Jérome Enrico



Alles zur Person "Jérome Enrico"


  • „Der Glanz der Unsichtbaren“: Stark

    Do., 10.10.2019

    Mit Humor und Waschmaschinen

    Lauter starke Frauen: die Obdachlosen und ihre Sozialarbeiterinnen

    Aus Frankreich war man in den letzten Jahren an eine Flut gefälliger Wohlfühlfilme à la „Monsieur Claude und seine Töchter“ gewöhnt, die mit kleinen Spitzen gegen soziale und rassische Unterschiede ihre belanglosen Storys aufpäppelten. Eine rühmliche Ausnahme war Jérome Enricos „Paulette“, die Geschichte der zur Dealerin werdenden Oma (Bernadette Laffont), wo der Galgenhumor nie die gesellschaftlichen Misstöne der Realität unterschlug.

  • Kino-Highlights im vergangenen Jahr

    Do., 02.01.2014

    Die besten Filme 2013

    Kino-Highlights im vergangenen Jahr : Die besten Filme 2013

    Unsere Filmkritiker Hans Gerhold und Gian-Philip Andreas stellen ihre persönlichen Film-Highlights des Jahres 2013 vor.

  • Jérome Enrico stellt Film „Paulette“ vor

    Fr., 19.07.2013

    Den „absurden Rassismus“ entlarven

    Der französische Regisseur Jérôme Enrico

    Was ist gut, was ist böse? Diese Frage beschäftigte den französischen Regisseur Jérome Enrico. Herausgekommen ist die schwarze Komödie „Paulette“.

  • Paulette

    Do., 18.07.2013

    Kantige, ruppige und temporeiche Satire um Drogen, Rassismus und Vorurteile

    Kleine Geschäfte: Oma Paulette (Bernadette Lafont) verhandelt knallhart mit den Dealern ihres Viertels.

    Wer glaubt, das französische Kino ruhe sich auf gängigen Wohlfühlfilmen aus, der irrt sich im Fall von Jérome Enricos „Paulette“ gewaltig. Denn die kantige, ruppige und temporeiche Gesellschaftssatire um eine „unwürdige Greisin“, die mit Drogen dealt, ist ein Meisterwerk der Ambivalenz und ein unbequemes Werk, bei dem dem Zuschauer das Lachen im Hals steckenbleiben soll wie der Shit im Schokoladenkuchen, den Paulette serviert. Enrico führt mit krassem Sozialblick und an Luis Bunuel erinnernder Schärfe sein Rasiermesser durch die Augen einer blinden Gesellschaft.