Hinrich Schmidt-Henkel



Alles zur Person "Hinrich Schmidt-Henkel"


  • Faszinierendes literarisches Experiment

    So., 09.07.2017

    Ein Fahrgast im Drama und im Protokoll

    Eine Geschichte in Varianten präsentierte Frank Heibert, der das Original von Raymond Queneau gemeinsam mit Hinrich Schmidt-Henkel übersetzt hat.

    Man kann eine Geschichte auf vielerlei Weise erzählen. Stellt sich nur die Frage, ob es dann noch die gleiche Geschichte ist.

  • Preisverleihung im Erbdrostenhof

    So., 21.05.2017

    Wo Worte unvermeidlich werden

    Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson überreichte die Urkunden an die beiden Poesie-Preisträger Hinrich Schmidt-Henkel (l.) und Jon Fosse.

    Ob Jon Fosse wohl bei der Auszeichnung bemerkt, dass vom Deckenfresko im Erbdrostenhof aus Engel, die zur Grundausstattung seiner Poesie gehören, auf ihn hinabschauen? Mit Theaterstücken feierte der Norweger Welterfolge, seine 30 Bühnenvorlagen sind in 40 Sprachen übersetzt. Als Lyriker hingegen ist er wenig bekannt, wie Fosse in Münster selbst einräumt. Der Preis für Internationale Poesie der Stadt Münster, der an diesem Morgen im voll besetzten Festsaal zu gleichen Teilen an Jon Fosse und seinen deutschen Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel verliehen wird, könnte dies ändern. Und die Tatsache, dass es erstmals eine Auswahl von Gedichte Fosses in deutscher Übersetzung gibt.

  • Christian Wirmer machte Jon Fosses Roman lebendig

    Do., 11.05.2017

    Leben als Wunderrätsel sichtbar gemacht

    Christian Wirmer rezitierte den Roman des diesjährigen Trägers des „Preises für internationale Poesie“

    Allerweltsmenschen sind oft Helden der Literatur, auch der Fischer Johannes erzählt sein Leben als großformatige Ausnahme. In Jon Fosses Roman „Morgen und Abend“ sind Figuren tot und wieder lebendig, kommentieren das Diesseits aus dem Jenseits und umgekehrt. Sie fühlen sich der Natur ahnungslos verbunden und leben Alltag: „Der Satan lenkt die Welt genauso wie der liebe Gott“.

  • Tanguy Viel sprach über „Das Verschwinden des Jim Sullivan“

    Mi., 12.11.2014

    „Ich habe das Monster gefangen“

    Übersetzer und Autor (v. l.): Hinrich Schmidt-Henkel und Tanguy Viel

    „Als ich kürzlich darüber nachdachte, welche Bücher ich in den jüngsten Jahren gelesen habe, fiel mir auf, dass mittlerweile mehr amerikanische als französische Romane in meinem Bücherschrank stehen”, sagt der Erzähler in Tanguy Viels Roman „Das Verschwinden des Jim Sullivan“ und nimmt sich prompt vor, ab sofort vom Französischen ins Amerikanische zu wechseln. So genannte „internationale Romane“ möchte er schreiben, „die man in sämtliche Sprachen übersetzt findet und die in vielen Buchhandlungen verkauft werden“.

  • Urteile

    Mi., 07.10.2009

    Höhere Honorare für Literaturübersetzer