritt im Westen wichtig seien. Kobalt ist Rohstoff etwa für Batteriezellen und Akkus.

  • Mahnwache für Walter Lübcke

    Sa., 22.06.2019

    Sollen Demokratiefeinde Grundrechte verlieren?

    Zahlreiche Menschen nahmen in Wolfhagen an einer Mahnwache für Walter Lübcke teil.

    Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Maas rufen zu verstärkten Anstrengungen im Kampf gegen Rechtsextremisten auf. Innenminister Seehofer will prüfen lassen, ob man Demokratiefeinden die Grundrechte entziehen kann. Doch dagegen gibt es Widerstand.

  • Kirche

    Sa., 22.06.2019

    Merkel und Maas zu Gast beim Evangelischen Kirchentag

    Eine Frau singt während einer Veranstaltung ein Lied aus eine Liederbuch.

    Top-Prominenz bei Kirchentag am Samstag: Die Kanzlerin und der Außenminister kommen nach Dortmund. Und ein ungleiches Ministerpräsidenten-Duo wird auf einem Podium Platz nehmen.

  • Kriminalität

    Fr., 21.06.2019

    Maas ruft zu Protesten gegen Rechtsextremisten auf

    Berlin (dpa) - Außenminister Heiko Maas hat vor dem Hintergrund des Mordfalls des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke zu Protesten gegen Rechtsextremisten aufgerufen. «Zeigen wir, dass wir mehr sind als die Rechtsradikalen, die Antisemiten, die Spalter», schreibt Maas in einem Gastbeitrag für die «Bild». Vielleicht brauche Deutschland nicht nur die Fridays for Future, sondern auch einen Donnerstag der Demokratie. Er forderte: «Kein Millimeter mehr den Feinden der Freiheit! Demokratie muss wehrhaft sein. Wehren wir den Anfängen - gemeinsam, jeden Tag und überall.»

  • Betroffene fordern mehr Hilfe

    Do., 20.06.2019

    Neue Todesdrohungen gegen Politiker nach Lübcke-Mord

    Wurde im November 2017 mit einem Messer angegriffen und am Hals verletzt: Andreas Hollstein, Bürgermeister von Altena.

    Bedroht, beschimpft, angegriffen: Nach dem Mord an Regierungspräsident Lübcke wächst bei Kommunalpolitikern die Angst vor Gewalt.

  • Kriminalität

    Do., 20.06.2019

    Kommunalpolitiker fordern mehr Hilfe bei Bedrohungen

    Berlin (dpa) - Nach dem Mordfall Lübcke und mehreren Morddrohungen gegen Kommunalpolitiker werden Forderungen nach härterer Strafverfolgung laut. Das Vorgehen gegen solche Bedrohungen sei «zu lasch», kritisierte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung. Er selbst erstatte regelmäßig Anzeige, in ganz Deutschland stünden Kommunalpolitiker unter enormem Druck, sagte der Städtetags-Präsident im ARD-«Mittagsmagazin». Auch Außenminister Heiko Maas rief zu mehr Unterstützung für betroffene Politiker auf. Morddrohungen gegen Kommunalpolitiker seien infame Versuche der Einschüchterung, sagte er der dpa.

  • Kriminalität

    Do., 20.06.2019

    Maas: Morddrohungen sind infame Versuche der Einschüchterung

    Berlin (dpa) - Außenminister Heiko Maas hat nach dem Mordfall Walter Lübcke zu mehr Unterstützung für bedrohte Politiker in Städten und Gemeinden aufgerufen. Morddrohungen gegen Kommunalpolitiker seien «infame Versuche der Einschüchterung», sagte Maas der dpa. «Umso widerwärtiger die Hetze, desto entschiedener müssen wir allen den Rücken stärken, die sich vor Ort engagieren.» Die Demokratie lebe vom Einsatz vieler mutiger kommunaler Politiker und Ehrenamtlicher, so der Minister weiter.

  • Nach Tanker-Attacken

    Di., 18.06.2019

    USA erhöhen Druck auf Iran

    Ein Kampfflugzeug vom Typ AV-8B Harrier landet bei einer Übung auf dem Flugdeck der «USS Kearsarge» (LHD 3).

    Noch immer ist ungeklärt, was bei den Angriffen auf zwei Tanker am Golf geschah. Die Kontrahenten machen sich gegenseitig für die Eskalation verantwortlich. Kanzlerin Merkel appelliert an Teheran.

  • Angriffe auf Tanker

    Mo., 17.06.2019

    EU folgt US-Vorwürfen gegen Iran nicht

    Bundesaußenminister Heiko Maas (r) und sein luxemburgischer Amtskollege Jean Asselborn wollen eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle im Golf von Oman.

    Kann man den USA blind vertrauen, wenn sie den Iran für die Angriffe auf Tanker im Golf von Oman verantwortlich machen? Mehrere europäische Außenminister verweigern den Amerikanern hier vorerst die Gefolgschaft. Eine Ansage aus Teheran verschärft die Lage zusätzlich.

  • EU

    Mo., 17.06.2019

    EU folgt US-Vorwürfen gegen Iran nicht

    Luxemburg (dpa) - Der Iran hat den Bemühungen der EU um Deeskalation der Krise im Nahen Osten einen erheblichen Dämpfer versetzt. Teheran kündigte an, bereits vom 27. Juni an offiziell einen Teil seiner Verpflichtungen aus dem internationalen Atomabkommen nicht mehr zu erfüllen. Mehrere EU-Außenminister hatten zuvor klargemacht, dass die USA im Fall der Angriffe gegen Tanker im Golf von Oman bei ihren Vorwürfen gegen den Iran vorerst nicht auf geschlossene Unterstützung aus Brüssel bauen können. Bundesaußenminister Heiko Maas bezeichnete die Gesamtlage als «extrem explosiv». Jeder müsse nun wirklich aktive Schritte zur Deeskalation beitragen.