Hermann Landois



Alles zur Person "Hermann Landois"


  • Gerd Schneider spielt den Zoobegründer

    So., 11.08.2019

    Ein Leben als Professor Landois

    Ab und zu schlüpft Gerd Schneider in sein Kostüm und tritt mit Mitgliedern der Abendgesellschaft des Zoologischen Gartens als Zoogründer Prof. Landois auf.

    Gerd Schneider liebt seine Auftritte als Zoogründer Prof. Landois. Mit 80, dieses Alter hat er jetzt erreicht, möchte der erste Vorsitzende der Abendgesellschaft des Zoologischen Gartens dieses Ehrenamt auch nicht aufgeben. Aber der AZG fehlt der Nachwuchs.

  • Werke von Carl Müller-Tenckhoff

    Sa., 23.03.2019

    Mit Käfigwänden angefangen

    Horst Müller-Tenckhoff, 82 Jahre alter Kunstsammler und Enkel des spätimpressionistischen Landschaftsmalers Carl Müller-Tenckhoff (1873 - 1936), zeigt auf sein Lieblingsbild in der Ausstellung „Westfälische Landschaften“, die von Samstag an im „Kunstraum 3“ zu sehen ist. Das Werk trägt den Titel „Traumlandschaft“.

    50 Bilder seines Opas hat Horst Müller-Tenckhoff in seinem Besitz. In einem Verzeichnis sind 163 Werke aufgelistet. Aber wie viele Bilder sein Großvater gemalt hat, das weiß der Kunstsammler aus Münster nicht.

  • Neues Entree an der Ecke Hüfferstraße/Himmelreichallee

    Mi., 27.02.2019

    „Landois-Gärten“ starten im Sommer

    So soll der Innenhof des Gebäudekomplexes an der Hüfferstraße aussehen. Rechts die Drei-Gruppen-Kita, daneben die Reste des alten Zoogeländes.

    Die Lage ist prominent – und der Anspruch hoch. Das münsterische Unternehmen AS Wohnbau wird ab Sommer 2019 das Grundstück an der Ecke Hüfferstraße/Himmelreichallee neu bebauen. Das Grundstück, auf dem unter anderem eine Kita untergebracht wird, stößt nach hinten an das alte Zoo-Gelände im Bereich der Tuckesburg an.

  • Das LWL-Museum für Naturkunde wird 125 Jahre alt

    Fr., 10.02.2017

    Der Publikums-Liebling

    Die Dinosaurier auf dem Museumsvorplatz waren Zeugen, als LWL-Direktor Matthias Löb (r.) an Museumsdirektor Dr. Jan Ole Kriegs eine Urkunde zum 125-jährigen Bestehen des LWL-Museums für Naturkunde überreichte.

    Für Dinosaurier, Fischotter und Co. ist es bekannt: Das LWL-Museum für Naturkunde am Aasee begeht in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum. Gegründet 1892, schaut das älteste Museum des Landschaftsverbandes am Freitag auf eine 125-jährige Geschichte zurück.

  • Heimatfreund und Forscher

    Fr., 09.09.2016

    Theodor Nopto starb vor 100 Jahren

    Er machte den Ammoniten bekannt: der Heimatforscher Theodor Heinrich Melchior Nopto.

    Als Chef eines Handelsbetriebes war Theodor Heinrich Melchior Nopto eigentlich genug eingespannt. Trotzdem schaffte er es, sich nebenbei noch intensiv der Erforschung seiner Heimat zu widmen. Er war es auch, der den Fund des weltgrößten Ammoniten an Prof. Hermann Landois, den Gründer des Münsteraner Zoos und des Naturkundemuseums, weitergab.

  • Zoo-Verein freut sich über steigende Zahlen

    Di., 30.08.2016

    Birgit Homann 9000. Mitglied

    Das 9000. Vereinsmitglied begrüßte jetzt  Vorstandsvorsitzender Helge Peters (v.l.) im Bild mit Julia, Christof, Birgit und Katrin Homann sowie Mitgliederbetreuerin Sybille Schule­mann-Adlhoch.

    Wenn Zoo- und Vereinsgründer Professor Hermann Landois das gewusst hätte: 145 Jahre nach seiner Gründung ist der Zoo-Verein so erfolgreich wie nie. Zoo-Vereins-Vorstand Helge Peters begrüßte jetzt Birgit Homann, die gemeinsam mit ihrem Mann und den drei Kindern Christof, Julia und Katrin als Familie dem Zoo-Verein beigetreten sind. Birgit Homann ist offiziell das 9000. Vereinsmitglied, heißt es in einer Pressemitteilung.

  • Lüdinghausen

    So., 22.05.2016

    1887 wurde der erste Riesenammonit in Seppenrade entdeckt

    Die Überraschung war groß, als 1887 in einem Steinbruch bei Seppenrade ein riesiger Ammonit entdeckt wurde. Er hatte einen Durchmesser von 1,50 Meter. Prof. Dr. Hermann Landois, damals „Direktor der zoologischen Sektion des Westfälischen Provinzialvereins für Wissenschaft und Kunst“, stellte fest, dass sich nun der größte Ammonit der Welt in Westfalen befindet. Das Fundstück erregte in der Fachwelt großes Aufsehen. Am 23. Februar 1895 erhielt Landois ein Telegramm des Seppenrader Kaufmanns Nopto: „Seppenrade. Zweiter Riesenammonit gefunden. Durchmesser 1,80 Meter. Nopto“, lautete der Inhalt. Tatsächlich hatte man im selben Steinbruch ein weiteres Exemplar gefunden. Das geschätzte Alter beträgt 80 Millionen Jahre. Der neue Fund stellte mit seinen Maßen den ersten Ammoniten in den Schatten. Bei der Bergung 1895 zerbrach das versteinerte Fossil in sieben Teile, die später wieder zusammengefügt wurden. Wegen ihres großen Gewichts verband man die Ausstellungsstücke mit einem bis zum Keller reichenden Betonsockel. Erst beim Umzug des Museums zum Aasee wurden die Ammoniten erstmals wieder bewegt. Der Ammonit wurde mittlerweile zum Wahrzeichen des Naturkundemuseums.

  • Heimathistorie

    Fr., 29.04.2016

    Der letzte Wolf Westfalens

    Der seinerzeit angeblich letzte Wolf Westfalens streifte im Winter 1834/1835 durch die Wälder um Herbern bei Ascheberg und stand im Verruf, zahlreiche Tiere getötet zu haben. Wie aus dem 1883 erschienenen Buch „Westfalens Tierleben in Wort und Bild“ des münsterischen Zoogründers Hermann Landois hervorgeht, wurde am 19. Januar 1835 eine Treibjagd veranstaltet, bei der das Tier erlegt wurde. Nach einem Streit unter Jägern und einer Obduktion des Tieres stand demnach fest, dass der Gastwirt und Kaufmann Josef Hennemann aus Herbern den tödlichen Schuss auf das 40 Kilogramm schwere Tier abgeben hatte. Der ausgestopfte Wolf ist noch heute im Landesmuseum für Naturkunde in Münster zu sehen. Hennemanns einstiges Wohnhaus beheimatet heute ein Hotel. Der Name des 1981 eröffnete Hauses: „Zum Wolfsjäger“. Zur Erinnerung an den Wolf wurde 1935 ein Gedenkstein in der Bauerschaft Horn sowie 2013 eine Bronzestatue am Westerteich in Herbern errichtet.

  • Neuer Schulname

    Di., 03.11.2015

    Die Patronin heißt Erna de Vries

    Der neue Name gilt: Die Schüler der Erna-de-Vries-Schule finden das gut.  

    Nun ist es offiziell: Die ehemalige Karl-Wagenfeld-Realschule trägt jetzt den Namen der Holocaust-Überlebenden Erna de Vries.

  • Neuer Name für Realschule in Münster

    Do., 02.07.2015

    Wagenfeldschule heißt künftig De-Vries-Schule

    Erna de Vries hatte die Realschule im Vorfeld der Umbenennung mehrmals besucht und den Jugendlichen von ihren Holocaust-Erlebnissen berichtet.

    Die Karl-Wagenfeld-Schule soll künftig Erna-de-Vries-Schule heißen. Nach Informationen unserer Zeitung hat die Schulkonferenz so entschieden. Die Realschule sucht schon seit Längerem nach einem neuen Namen: Der Dichter Karl-Wagenfeld stand den Nazis nahe.