Heinz Krabbe



Alles zur Person "Heinz Krabbe"


  • Die Stadt Gronau tritt dem Riga-Komitee bei

    Do., 13.02.2020

    Die Erinnerung wachhalten

    Die Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus im Wald von Bikernieki bei Riga.

    In einer Zeit, da Antisemitismus und Rassismus wieder offener zutage treten, setzt die Stadt Gronau ein Zeichen gegen das Vergessen. Der Hauptausschuss beschloss einstimmig, dass die Stadt dem Deutschen Riga-Komitee beitritt. In der Nähe der Stadt wurden auch jüdische Einwohner von Gronau und Epe ermordet.

  • Eperaner bei Vorleseaktion in Westerbork

    Di., 21.01.2020

    102 000 Namen – 102 000 einzelne Schicksale

    Rudolf Nacke mit der Liste der Namen von 102 000 aus dem Lager Westerbork Deportierten. Darunter waren auch Menschen, die aus Gronau, Epe, Nienborg und anderen Orten des Münsterlands stammten.

    Aus Anlass des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar werden die Namen all dieser 102 000 Menschen, Juden sowie Sinti und Roma, vorgelesen.

  • Jüdische Glaubenswelt anschaulich gemacht

    Fr., 29.11.2019

    Judaica-Koffer im Praxistest

    Heinz Krabbe vom Freundeskreis Alte Synagoge Epe stellte gemeinsam mit Schulleiter Thomas Herden, Schüler Nick Gröniger aus der Klasse 7b und Lehrerin Brigitte Müller-Wenderdel einen Koffer mit Anschauungsmaterial zum Judentum vor.

    Eine Überraschung hatten Rudolf Nacke und Heinz Krabbe vom Förderkreis Alte Synagoge Epe für die Schüler einer siebten Klasse des Werner-von-Siemens-Gymnasiums. Sie brachten einen „Judaica-Koffers“, den der Verein angeschafft hat, mit in den Unterricht. Kippa, Thorazeiger, Shofarhorn und viele andere Gegenstände vermitteln einen fassbaren Eindruck von der jüdischen Glaubenswelt.

  • Freundeskreis Alte Synagoge Epe

    Do., 28.11.2019

    Positive Signale

    Das Grundstück links neben der alten Synagoge in Epe ist von der Stadt gekauft worden.

    Der Förderkreis Alte Synagoge Epe zählt (noch) keine 100 Mitglieder – was er aber in den zwei Jahren seines Bestehens schon auf die Beine gestellt hat, kann sich sehen lassen. Und das Engagement wird nicht nur lokal, sondern landesweit beachtet und unterstützt. Das wurde am Dienstagabend während der Mitgliederversammlung des Vereins deutlich.

  • Besuch aus Petershagen in Epe

    Do., 05.09.2019

    Austausch über Synagogenprojekte

    Die Besucher aus Petershagen mit ihren Gastgebern aus Epe vor der Alten Synagoge an der Wilhelmstraße.

    22 Mitglieder des Bürgervereins „Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen“ haben sich am Samstag in Epe über das hiesige Synagogenprojekt informiert. Vor 20 Jahren wurde der Bürgerverein in Petershagen gegründet.

  • Heinz Krabbe und Rudolf Nacke berichteten über die Reise nach Auschwitz

    Sa., 17.08.2019

    Den Opfern ein Gesicht geben

    Auf großes Interesse stieß der Vortrag über Auschwitz.

    Auschwitz – Ort unvorstellbaren Leids und industrialisierter Vernichtung von über einer Million Menschen. Auschwitz – Ort des Gedenkens an die dort ermordeten Juden, Sinti, Roma und polnischen Intellektuellen. Auschwitz – Unesco-Weltkulturerbe und damit ein Magnet für den Massentourismus mit zwei Millionen Besuchern allein in diesem Jahr und langen Warteschlangen. In diese merkwürdig widersprüchliche Gemengelage waren kürzlich fünf Mitglieder des Förderkreises Alte Synagoge Epe gereist. Am Donnerstagabend berichteten Heinz Krabbe und Rudi Nacke im Eper Heimathaus vor zahlreichen Interessierten über ihre Reise, die mit einem Flug nach Krakau begann.

  • Heimatfreunde aus Epe unterwegs

    Mo., 03.06.2019

    Abstecher ins kulturelle Herz Deutschlands

    Die Reisegruppe am Fuße des Kyffhäuserdenkmals.

    Gut gelaunt kehrten jetzt 41 Teilnehmer von einer mehrtägigen Fahrt des Heimatvereins Epe nach Thüringen zurück. Vier prall gefüllte Tage lagen hinter ihnen, die Manfred Hinrichsen und Heinz Krabbe unter dem Motto „Eine Reise in das kulturelle Herz Deutschlands“ organisiert hatten.

  • Alte Synagoge Epe

    Mo., 08.04.2019

    Ein Denkmal als Begegnungsstätte

    Synagogenverein Epe auf Erkundungstour in Stadthagen. V. li.: Heinz Krabbe, Vorsitzender des Förderkreises Alte Synagoge Epe; Diplomingenieurin Anika Melching vom Büro Wehmeyer; Dieter Esse, Förderverein Stadthagen; Gereon Rasche, Billerbeck; Andreas Kraus, Vorsitzender Förderverein Stadthagen; Norbert Diekmann, Förderkreis Alte Synagoge Epe.

    Es geht voran mit dem „Gedenk- und Lernort Alte Synagoge Epe“. In der Vorstandssitzung des Förderkreises berichtete Vorsitzender Heinz Krabbe, dass der neue Stadtbaurat wie der gesamte Rat der Stadt Gronau „voll hinter dem Projekt steht“.

  • Gronau

    Fr., 01.02.2019

    Ja zum Nutzungskonzept der Synagoge

    Die alte Synagoge illuminiert.

    Der Rat hat das Nutzungskonzept für die Alte Synagoge Epe am Mittwochabend einhellig begrüßt. Die Verwaltung wurde beauftragt, auf der Grundlage des Konzepts gemeinsam mit dem Förderkreis Alte Synagoge einen Vorschlag zur Umsetzung zu erarbeiten. Zuvor hatten Heinz Krabbe und Rudolf Nacke vom Förderkreis das Konzept erläutert, das – wie berichtet – vier Ziele verfolgt: als Haus der Erinnerung, als Haus des Lernens, als Haus de Begegnung und als Haus der Kultur. Politiker aller Parteien äußerten Lob, Anerkennung und Respekt für die Arbeit des Förderkreises. „Danke für das Herzblut“, so Marita Wagner (Linke). Gerade vor dem Hintergrund des erstarkten rechten Rands sei das ein starkes Signal gegen Rechts. Linsey Meyer-Kernebeck (SPD) zeigte sich ebenso beeindruckt wie Jörg von Borczayskowski (UWG) Birgit Tegetmeyer (CDU): „Es ist wichtig, die Vergangenheit nicht zu vergessen.“ Erich Schwartze (FDP) betonte: Es ist ein Haus der Gespräche, das ist wichtig. Es muss thematisiert werden, wie ein kultiviertes Volk zu solcher Barbarei fähig war.“

  • Ausschuss begrüßt Nutzungskonzept

    Mi., 16.01.2019

    Neues Leben in der Alten Synagoge

    Die freigelegte Mikwe in der Alten Synagoge Epe (auf dem Bild mit dem LWL-Mitarbeiter Dr. Michael Huyer).     

    Lob und Anerkennung für den „Förderkreis Alte Synagoge Epe“: Der für Denkmalschutz zuständige Ausschuss hat das von dem Verein erarbeitete Nutzungskonzept am Dienstagabend einhellig begrüßt. Auf der Grundlage des Konzepts soll nun die Stadtverwaltung einen Vorschlag zur Umsetzung erarbeiten. Dabei werden neben den Inhalten auch organisatorische und finanzielle Fragen geregelt werden müssen.