Hermann Stehr



Alles zur Person "Hermann Stehr"


  • Wagenfeld und Stehr bleiben

    Mi., 12.12.2012

    Rat lehnt Umbenennung der Straßen ab / Zusatzschilder sollen auf Nähe zur NS-Ideologie hinweisen

    Wagenfeld und Stehr bleiben : Rat lehnt Umbenennung der Straßen ab / Zusatzschilder sollen auf Nähe zur NS-Ideologie hinweisen

    Karl Wagenfeld und Hermann Stehr bleiben die Namensgeber für zwei Nordwalder Straßen. Das hat der Rat am Dienstagabend bei seiner letzten Sitzung in diesem Jahr mit einer knappen Mehrheit beschlossen. Frei vom Fraktionszwang stimmten zwölf Ratsmitglieder für die Beibehaltung der Namen. In einer zweiten Abstimmung sprach sich die Ratsmehrheit allerdings dafür aus, dass Zusatzschilder angebracht werden sollen, die auf die Nähe der beiden umstrittenen Autoren zur NS-Ideologie hinweisen, wie es unter anderem die Stadt Horstmar bereits vorgemacht hat. Aus Protest dagegen, dass die Straßen nicht umbenannt werden, stimmten einige Mitglieder der SPD-Fraktion gegen das Anbringen der Zusatzschilder.

  • Altlasten sollen weg

    Di., 04.12.2012

    Keine Ehre für Adolf Hitler und Paul von Hindenburg

    Quizfrage: Was verbindet Adolf Hitler und Paul von Hindenburg bis heute? Antwort: Beiden wurde bislang offiziell nicht die Ehrenbürgerwürde der Gemeinde Nordwalde aberkannt. Zumindest nicht „nach den vorliegenden Erkenntnissen“, wie es in einer Verwaltungsvorlage an den Haupt- und Finanzausschuss tagt, der heute Abend ab 19 Uhr tagt und sich unter anderem mit diesem Thema beschäftigen muss.

  • Kreis Steinfurt

    Sa., 08.09.2012

    Emotionale Debatten

    Agnes Miegel – eine Hitler-Verehrerin. Karl Wagenfeld – 1939 gestorbener Gründer des Westfälischen Heimatbundes und von den Nazis ob seiner ideologischen Nähe hochgeehrt. Hermann Stehr, Friedrich Castelle – „Heimatdichter“, die tatsächlich Rassisten und Verherrlicher der Nazi-Ideologie waren. Diese Wertungen sind eigentlich unstrittig, und dennoch gab und gibt es im vielen Gemeinden im Kreis Steinfurt äußerst emotionale Diskussionen um die Umbenennung. Die Anlieger scheint der Nazi-Hintergrund in den wenigsten Fällen zu stören, sie scheuen Kosten und Aufwand einer Adressänderung. So wandten sich in Neuenkirchen Bürger bis an den Petitionsausschuss des Landtags, um die Agnes-Miegel-Straße zu behalten – vergeblich. Sie wurde in Anne-Frank-Straße umbenannt.

  • Straßennamen-Diskussion in Münsters Osten

    Mi., 22.08.2012

    CDU und UWG halten sich noch bedeckt

    Die Bezirksvertretung Ost stimmt am Donnerstag darüber ab, ob der Castelleweg, die Agnes-Miegel-Straße und der Stehrweg umbenannt werden.

  • Namensstreit um den Stehrweg

    Fr., 20.07.2012

    CDU-Ratsherr legt sich mit Thamer an

    Der CDU-Ratsherr Walter von Göwels hat bei eigenen Recherchen keinen Anhaltspunkt dafür gefunden, dass der NS-Kulturpolitiker Hermann Stehr an Bücherverbrennungen beteiligt war. Unter anderem mit diesem Vorwurf begründet die Stadt die geplante Umbenennung des Stehrweges. Nach Ansicht von Historikern spricht viel gegen Stehr.

  • Wagenfelds langer Schatten

    Di., 17.07.2012

    Straßennamen beschäftigen Lokalpolitiker nach den Sommerferien

    Wagenfelds langer Schatten : Straßennamen beschäftigen Lokalpolitiker nach den Sommerferien

    Lange sah es aus, als würde die Diskussion an Nordwalde vorbeigehen. Doch jetzt liegt im Rathaus der Brief eines Bürgers auf dem Tisch, dem offensichtlich nicht egal ist, dass es eine Karl-Wagenfeld- und eine Hermann-Stehr-Straße gibt. Andernorts sind Straßen oder Wege, die diesen beiden umstrittenen Persönlichkeiten gewidmet waren, längst unbenannt worden. Oder man hat die Schilder mit Hinweisen versehen: Beide haben, um es erst einmal vorsichtig auszudrücken, öffentlich mit dem Nationalsozialismus sympathisiert.

  • Eine Frage der Ehre

    Mi., 06.06.2012

    Stadtrat entscheidet am 5. Juli über Straßenumbenennungen

    Eine Frage der Ehre  : Stadtrat entscheidet am 5. Juli über Straßenumbenennungen

    Hermann Stehr, Friedrich Castelle (Foto) und Karl Wagenfeld waren keine ganz großen Nummern in der Nazizeit, aber sie sympathisierten mit der Ideologie und gelten heute als Wegbereiter und NS-Propagandisten. Deshalb sollen ihre Namen jetzt von den Straßenschildern verschwinden.

  • Stadt lädt zum Info-Abend über Nazi-verdächtige Straßennamen

    Di., 15.05.2012

    Kant statt Castelle?

    Stadt lädt zum Info-Abend über Nazi-verdächtige Straßennamen : Kant statt Castelle?

    Straßennamen sind geronnene Geschichte. Aber gerade die deutsche Geschichte hat auch düstere Seiten. Soll man aber deshalb Straßennamen ändern, weil sie Dichter und Schriftsteller ehrt, die eine brauen Vergangenheit haben? Oder haben wir drängendere Probleme, als Straßenschilder auszutauschen?

  • Glatzer kämpfen für den Stehrweg

    So., 15.01.2012

    Heimatgruppe gegen Umbenennung

    In die aktuelle Debatte über NS-belastete Straßennamen hat jetzt die Heimatgruppe der Grafschaft Glatz eingegriffen. In einem offenen Brief an Oberbürgermeister Markus Lewe hat sich der in Lüdenscheid ansässige Verein dagegen ausgesprochen, den Stehrweg umzubenennen.

  • Steinfurt

    Mi., 23.06.2010

    Braune Flecken auf dem Stadtplan